Das beste Zubehör für Nintendo Switch - 12 nützliche Gadgets fürs mobile Spielen

Für die Switch gibt es jede Menge nützliches Zubehör, das vor allem das Spielen unterwegs komfortabler macht. Wir stellen euch die besten Gadgets vor.

von Benjamin Herbst,
01.11.2020 15:00 Uhr

Inzwischen gibt es eine Menge Zubehör für die Nintendo Switch. Wir haben euch einige der nützlichsten Produkte herausgesucht. Inzwischen gibt es eine Menge Zubehör für die Nintendo Switch. Wir haben euch einige der nützlichsten Produkte herausgesucht.

Rund um die Nintendo Switch hat sich inzwischen ein erfolgreicher Markt voller Gadgets und nützlicher Kleinigkeiten entwickelt, die vor allem das mobile Spielen mit der Hybridkonsole angenehmer machen sollen. In diesem Artikel empfehlen wir euch ein paar der unserer Meinung nach sinnvollsten oder spaßigsten Produkte aus der reichen Auswahl an Switch-Zubehör.

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Inhalt

1. Akku-Aufsätze

Das größte Problem beim mobilen Einsatz der Switch ist der Akku: Bei aufwendigeren Titeln wie Legend of Zelda: Breath of the Wild ist nach ca. drei Stunden im Handheld-Betrieb Schluss. Wer weiterspielen will, ohne die Switch zwischendurch ans Stromnetz zu hängen, könnte sie natürlich mit einer gewöhnlichen Powerbank laden. Diese während des Spielens an der Switch hängen zu haben, ist aber ziemlich lästig.

Eine komfortablere Lösung sind Aufsätze mit eingebautem Akku, die an die Rückseite der Switch befestigt werden und dort kaum stören, auch wenn sie die Konsole natürlich etwas dicker und schwerer machen. Solche Akkus verfügen in der Regel über eine Kapazität zwischen 6500 und 10000 mAh und verdoppeln oder verdreifachen damit die maximale Spielzeit. Zum Vergleich: Die Akkukapazität der Switch selbst liegt bei nur 4310 mAh.

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Big Blue Switch-Akku Aufsätze mit integrierter Powerbank wie der Big Blue Nintendo Switch Akku dienen zusätzlich als Schutzhülle und verfügen zumeist über einen Standfuß.

Aufsätze mit integrierter Powerbank wie der Wetoph Nintendo Switch Akku dienen zusätzlich als Schutzhülle und verfügen zumeist über einen Standfuß.

Zusätzlich dienen die Aufsätze als Schutzhülle und sind in manchen Fällen mit weiteren Extras ausgestattet, beispielsweise mit einem Ständer, durch den sich die Switch bequem auf einem Tisch platzieren lässt, oder mit zusätzlichen Anschlüsse, sodass zugleich mit der Switch noch weitere Geräte aufgeladen werden können.

Die Preise solcher Akkus variieren stark. Eines der beliebstesten Modelle ist der S-Charge* mit 10000 mAh, das mit einem Preis von ca. 60 Euro aber etwas teuer geraten ist. Etwas günstiger ist der Big Blue Nintendo Switch Akku, der für knapp 40 Euro ebenfalls 10000mAh bietet und neben einem Ständer sogar noch Joy-Con-Griffe mitbringt.

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Snakebyte Switch Power Pack Das Snakebyte Switch Power:Pack ist eine günstige Alternative, hat aber auch Macken.

Wer es günstiger haben möchte, kann auch für ca. 20 Euro zum Snakebyte Switch Power:Pack greifen, das mit 7000 mAh ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Die Halterung sitzt allerdings nicht ganz so gut wie viele vergleichbare Modelle.

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2. Powerbanks

Wer keine Lust auf einen Akku-Aufsatz hat oder schlicht eine noch höhere Kapazität möchte, kann auch zu einer Powerbank greifen. Für den Einsatz an der Switch sollte diese wenigstens über eine Ausgangsleistung von 2 Ampere verfügen. Damit ist der Bedarf der Switch beim Spielen gedeckt und sie entlädt sich nicht weiter, solange sie angeschlossen ist. Die Edition aus 2019 kommt durch den effizienteren Prozessor mit weniger aus, der Switch Lite reicht normalerweise sogar 1 Ampere.

Wenn ihr wollt, dass der Switch-Akku während des Spielens noch einigermaßen flott aufgeladen wird, dürfen es ruhig 3 Ampere sein. Achtet außerdem darauf, das ihr die Switch am richtigen Port anschließt. Powerbanks verfügen nämlich in der Regel über mehrere USB-Anschlüsse, von denen aber oft nur einer die maximale Ausgangsleistung bringt.

Powerbakns Die Auswahl an Powerbanks ist groß. Auf ein paar Dinge sollte man beim Einsatz an der Switch aber achten.

Wenn ihr euch für eine Powerbank entscheidet, raten wir euch, gleich zu größeren Modellen ab 20.000 mAh aufwärts zu greifen. Preislich macht das keinen allzu großen Unterschied: Für Modelle mit ca. 25.000 mAh bei 2,1 Ampere Ausgangsleistung zahlt man zwischen 20 und 30 Euro. Dafür bringen sie einen enormen Zugewinn an Spielzeit gegenüber kleineren Modellen mit 10.000 mAh, die etwa 12 bis 18 Euro kosten.

Nur weil die Kapazität der Powerbank fünfmal so groß ist wie die der Switch, solltet ihr aber nicht erwarten, dass sie auch die fünffache Spielzeit liefert. Einen gewissen Schwund gibt es immer, etwa durch die Spannungsumwandlung. Bei einer Kapazität von 25.000 mAh solltet ihr mit mehr als dem Dreifachen der normalen Switch-Laufzeit rechnen. Bei der Switch Lite, deren Akku etwas kleiner ist, kann fast das Vierfache der normalen Laufzeit erreicht werden.

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3. Joy-Con-Batterieaufsätze

Natürlich geht beim Spielen nicht nur der Switch selbst manchmal der Saft aus, sondern auch den Joy-Cons. Man kann sie zwar einfach laden, indem man sie an die Konsole anhängt. Im Handheldmodus existiert das Problem also nicht. Aber solange die Joy-Cons laden, kann man sie eben nicht frei im Tischmodus verwenden.

Joy-Con Batterieaufsätze Die Joy-Con-Batterieaufsätze dienen nicht nur als Ladegerät, sondern sorgen auch dafür, dass die Joy-Cons für Spieler mit großen Händen viel angenehmer zu halten sind.

Wer darauf keine Lust hat, kann die von Nintendo selbst hergestellten Batterieaufsätze verwenden. In diese werden zwei AA-Batterien eingelegt, dann werden die Aufsätze hinten an den Joy-Cons befestigt, welche daraufhin aufgeladen werden. Ob einem das ca. 25 Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden.

Viele Switch-Nutzer kaufen die Batterieaufsätze allerdings gar nicht als Ladegerät, sonder deshalb, weil durch sie die Joy-Cons deutlich dicker werden und somit für große Hände viel angenehmer zu halten sind. Für Spieler, deren Hände bei längeren Sessions verkrampfen, sind die Aufsätze daher ein guter Tipp. Außerdem bietet ihre Oberfläche besseren Halt als die der Joy-Cons.

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4. Bluetooth-Adapter

Homespot Bluetooth-Adapter Mit dem Homespot Bluetooth Adapter kann man gleich zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig an der Switch nutzen.

Die Nintendo Switch verfügt nicht über Bluetooth. Wenn ihr eure Bluetooth-Kopfhörer trotzdem mit der Switch nutzen möchtet, braucht ihr einen Adapter, den ihr unten am USB-Port anschließen könnt. Der Preis für einen solchen Adapter liegt üblicherweise bei etwa 30 bis 40 Euro. Empfehlenswert ist beispielsweise der Homespot Bluetooth Adapter. Mit diesem lassen sich sogar zwei Bluetooth-Headsets gleichzeitig verwenden, was nützlich ist für lokale Multiplayermatches.

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Gulikit Bluetooth-Adapter Der Gulikit Bluetooth Adapter lässt sich an der Rückseite der Switch befestigen, sodass er nicht stört.

Eine gute Alternative ist der GuliKit Route + Bluetooth-Adapter. Dieser hat den Vorteil, dass er über einen USB-Port verfügt, sodass ihr eure Switch auch laden könnt, während der Adapter eingesteckt ist. Außerdem lässt sich die Position des Gulikit durch einen Aufsatz so verändern, dass der Adapter hinten an der Rückseite eurer Switch anliegt, anstatt unten am USB-Port zu hängen und dort möglicherweise zu stören. Der Nachteil: Mit dem Gulikit lässt sich nur ein Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig verwenden.

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5. Tragetaschen und Etuis

Besonders wichtig bei der mobilen Nutzung der Switch ist natürlich ihr sicherer Transport. Die Switch einfach in irgendeine Tasche zu stopfen, ist keine gute Idee. Zwar ist die Konsole stabil genug gebaut, um nicht bei einer kleinen Erschütterung gleich den Geist aufzugeben. Aber auch scheinbar kleine Schäden wie ein Kratzer im Display oder eine kaputte Joy-Con-Taste können trotzdem teuer werden.

Switch-Tragetasche Auch Switch-Tragetaschen unter 20€ wie die Pomisty 13 in 1 Switch-Tragetasche kommen oft mit einer Menge nützlicher Extras.

Deshalb empfiehlt es sich, eine spezielle Tragetasche zu verwenden, die an die Form der Switch und der Joy-Cons angepasst ist. In der Regel verfügen solche Taschen noch über zusätzliche Fächer, in denen sich beispielsweise Spiele, Ladekabel oder zusätzliche Joy-Cons verstauen lassen. Was die Optik betrifft, kann man zwischen einer Menge verschiedener Designs wählen, einige davon mit Motiven aus berühmten Nintendo-Titeln. Hier ein paar Beispiele:

Tomtoc Taschen Die Switch-Tragetaschen von Tomtoc gibt's in sehr verschiedenen Größen.

Recht beliebt sind auch die vergleichsweise hochwertigen Taschen von Tomtoc. Diese reichen von sehr kompakten Modellen, in die nur die Switch und ein paar Spiele hineinpassen, bis zum Hartschalen-Koffer, der auch noch Platz für zwei Controller und die Docking-Station bietet. Auch ein spezielles Modell für die Nintendo Switch Lite gibt es inzwischen. Hier eine Auswahl:

Oft werden Tragetaschen außerdem im Set mit weiterem Zubehör geliefert, etwa mit Displayschutzfolien, einem Standfuß oder zusätzlichen Thumb Grips. Solche Artikel finden sich üblicherweise auch in umfangreicheren Bundles (siehe unten).

Für die Nintendo Switch Lite sind viele der genannten Taschen übrigens nicht optimal, weil die Handheld-Konsole kleiner ist als die normale Switch. Sie passt also zwar in die Taschen hinein, sitzt aber eventuell nicht fest und rutscht dann beim Transport hin und her. Für die Switch Lite gibt es deshalb spezielle Taschen, die an ihre Größe angepasst sind. Hier ein paar Beispiele:

6. Transportboxen für Spiele

CamKix Switch Box Das CamKix Spiele-Etui hat 24 Fächer, aber die Spiele sind etwas schwer hineinzubekommen.

Natürlich ist es eine gute Idee, nicht nur die Switch selbst, sondern auch die Speicherkarten der Spiele beim Transport vor Schäden und Verschmutzung zu schützen. Manche Switch-Tragetaschen haben Fächer für Spiele, aber es gibt auch separate Boxen für die Karten. Modelle wie das CamKix Spiele-Etui* oder die AmazonBasics Aufbewahrungsbox für Switch-Spiele* sind sehr kompakt und bieten trotzdem Platz für 24 Spiele. Allerdings bemängeln manche Käufer, dass es mehr als nur sanfte Gewalt braucht, um die Spiele in die Fächer hinein- und wieder herauszubekommen.

JJC Switch Box Die JJC Speicherkarten-Schutzbox ist nicht sonderlich kompakt, aber die Spiele passen bequem in die Fächer und sind gut geschützt.

Extra eine Box zum Schutz der Karten zu kaufen und dann das Risiko einzugehen, sie beim Einlegen zu beschädigen, macht natürlich wenig Sinn. Wir empfehlen daher, lieber eine Box zu kaufen, die vielleicht nicht ganz so kompakt ist, in der die Spiele dafür aber bequem Platz haben und wirklich gut geschützt werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die oben abgebildete JJC Speicherkarten-Schutzbox, die einem winzigen Hartschalenkoffer gleicht. Vergleichbare Produkte gibt es aber auch von anderen Herstellern. Hier eine Auswahl:

7. Thumb Grips

Nicht jeder Spieler ist glücklich über Form und Haptik der Joy-Cons. Benutzt man die Switch als Heimkonsole, kann man gut auf einen Controller umsteigen (hier geht's zu unserer Switch-Controller-Kaufberatung). Im Handheld-Betrieb ist das aber etwas umständlich. Hier bietet es sich vielleicht eher an, die Joy-Cons ein wenig an die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Viele mögen beispielsweise ihre konvexe Oberfläche der Joy-Con-Sticks nicht und hätten lieber wie beim Xbox-Controller eine kleine Mulde, in die sie den Daumen hineinlegen können. Andere wollen ihre Switch schlicht optisch aufwerten, etwa durch bunte Sticks. Es gibt eine große Anzahl an sogenannten Thumb Grips, mit denen all dies möglich ist.

Grips Set Wer sich gleich ein ganzes Set mit verschiedenen Varianten kauft, kann ausprobieren, welcher Thumb Grip am besten den eigenen Vorlieben entspricht.

Thumb Grips gibt es meistens in größeren Sets mit verschiedenen Varianten zu kaufen, die in der Regel etwa fünf bis 10 Euro kosten. Das lohnt sich vor allem dann, wenn man noch nicht ganz genau weiß, was man haben möchte, denn so kann man ausführlich testen, welcher Grip am besten dem eigenen Geschmack und der Fingerhaltung entspricht. Hier eine kleine Auswahl an Sets:

8. Griffe und Standfüße

Seid ihr der Meinung, dass die Switch beim Einsatz als Handheld-Konsole nicht gut in der Hand liegt? Kein Problem, denn es gibt Aufsätze mit Griffen, durch die ihr für eine bessere Haptik sorgen könnt. Die Griffe verfügen über eine Plastikhalterung, in die die Switch einfach mitsamt den angesteckten Joy-Cons hineingeschoben wird. Da die normale Switch und die Switch Lite unterschiedlich groß sind, müsst ihr natürlich darauf achten, ein jeweils passendes Modell zu kaufen.

Bei manchen Modellen gibt es auch noch einen Standfuß, sodass ihr die Switch auch mal aufrecht auf den Tisch stellen könnt, sofern die Griffe allein die Switch nicht schon in aufrechter Position halten. Zum Spielen ist das aber natürlich nur mäßig sinnvoll, solange die Joy-Cons in der Halterung stecken.

HeyStop Halterung Die Halterung von Heystop kommt mit einigen nützlichen Extras.

Bei den Griffen von Heystop kann die Halterung allerdings so zusammengeschoben werden, dass sie nur die Switch ohne Joy-Cons hält und trotzdem fest sitzt. Zudem wird sie mit zusätzlichen Grips für einzelne Joy-Cons geliefert, die deren Haptik verbessern, vor allem für Spieler mit großen Händen. Damit lässt sich die Switch unterwegs leicht für lokale Multiplayermatches nutzen.

Heystop Switch Grips Set (ca. 13€) bei Amazon*

Falls ihr eine Nintendo Switch Lite benutzt und für eine bessere Handhaltung sorgen wollt, solltet ihr übrigens spezielle Griffe kaufen. Griffe für die normale Switch passen aufgrund des Größenunterschieds in der Regel nicht. Bei Modellen für die Switch Lite handelt es sich zumeist um Kombinationen zwischen Griffen und Schutzhülle, die sich über die gesamte Rückseite der Konsole und eventuell Teile der Vorderseite legen. Hier ein paar Beispiele:

Hori PlayStand Der Hori PlayStand verfügt über drei verschiedene Neigungswinkel und ist faltbar.

Wer keine Griffe braucht, sondern seine Switch lediglich aufrecht auf den Tisch stellen möchte, findet dafür hochwertige Ständer mit verstellbarem Neigungswinkel wie beispielsweise den Hori PlayStand mit drei verschiedenen Neigungswinklen (30, 50 und 60 Grad) für einen Preis von ca. 11 Euro.

Hori PlayStand (ca. 13€) bei Amazon*

Techken Switch-Ständer Der Techken Switch-Ständer ist ein paar Euro günstiger als der lizenzierte Hori PlayStand und unterscheidet sich ansonsten kaum von ihm.

Wem es nicht so wichtig ist, ein von Nintendo offiziell lizenziertes Produkt zu besitzen, kann auch zum TechKen Switch-Ständer greifen. Beide Modelle lassen sich übrigens zum leichteren Transport zusammenfalten. Außerdem wurde bei beiden darauf geachtet, den zum Laden benötigten USB-Anschluss nicht durch die Halterung zu verdecken.

TechKen Switch-Ständer (ca. 15€) bei Amazon*

Für alle, die mit den Joy-Cons nicht zufrieden sind, gibt es natürlich auch die Möglichkeit, zu einem richtigen Controller zu wechseln. Für die Switch gibt es eine große Auswahl, die weit über den Nintendo Pro Controller hinausgeht. Einige der besten Alternativen haben wir in unserem großen Switch-Controller-Vergleich zusammengetragen. Oder aber, ihr entscheidet euch für das unten aufgeführte Hori Split Pad Pro.

Tryone Schwanenhalshalterung Wenn euch vom stundenlangen Halten der Switch im Handheld-Modus gerne mal die Arme lahm werden, gibt es verschiedene Lösungen für das Problem.

Wenn ihr es ganz besonders bequem haben möchtet, könnt ihr euch auch eine Halterung besorgen, die für das Spielen im Liegen geeignet ist. Die günstigste Möglichkeit sind sogenannte Schwanenhalshalterungen. Bei diesen braucht ihr aber ein stabiles Brett, etwa von einem Nachttisch, an dem ihr die Halterung festschrauben könnt. Alternativ gibt es auch Halterungen mit einem Gestell, die sich direkt auf dem Bett platzieren lassen.

Von beiden Varianten findet ihr online zahlreiche Modelle. Dabei solltet ihr beachten, dass es sich um Tablet-Halterungen handelt, die nicht alle für die Switch geeignet sind, weil die Konsole mit 14 mm dicker ist als die meisten Tablets und Smartphones. Achtet also vor dem Kauf gut darauf, ob die Switch überhaupt hineinpasst. Hier ein Beispiel für eine Schwanenhalshalterung, die gut für die Switch geeignet ist:

Tryone Schwanenhalshalterung für Tablets (ca. 20€) bei Amazon*

9. Kompakte Docking-Stationen

Gulikit Dock Set Das Gulikit Dock Set für die Switch ist sehr kompakt. Rechts seht ihr es mit geschlossener Abdeckung, links wurde die Abdeckung abgenommen und oben per Magnet als Stütze für die Switch aufgesetzt.

Nicht für den Handheld-Betrieb, aber gut für unterwegs: Wer die Switch auf eine längere Reise mitnimmt, hat vielleicht keine Lust, die recht klobige Docking Station von Nintendo einzupacken. Glücklicherweise gibt es Alternativen, die sehr viel handlicher sind. Sehr kompakt ist beispielsweise das Gulikit Switch Dock Set für rund 30 Euro.

Dieses kann, im Gegensatz zur Original-Dockingstation, übrigens auch im Tabletop-Modus verwendet werden, wobei die Station als Standfuß dient. Einen Nachteil hat sie allerdings: Die Belüftung funktioniert trotz Lüftungsschlitzen nicht optimal, bei sehr langen Gaming-Sessions wird die Switch deshalb ziemlich warm. Eine vollwertige Alternative ist die Station daher nicht, aber als Zweitgerät für unterwegs taugt sie allemal. Ähnliches gilt auch für die meisten Geräte anderer Hersteller.

10. Joy-Con-Alternativen

Nicht nur ein bloßer Griffaufsatz, sondern ein richtiger Ersatz für die Joy-Cons im Handheldmodus ist das Hori Split Pad Pro. Nach seinem Release im Oktober 2019 war es aufgrund der hohen Nachfrage lange Zeit nur schwer zu bekommen. Inzwischen ist es aber wieder zum normalen Preis von knapp 50 Euro verfügbar.

Hori Split Pad pro Das Hori Split Pad Pro macht die mobile Nutzung der Switch deutlich angenehmer, vor allem für Spieler mit großen Händen.

Das Split Pad Pro ist für Spieler mit großen Händen deutlich angenehmer zu halten als die Joy-Cons. Es ist viel breiter und die Griffe mit ihrer auf der Rückseite rauen Oberfläche sorgen für besseren Halt. Ein weiterer Pluspunkt ist die Präzision. Vor allem das D-Pad ist deutlich hochwertiger als jenes der Joy-Cons oder auch des Switch Pro Controllers. Auch das Drifting-Problem der Joy-Cons gibt es hier nicht.

Auf der anderen Seite fehlen dem Split Pad Pro aber ein paar Features wie beispielsweise die Bewegungssteuerung. Dafür hat es deutlich mehr Buttons als die Joy-Cons. Zusätzlich zu den zwei Schultertasten pro Seite gibt es jeweils eine sehr gut erreichbare und frei belegbare Taste auf der Unterseite. Außerdem lässt sich jeder Button mit einer Turbofunktion ausstatten, die mehrmaliges Drücken simuliert. Mehr zum Split Pad Pro könnt ihr in unserem Switch-Controller-Vergleich erfahren.

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Hori Joy-Con Steuerkreuz Für alle, die an den Joy-Cons lediglich das fehlende Steuerkreuz nervt, gibt es von Hori eine Lösung.

Übrigens: Wer sich an der Form der Joy-Cons nicht prinzipiell stört, sondern einfach nur gern ein ordentliches Steuerkreuz hätte, kann den linken Joy-Con auch durch ein entsprechendes Modell von Hori ersetzen, das es schon für 24,99€ gibt. Die Nachteile des Split Pad pro gelten aber auch hier: Es ist nur angekoppelt an die Konsole verwendbar und das Rumble-Feature fehlt. Durch den rechten Joy-Con funktioniert aber immerhin noch die Bewegungssteuerung.

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Joy-Con-Alternativen Inzwischen sind eine ganze Reihe von Joy-Con-Alternativen auf dem Markt.

Neben den lizenzierten Produkten von Hori gibt es noch einige Joy-Con-Alternativen von weniger bekannten Drittherstellern, auf deren Qualität man sich nicht immer verlassen kann. Zum Teil verfügen auch diese über Griffe oder eine breitere Form, die sie besser für Spieler mit großen Händen geeignet macht. Anders als das Hori Split Pad sind die meisten zudem wie die echten Joy-Cons auch kabellos und losgelöst von der Konsole nutzbar. Hier ein paar Beispiele:

11. Mini Arcade Fightstick

Fightsticks gibt es eine Menge für die Switch, aber die meisten sind groß, schwer und für den stationären Gebrauch gedacht. Es gibt jedoch auch Mini-Fightsticks, in die man die Switch in der mobilen Variante einstecken kann wie in die oben genannten Ständer.

iPega Fightstick Allzu viel Arcade-Gefühl darf man von dem iPega Mini Arcade Fightstick nicht erwarten, aber ein nettes Gadget ist er doch.

Das ganz große Arcade-Gefühl kommt dabei zugegebenermaßen nicht auf, schon aufgrund der geringen Größe, die es unmöglich macht, wie bei einem echten Automaten auf die Tasten zu hämmern. Erschwerend kommt hinzu, dass die Verarbeitung der wenigen auf dem deutschen Markt verfügbaren Versionen nicht sehr hochwertig erscheint.

Ein nettes Gadget ist der Mini Arcade Fightstick dennoch und für eine Kombination aus Ständer und Controller ist der Preis mit ca. 30€, im Falle des oben abgebildeten Modells von iPega, nicht allzu hoch. Natürlich gibt es auch noch größere Fight Sticks für die Switch. Diese sind aber kostspieliger und nicht für den mobilen Gebrauch gedacht.

iPega Mini Arcade Fightstick für Switch (ca. 28€) bei Amazon*

12. Touchpens

Nicht direkt ein Gadget für die Switch, sondern ebenso nützlich fürs Tablet, Smartphone und alles, was einen Touchscreen hat: Touchpens. Gerade für Nutzer mit größeren Fingern ist es auf den kleinen Bildschirmen oft schwierig, genau das und nur das zu treffen, was man treffen möchte. Außerdem hinterlassen Finger stets Abdrücke. Beide Probleme sind mit einem Touchpen leicht zu lösen.

Metro Touchpens Der Stückpreis für Touchpens fällt bei Sets mit mehreren Exemplaren deutlich günstiger aus. Die Frage ist, ob man so viele braucht.

Zu beachten ist beim Kauf nur, dass die Switch ein kapazitives Touch-Display hat. Das heißt, die Berührung wird nur registriert, wenn sie eine kleine Entladung auf dem Display bewirkt, und das kann nicht jeder Stift. Da kapazitive Touchpens aber auch mit allen anderen Typen von Touch-Displays funktionieren, sind sie inzwischen auf dem Markt eher die Regel als die Ausnahme und sehr günstig zu haben.

Die Preise fallen jedoch je nach Modell recht verschieden aus. Längere, hochwertigere und auch optisch etwas elegantere Exemplare kosten einzeln etwa fünf Euro, wobei manche Varianten auch deutlich teurer sein können. Bei Sets mit mehreren Stiften fällt der Stückpreis oft sehr viel günstiger aus.

Inzwischen gibt es übrigens auch einen Touchpen von Nintendo selbst. Dieser ist gemeinsam mit Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging erschienen, aber auch allein erschienen. Verfügbar ist er derzeit allerdings nur im Nintendo eShop und kostet dort 7,99€ plus Versand. Er leistet mehr oder weniger dasselbe, was auch andere kapazitive Touchpens leisten, und verfügt nicht über die große Anzahl an Ersatzspitzen, mit denen andere Modelle oft geliefert werden.

Zubehör-Bundles

Für diejenigen, die etwas Geld sparen wollen, indem sie nicht jede Kleinigkeit einzeln kaufen, gibt es eine große Auswahl relativ günstiger Zubehörpaketen für die Nintendo Switch. Teures Equipment wie das Hori Split Pad Pro findet man hier nicht, auch Akku-Aufsätze und Bluetooth-Adapter sind sehr selten. Dafür gibt es für wenig Geld jede Menge kleinere Gadgets.

Orzly Geek Pack Zubehör-Bundles für die Switch gibt es je nach Umfang in ganz verschiedenen Preisklassen.

Am häufigsten enthalten sind Aufsätze für die Joy-Cons, Tragetaschen, diverse Schutzhüllen und -folien, Standfüße und Thumb Grips. Bei den umfangreicheren Bundles sind zudem in der Regel eine Ladestation und das eine oder andere USB-Kabel dabei. Seltener sind Touchpens und Kopfhörer. Die Preise liegen je nach Umfang zwischen 15 und 60€. Hier ein paar Beispiele:

Die Auswahl an Zubehörpaketen für die Switch ist groß, deshalb lässt sich leicht eines finden, das den eigenen Bedürfnissen entspricht. Man muss sich also kein Paket kaufen, das eine Menge Zeug enthält, für das man keine Verwendung hat. Einen Überblick über zahlreiche Bundles bei Amazon erhaltet ihr:

Zubehör-Bundles für Nintendo Switch bei Amazon*

Besitzer einer Nintendo Switch Lite sollten beachten, dass für sie ein großer Teil des Zubehörs in solchen Sets nicht optimal oder gar unbrauchbar ist, weil die Größe bei der Switch Lite nicht passt oder weil es sich um Zubehör für die Joy-Cons handelt. Für die Nintendo Switch Lite gibt es daher separate, speziell an sie angepasste Zubehör-Bundles:

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