Cyberpunk 2077: CDPR zahlt enttäuschten Investoren $1,85 Mio. - Klage wird zurückgezogen

Weil Cyberpunk 2077 so ein Desaster war, wurde CD Projekt RED von Investoren verklagt, die dem Studio Betrug vorwarfen. Aber jetzt gibt es eine Einigung und keine Klage mehr.

von David Molke,
17.12.2021 14:17 Uhr

Cyberpunk 2077 hat dem Entwicklerstudio CD Projekt RED gleich mehrere Klagen eingebracht. Cyberpunk 2077 hat dem Entwicklerstudio CD Projekt RED gleich mehrere Klagen eingebracht.

Cyberpunk 2077-Entwicklerstudio CD Projekt RED soll die eigenen Investoren in die Irre geführt haben, was den Zustand des Spiels zum Zeitpunkt der Veröffentlichung vor einem Jahr angeht. Das haben die Investoren dem Studio jedenfalls vorgeworfen und deswegen geklagt. Jetzt ist die Klage Geschichte, weil es zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen ist. CDPR zahlt den Klägern eine Summe von insgesamt 1,85 Millionen US-Dollar und ist damit aus dem Schneider.

Cyberpunk 2077-Klage der Investoren wurde gegen Geld eingestellt

Darum geht's: Als Cyberpunk 2077 veröffentlicht wurde, befand es sich vor allem auf PS4 und Xbox One in einem katastrophalen Zustand. Von dem die Investoren offenbar nichts wussten, weshalb es zu einer Klage gekommen ist. Der Vorwurf lautete Betrug: Das Entwicklerstudio habe in Bezug auf den Zustand des Spiels gelogen und das Launch-Chaos wirke sich negativ auf den Wert der Aktien aus.

Mehr dazu findet ihr hier:

Außergerichtliche Einigung erzielt: Jetzt berichtet VGC, dass sich CD Projekt RED und die Investoren geeinigt haben. Das Entwicklerstudio muss den Klägern lediglich die Summe von umgerechnet 1,85 Millionen US-Dollar bezahlen, was umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro entspricht. Daraufhin ziehen die Investoren sämtliche Klagen gegen das Unternehmen und sein Management zurück.

Wohl gut für CDPR: Angesichts der Tatsache, dass Cyberpunk 2077 allein im ersten Monat nach Launch über 13,7 Millionen Mal verkauft wurde und CDPR damit nur im Launchmonat trotz allem 563 Millionen US-Dollar gemacht hat, wirkt die Zahlung von 1,85 Millionen Dollar wie ein Pappenstiel. Schon im Mai hieß es, dass vier andere Klagen aus dem Weg geräumt worden seien.

In diesem GamePro-Video zeigen wir euch, was zu Release mit Cyberpunk 2077 schieflief:

Cyberpunk 2077: Konsolen-Grafikvergleich - Warum PS4- und Xbox One-Spieler noch abwarten sollten 8:16 Cyberpunk 2077: Konsolen-Grafikvergleich - Warum PS4- und Xbox One-Spieler noch abwarten sollten

Währenddessen warten Cyberpunk 2077-Käufer*innen immer noch auf weitere Patches, Bugfixes und auf die versprochenen Gratis-DLCs, die das Open World-RPG verbessern sollen. Auch von der Next Gen- aka Current Gen-Version für PS5 und Xbox Series S/X fehlt aktuell immer noch jede Spur. Die Fassung sollte ursprünglich längst erschienen sein, wurde zuletzt aber auf das erste Quartal 2022 verschoben.

Wie findet ihr solche außergerichtlichen Einigungen? Was sagt ihr zur Höhe der Zahlung?

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