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Seite 4: Call of Duty 4: Modern Warfare (dt.)

Teil einer Einheit, auf euch allein gestellt

Wie bei den letzten Episoden seid ihr nicht auf euch allein gestellt: An eurer Seite befinden sich immer KI-Kollegen, die selbständig ihren Aufgaben nachgehen. Soll heißen: Sie brechen Türen auf, suchen Deckung und helfen natürlich dabei, die Gegnerschar zu dezimieren. Lobenswert: Bis auf ganz wenige Ausnahmen leistet auch die künstliche Intelligenz eurer Mitkämpfer hervorragende Arbeit. Ihr habt in allen Missionen wirklich das Gefühl, Teil eines Teams zu sein, das dynamisch und realistisch reagiert und zusammenarbeitet. Dadurch gewinnen die Charaktere deutlich an Glaubwürdigkeit, die Intensität nimmt ebenfalls zu.

Wie schlau die KI ist, zeigt sich nicht nur im typischen Missionsablauf, sondern in kleinen Details: In einer Scharfschützenmission zum Beispiel gibt euch euer Kamerad ein Ziel. Wenn ihr es nicht gleich im Sucher findet, gibt er euch Hilfestellungen. Dann weist er euch zum Beispiel darauf hin, ein anderes Gebäude unter die Lupe zu nehmen. Nur ganz selten leistet sich das Spiel kleine Hänger, in denen eure Kameraden zum Beispiel ziellos in die Luft feuern oder auf einen Feind auch dann nicht reagieren, selbst wenn er direkt vor ihnen steht. Meistens verlangt das Spiel von euch, bestimmte KI-Ereignisse in Gang zu setzen. Wenn es beispielsweise darum geht, ein bestimmtes Gebiet zu stürmen, warten alle Kameraden darauf, bis ihr den ersten entscheidenden Schritt tätigt, um selbst in das Geschehen einzugreifen.

Das freut die Nachbarn!

Die beste Inszenierung, das dramatischste Feuergefecht verpufft zum Knallfrosch, wenn das technische Grundgerüst nicht passt. Call of Duty 4: Modern Warfare gibt sich hier keine Blöße – im Gegenteil: Grafik und Sound setzen Maßstäbe. Die Animation der Soldaten gehört mit zum Besten, was jemals auf die Mattscheibe gezaubert wurde. Egal, ob sich jemand hinter eine Deckung rettet, eine Tür aufbricht oder mit lautem Gebrüll auf euch zustürmt – die Animationen wirken unfassbar real. Jede Kugel zieht einen feurigen Schweif hinter sich her, hinterlässt sichtbare Macken im Mauerwerk. Explosionen wirbeln Staub und Erde auf, Feinde werden eindrucksvoll von der Wucht durch die Luft geschleudert. Richtig knallig aber wird es, wenn zum Beispiel ein Luftschlag ansteht oder Panzer von einer Abwehrkanone in Stücke gerissen werden. Ihr wollt sehen, wie ein abgeschossener Hubschrauber unter lautem Getöse in eine Häuserfassade kracht? Call of Duty 4 ist euer Ding! Wie die Angst dem Feind ins Gesicht geschrieben steht, nach dem ihr ihn in einem stockdunklen Haus per Nachtsichtgerät ins Visier nehmt? Lasst euch CoD4 nicht entgehen! Das Beste dabei: Egal, wie heftig es auf dem Bildschirm zugeht, egal, wie viele Soldaten durch das Schlachtfeld stürmen, das Geschehen bleibt immer flüssig.

Beim Sound lässt Infinity Ward ebenfalls nichts anbrennen: Wir raten euch: Zockt das Spiel bei voll aufgedrehter Anlage mit Mehrkanal-Ton. Dann rasen Kampfjets durch euer Wohnzimmer, die Kugeln peitschen an eurem Sitz vorbei, aus jeder Ecke gellen Kampfschreie. Wenn dann auch noch Panzer vorbeirollen, kommt der Subwoofer so richtig ins Poltern. Perfekt unterstützt wird das Akustik- und Spielgeschehen von einem grandiosen Soundtrack, der jede Situation, egal ob subtil-spannend oder heftig-dramatisch, passend und filmreif untermalt. Übrigens: auch die deutsche Anpassung ist sehr gut gelungen. Die Stimmen tragen die Emotionen der Charaktere perfekt, in manchen Situationen sorgen bewusst kühle Armee-Funksprüche sogar für einen kritischen Unterton.

Die berüchtigte Nadel im Heuhaufen

Kritikpunkte zu finden, fällt bei Call of Duty 4 wahrlich nicht leicht: Der größte Makel ist, dass die Einzelspieler-Kampagne mit acht Stunden auf dem normalen Schwierigkeitsgrad nicht gerade üppig ausgefallen ist. Aber: die acht Stunden, die uns Call of Duty 4: Modern Warfare beschert hat, gehören wohl zum härtesten, actionreichsten und dramatischsten, was wir in unserer Zockerkarriere erleben durften. Acht Stunden, in denen anderen Action-Spielen gezeigt wird, wo der Inszenierungshammer hängt. Acht Stunden, in denen wir wissen, warum wir solche Spiele lieben.

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