Cyberpunk 2077: So reagiert das Internet auf die PS4- & Xbox One-Version

Viele Reaktionen der Fans zeigen, dass die PC-Version gut wegkommt, die Konsolenfassungen hingegen mit zahlreichen Bugs zu kämpfen haben.

von Jasmin Beverungen,
10.12.2020 18:04 Uhr

Den Metacritic Score müssen wir noch abwarten, aber auf Twitter sieht man schon eine allgemeine Grundstimmung. Den Metacritic Score müssen wir noch abwarten, aber auf Twitter sieht man schon eine allgemeine Grundstimmung.

Cyberpunk 2077 ist am heutigen Tage nach zahlreichen Verschiebungen und langer Wartezeit endlich erschienen. Das Sci Fi-Abenteuer von CD Project Red ist nun für PC, aber auch für PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Die letztgenannten Konsolenfassungen haben in letzter Zeit vor allem dadurch Aufsehen erregt, weil sie von der technischen Qualität her etwas zu wünschen übriglassen.

Während in gezeigten PC-Gameplays viele Details und reich bevölkerte Straßen von Night City zu sehen sind, enttäuschten die Straßen auf PS4 und Xbox One mit wenig Passanten und langsamen Autofahrten. So wollten zahlreiche Fans zunächst einmal auf das Upgrade zur Next-Gen-Version warten.

Die Community ist wütend

Adam Kicinski, Präsident und CEO von Entwickler CD Projekt Red, hat im Vorfeld bereits versucht, die Gemüter zu besänftigen. Die Leistung von PS4 und Xbox One sei etwas niedriger, aber überraschend gut. Nun können sich Spieler*innen selbst ein Bild von Cyberpunk 2077 machen und viele Kommentare zeigen, dass die Fans maßlos enttäuscht sind von den Konsolenfassungen.

Wie schlimm ist es? Ein großes Manko der Konsolenversionen sind die langen Ladezeiten der Texturen. Einige User zeigen beispielsweise stolz ihren neuen Wagen im Spiel - der trotz der PS4-Version eher wie ein Trabbi als ein schicker futuristischer Sportwagen aussieht. Ein weiterer User stellt fest, dass die Ladezeiten der Texturen bis zu 20 Sekunden betragen können.

Ein wirklich sehr amüsantes Video, über das unsere Redaktion gestolpert ist, zeigt zudem Cyberpunk 2077 vor dem Day One-Patch und vergleicht sie mit der Version, die uns in einem schicken Trailer auf der E3 2018 präsentiert wurde.

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Menschen oder Roboter?

Besonders schlimm sind anscheinend manche Animationen der NPCs. In einem Tweet eines Users ist zu sehen, wie er eine Granate in die Menschenmasse wirft und wie grotesk diese ausweichen bzw. fliehen. Selbst unser heißgeliebter Johnny Silverhand kommt auf den Konsolenversionen wirklich nicht gut weg.

Neustart: In einem weiteren Tweet ist ein häufiger Fehler des Spiels zu sehen, bei dem NPCs öfters durch die Wand glitchen. Dadurch lassen sich manche Quests nicht mehr beenden und müssen von vorne gestartet werden. In anderen Fällen kann es den NPCs sogar die Sprache verschlagen, sodass Dialoge gar nicht mehr zu hören sind.

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Diashow statt 60 FPS

Leider erreichen die PS4- und Xbox One-Version nicht immer die angestrebten 30 FPS. In einem Video ist zu sehen, wie die Autofahrt mehr in einem Gestotter als in einem schnellen Rennen endet. Hier sehen wir, dass das Spiel in dicht besiedelten Arealen eher bei 15-29 FPS landet. Das ganze Ausmaß an Bugs, die das Spiel zu bieten hat, zeigt ein weiterer User in seinem Tweet:

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Legt die Mistgabeln wieder weg: Trotz all der Memes und Tweets solltet ihr nicht zu schnell die Flinte ins Korn werfen, denn viele der Fehler können die Entwickler*innen von CD Projekt Red vermutlich durch Patches und Fixes in den Griff bekommen. Lediglich bei der Performance des Spiels werden wir wohl auch in Zukunft einige Abstriche machen müssen. Im Ernstfall könnt ihr natürlich auf die Next-Gen-Versionen warten oder gleich zur PC-Version greifen, falls ihr das Warten satthabt.

Auch wir haben mittlerweile die Konsolenversionen gespielt und unseren Test umfangreich angepasst:

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Warum wir eine Kaufwarnung für die Standard-PS4- und Xbox One-Versionen geben, erfahrt ihr hier:

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Auch wir haben die Konsolenfassungen gespielt und werden in Kürze Wertungen dafür nachreichen.

Habt ihr die Konsolenfassungen schon ausprobiert?

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