Days Gone war mal ein Bier?! - 9 Dinge, die ihr nicht über das PS4-Spiel wusstet

Viel ist bereits über das PS4-Spiel Days Gone bekannt, doch diese neun Punkte sollten euch überraschen.

Diese Dinge über Days Gone habt ihr wahrscheinlich noch nicht gewusst. Diese Dinge über Days Gone habt ihr wahrscheinlich noch nicht gewusst.

In wenigen Wochen ist es soweit, dann erscheint das Action-Adventure Days Gone exklusiv für die PS4. Über viele Dinge rund um Biker Deacon wie die Open World oder einen Ausblick zur Story haben wir euch bereits informiert.

Auf unserer Recherche zum Spiel sind wir jedoch auf neue Details gestoßen, die uns sehr überrascht haben und die wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Und keine Sorge, die Punkte enthalten keinerlei Story-Spoiler, dafür so einige Kuriositäten.

1. Days Gone war mal ein Bier

Früh in der Planungsphase war Days Gone unter dem Codenamen "Red Chair" intern bei Entwickler Sony Bend bekannt. Falls ihr euch jetzt fragt, was ein "roter Stuhl" mit dem Zombie-Abenteuer zu tun hat, dann folgt hier die Auflösung:

Sony Bend trägt seinen Namen durch den gleichnamigen Ort Bend in Oregon, USA. Und jetzt ratet, wie das Bier im Stammlokal der Entwickler des 90.000 Einwohner großen Städtchens heißt. Richtig, Red Chair. Na dann, Prost!

2. Deacons Bike ist in Wahrheit ein Auto

Bend verwendet für die Entwicklung von Days Gone eine alternative Version der Unreal Engine 4. Der große Haken: Die gute Software kann leider keine Motorräder oder generell Fahrzeuge mit zwei Reifen darstellen. Seid ihr also auf eurem Drifter-Bike unterwegs, sind die zusätzlichen Reifen stets vorhanden, allerdings unsichtbar.

3. Nahkampf-Waffen kaufen = uncool

Viele Waffen könnt ihr in Shops von Händlern kaufen. Die befinden sich in Camps, die wiederum auf der Karte verstreut sind. Nahkampf-Waffen wird es in den Läden allerdings nicht geben. Warum? Ganz einfach, das wäre nämlich uncool.

Die durchaus effektiven Alternativen im Kampf gegen die Freaker können nach häufiger Nutzung nämlich kaputt gehen. Und Dinge in Shops zu verkaufen, die nur für eine begrenzte Zeit halten, kam für die Entwickler nicht in die Tüte.

Days Gone - Neuer Trailer stellt Deacon vor eine schwere Entscheidung Video starten 0:30 Days Gone - Neuer Trailer stellt Deacon vor eine schwere Entscheidung

4. Geheime Bereiche

Die Spielwelt von Days Gone wird Bereiche haben, die ihr zwar seht, die ohne das richtige Equipment allerdings nicht erreichbar sind. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein bestimmtes Werkzeug, sondern um Deacons geliebtes Bike. Habt ihr das mit speziellen Upgrades verbessert, so schafft ihr womöglich mit mehr Geschwindigkeit den waghalsigen Sprung ans unbekannte Ufer und entlockt der Welt das ein oder andere Geheimnis.

5. Besser Ohr ab, als Ohr dran

Viele Camp-Bewohner wollen als Gegenleistung für ihre Dienste, dass die Welt um sie herum an Lebensqualität gewinnt. Und wie schaffen wir das in einer von Freakern verseuchten Umgebung? Na klar, wir reinigen die Orte von der fauligen Plage. Das allein reicht den Menschen allerdings nicht aus. Sie wollen Beweise. Um die zu liefern, schneidet Deacon jedem erledigten Zombie ein Ohr ab. Und keine Angst, die Animation dauert nicht lange *hust* Red Dead ...

6. Wer hilft, dem wird geholfen

Wer die Augen in der Spielwelt offen hält, trifft ab und an auf Überlebende der Postapokalypse die eure Hilfe benötigen. Zwar könnt ihr all das ignorieren, seid ihr jedoch die letzte Rettung, hat das positive Folgen. Helft ihr ihnen, könnt ihr sie zu Camps eurer Wahl schicken, um die dortige Bevölkerungszahl zu erhöhen. Als Belohnung winken neue Items und weitere Vorteile.

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7. Nutzt die Umgebung

Das Kampfsystem von Days Gone lässt sich in drei Kategorien unterteilen: Stealth, Run&Gun und geplante Attacken. Bei der letzten Option markiert ihr Gegner zunächst mit einem Fernglas, verseht die Umgebung mit Fallen und, ganz wichtig, nutzt die Umgebung zu eurem Vorteil.

So könnt ihr mit vielen Dingen interagieren, Gegenstände gezielt zur Explosion bringen und verschafft euch so speziell gegen große Ansammlungen an Freakern den einen, womöglich entscheidenden Vorteil.

8. Kein plötzlicher Nachwuchs

Im Verlauf eurer Reise mit Deacon durch den Norden Amerikas trefft ihr hin und wieder auf gigantische Freaker-Horden, die aus 50 bis 500 einzelnen Gegnern bestehen. Habt ihr euch mit einer dieser Gruppen angelegt und lediglich einen Teil erledigt, um anschließend das Heil in der Flucht zu suchen, dann müsst ihr beim nächsten Aufeinandertreffen nicht wieder von vorn anfangen.

Die Horden werden nämlich nicht künstlich aufgefüllt, sondern agieren als "echte" soziale Gemeinschaft. Zwar kann es passieren, dass die angeschlagenen Gruppe auf ihrere selbstständigen Reise durch die Spielwelt einzelne Freaker oder Nachzügler in ihren Reihen aufnimmt. Das passiert allerdings nicht sofort nach eurem Kampf, sondern ganz natürlich über den Verlauf der Spielzeit.

9. Soziale "Zombies"

Zu guter Letzt noch ein weiterer Fakt bzw. eine Ergänzung zu den Freaker-Horden: Diese sind wie oben erwähnt nicht fest in der Open World platziert, sondern haben ihr eigenes soziales System. Sprich: einen Tagesablauf, eine eigene Rangordnung, sie gehen auf Nahrungssuche und ziehen umher.

Solltet ihr beispielsweise auf eine große Gruppe naher einer Höhle treffen, dann wird sie bei eurem nächsten Besuch höchstwahrscheinlich an dieser Stelle nicht mehr zu finden sein. Mit diesem System wollen die Entwickler unter anderem zeigen, dass ihr in der Welt von Days Gone niemals sicher seid.

Days Gone
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