Death Stranding: 20 Tipps für den leichten Einstieg

Wer Pakete ausliefern will, hat manchmal kein leichtes Leben. Wir helfen euch mit wertvollen Einsteigertipps ein bisschen auf die Sprünge.

von Hannes Rossow,
10.11.2019 10:51 Uhr

Death Stranding verstehen - 13 Tipps, die ihr für den Start braucht 6:59 Death Stranding verstehen - 13 Tipps, die ihr für den Start braucht

Diese 20 Tipps und Tricks sollen die Gameplay-Schnörkel von Death Stranding etwas entwirren und euch die ersten Spielstunden so angenehm wie möglich gestalten. Denn Kojimas Paketboten-Abenteuer ist ein eigenwilliges Spiel. Und gerade aufgrund dieser Eigenwilligkeit kann Death Stranding zu Beginn etwas verwirrend und überwältigend sein.

1. Ihr könnt nicht alle Pakete abliefern, die ihr findet!

Sobald ihr in der Spielwelt unterwegs seid, wird euch auffallen, dass überall "verlorene Fracht" herumliegt. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Pakete einsammeln und zustellen. Aber es werden immer neue Pakete dazukommen, ein "Aufräumen" der Region ist also nicht möglich.

2. Nutzt die Briefkästen!

Jede Fracht, die ihr aufsammelt, hat einen Adressaten und wenn ihr ohnehin auf dem Weg in diese Richtung seid, könnt ihr die Pakete auch persönlich abliefern. In der Regel wird euch die verlorene Fracht aber immer in verschiedene Richtungen gleichzeitig schicken - eine wahre Sisyphusarbeit.

Ihr könnt die Pakete aber auch einfach in Briefkästen hinterlegen, die ihr auf dem Weg finden oder sogar selbst konstruieren könnt. Auch wenn das Paket nicht ans Ziel kommt, erhaltet ihr durchschnittlich trotzdem etwa die Hälfte der möglichen Likes.

Da dies aber viel schneller geht, als tatsächlich überall vorstellig zu werden, sind die Briefkästen die deutlich effizientere Methode.

Wer wirklich jedes Paket aufsammeln und abliefern will, sieht schnell so aus. Wer wirklich jedes Paket aufsammeln und abliefern will, sieht schnell so aus.

3. Habt immer TCK-Module dabei!

Sobald ihr die Möglichkeit bekommt mit dem TCK-Modul eigene Konstruktionen in der Spielwelt zu platzieren, solltet ihr davon regelmäßig Gebrauch machen. Am Anfang sind es vor allem die Briefkästen, die euch (und anderen Spielern) das Leben erleichtern werden. Später kommen beispielsweise auch die Stromgeneratoren hinzu, die für eine Reihe an Ausrüstungsgegenständen wichtig sind.

Nichts ist frustrierender, als einen vollgepackten Rücken zu haben, aber kein TCK, um einen Briefkasten zu basteln.

4. Plant eure Wege auf der Karte und merkt sie euch für den Rückweg!

In Death Stranding werdet ihr sehr oft auf unwegsamem Gelände unterwegs sein. Da kann es schon eine wahre Herausforderung sein, überhaupt erst einen Weg zum Ziel zu finden. Sobald ihr diesen aber habt, solltet ihr ihn euch auf der Karte mit Wegpunkten markieren. Ihr werden nämlich öfter dieselben Wege gehen müssen.

Denkt also nicht in einmaligen Wegen, sondern in dauerhaften Lieferrouten und spickt diese Routen mit Erleichterungen wie Leitern, Seilen und so weiter. Ihr werdet euch dafür dankbar sein.

5. Habt immer eine Leiter dabei!

Auch wenn sie viel Platz einnehmen, solltet ihr immer eine Reihe an Leitern dabei haben. Zwar können auch Seile nie schaden, aber es sind vor allem die Leitern, die euch Vorsprünge erreichen, sowie Flüsse und Abgründe überwinden lassen. Für die Schaffung bequemer Routen sind Leitern in den ersten Spielstunden unerlässlich.

6. Geht direkte Wege für mehr "Likes"!

In Death Stranding wird stets der Weg aufgezeichnet, den ihr in der Spielwelt zurücklegt. Und diese Wege werden bei der Abrechnung von Lieferungen auch berücksichtigt. Je länger eure Umwege sind, desto geringer fällt die Belohnung aus. Mit einer Leiter über den Fluss zu klettern, anstatt ihn auf der Suche nach flacheren Wasser abzulaufen, ist immer effizienter.

Deswegen kann es auch klug sein, nicht zu viele Lieferungen auf einmal absolvieren zu wollen. Denn für das Paket, das ihr als letztes ausliefert, wird es dann kaum noch Punkte geben, weil ihr damit bereits an zig verschiedenen Orten wart.

Lasst Sam niemals barfuß durch die Welt laufen - ihr werdet es bereuen. Lasst Sam niemals barfuß durch die Welt laufen - ihr werdet es bereuen.

7. Habt immer Ersatzstiefel dabei!

Auch wenn es anfangs noch so scheint - die Bridges-Stiefel von Sam halten nicht ewig. Später werdet ihr auch längere, deutlich anstrengendere Liefertouren machen und dann kann es schnell passieren, dass ihr nur noch Fetzen an den Füßen habt. Macht euch also frühzeitig um Ersatz Gedanken und packt mindestens ein zweites Paar Schuhe ein.

Und für den Notfall kann es nie schaden, auch das Sandalenkraut einzusammeln, das im Falle des Falles - der Name sagt es schon - als behelfsmäßiges Schuhwerk herhalten kann.

8. Die automatische Anordnung der Fracht reicht (fast immer) aus!

Das Fracht-Management kann anfangs etwas verwirrend sein und den Eindruck vermitteln, als müssten wir jedes Mal mehrere Minuten lang die Pakete stapeln, die wir dabei haben. Aber keine Sorge - die automatische Anordnung (ein Druck auf die Dreieck-Taste) reicht vollkommen aus.

Dadurch werden die schweren Pakete nach unten gepackt, damit der Schwerpunkt nicht zu weit oben ist. Außerdem wird Fracht, die am Anzug angebracht ist, gleichmäßig auf beide Seiten verteilt. Auf diesem Wege könnt ihr Probleme mit dem Gleichgewicht schnell und unkompliziert beheben.

Aber passt auf, wenn es um besondere Fracht geht. Wer eine Pizza ausliefert, muss beispielsweise darauf achten, dass sie horizontal liegt und das wird von der automatischen Anordnung nicht berücksichtigt.

9. Der Lastenschweber ist das Beste, was euch passieren wird!

Nach einiger Zeit werdet ihr Zugriff auf den sogenannten Lastenschweber bekommen und der ist gleich in doppelter Hinsicht sehr nützlich. Abseits der offensichtlichen Erleichertung in Sachen Gewichtsauslagerungen, könnt ihr den Schweber auch als eine Art Skateboard einsetzen. Einfach aufstellen, anschnallen und draufstellen, schon könnt ihr steile Abhänge schnell und sicher hinabgleiten.

Habt also am besten immer einen Lastenschweber dabei, auch wenn ihr ihn für die aktuelle Lieferung vielleicht nicht unbedingt brauchen würdet.

Nichts ist besser, als nervige Fracht einfach auf den Lastenschweber auslagern zu können. Nichts ist besser, als nervige Fracht einfach auf den Lastenschweber auslagern zu können.

10. Habt immer eine Reihe an Blutbeuteln dabei!

Die Blutmenge von Sam fungiert in Death Stranding als eure Lebensleiste. Sobald ihr zu viel Blut durch Stürze oder Gegnerangriffe verloren habt, werdet ihr bewusstlos. Neben den Kryptobioten, die ihr essen könnt, sind hier vor allem die Blutbeutel hilfreich, die ihr euch umhängen könnt.

Da später auch die Munition mancher Waffen auf eurem Blut basiert, werden euch die Beutel in mehrfacher Hinsicht das Leben leichter machen. Achtet aber darauf, dass ihr die Blutbeutel in die Vorratstasche packt, um Platz zu sparen und sie nicht einzeln als Paket auf dem Rücken zu tragen.

11. Sammelt chirale Kristalle, wann immer es geht!

In den meisten Spielen ist es eine gute Idee Craftingmaterialien einzusammeln, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Chirale Kristalle dienen aber nicht nur als Baustoff für größere Konstruktionen, sondern auch als Treibstoff für die Lastenschweber, von denen ihr immer einen dabei haben solltet.

12. Ja, es gibt eine Schnellreisefunktion, aber wartet nicht drauf!

Bei all den Wegen, die es in Death Stranding zurückzulegen gilt, kommt schnell die Frage auf, ob es später auch möglich sein wird, mit einer Schnellreise Abkürzungen zu nehmen. Die Funktion, die nach ein paar Spielstunden eingeführt wird, wird euch bei euren Lieferungen aber nicht weiterhelfen.

Die Schnellreise verschickt nämlich nur euch selbst, aber niemals die Fracht, die ihr bei euch tragt. Wenn ihr in eine frühere Region zurückkehren wollt, kann sie nützlich sein, sonst bleibt ihr aber immer auf klassische Fortbewegung angewiesen.

Fragile wird euch im Spielverlauf die Möglichkeit bieten, schnell von Ort zu Ort zu reisen. Fragile wird euch im Spielverlauf die Möglichkeit bieten, schnell von Ort zu Ort zu reisen.

13. Sucht nach versteckten Prepper-Bunkern für besondere Belohnungen!

In der Regel wird euch Death Stranding im Storyverlauf zu allen Orten schicken, die es in der Spielwelt zu entdecken gibt. Aber ein Blick auf die Karte kann offenbaren, dass ein Teil der Spieltwelt noch nicht Teil des chiralen Netzwerkes ist. Das bedeutet, dass hier ein Prepper-Bunker zu finden ist, den ihr noch nicht angeschlossen habt.

Durchsucht diese Kartenabschnitte bis ihr den Bunker findet und erledigt ein paar Nebenmissionen, bis der Prepper gewillt ist, den UCA oder dem Netzwerk beizutreten. Meist gibt es dafür besondere Belohnungen in Form von einzigartigen Gegenständen oder Ausrüstung.

14. Hohe Sternewertungen bei Versandleitern lohnen sich!

Damit sich eine Stadt oder ein Bunker den UCA anschließt, reicht meist schon eine Vertrauenswertung von zwei Sternen aus. Wenn ihr aber über den Storyverlauf dranbleibt und weitere Lieferungen zustellt, könnt ihr bis zu fünf Sterne erreichen und das kann sich lohnen.

Neben neuen Möglichkeiten zur Individualisierung von Sam können auch neue Crafting-Rezepte herausspringen, die sich im weiteren Spielverlauf als nützlich herausstellen werden.

Euer Bridge-Baby ist sensibel, freut sich aber auch wenn ihr etwas albern seid. Euer Bridge-Baby ist sensibel, freut sich aber auch wenn ihr etwas albern seid.

15. Ihr könnte eure Beziehung mit BB verbessern!

Sam bekommt zu Spielbeginn ein Bridge-Baby, das euch dabei hilft, die eigentlich unsichtbaren GDs zu entdecken. Was Death Stranding kaum erklärt ist, dass ihr auch mit demm BB eine Verbindung aufbauen und diese verbessern könnt - ähnlich wie mit den Versandleitern und Preppern.

Dafür müsst ihr einfach das machen, was dem Baby gefällt. Wenn ihr GDs besiegt, mit BB interagiert oder lustige Fratzen vor dem Waschbecken in Sams privaten Raum macht, wirkt sich das positiv auf die Sternebewertung aus. Je besser ihr euch mit BB versteht, desto länger dauert es, bis BB an Autotoxämie erkrankt und nicht mehr eingesetzt werden kann.

16. Ja, MULE-Scanner finden euch immer - aber es wird besser!

Wenn ihr in den ersten Spielstunden in MULE-Gebieten unterwegs seid, kommt schnell das Gefühl auf, dass es unmöglich ist, sich vor den Gegnern zu verstecken. Schließlich schlägt der Scanner stets zielsicher aus, selbst wenn ihr euch gut versteckt. Das ist allerdings ganz normal.

Im späteren Spielverlauf werdet ihr die Möglichkeit bekommen, dagegen vorzugehen, mit einem gezielten Druck auf die eigene Scanner-Taste könnt ihr dann den feindlichen Scan negieren.

Die MULEs können schnell nervig sein, aber später werdet ihr euch besser verstecken können - versprochen. Die MULEs können schnell nervig sein, aber später werdet ihr euch besser verstecken können - versprochen.

17. Nehmt immer einen Koffer zum Zuschlagen!

Wenn ihr in eine Auseinandersetzung mit MULEs geratet, bleibt oft nur der Faustkampf als Option übrig. Meist braucht es eine Reihe an Treffern, um einen Gegner dauerhaft auszuschalten - aber das kann auch abgekürzt werden.

Tragt ihr nämlich einen Koffer in der Hand und schlagt zu, ist der Gegner daraufhin garantiert bewusstlos. Allerdings nimmt die betreffende Fracht auch ordentlich Schaden dabei. Glücklicherweise gibt es in Death Stranding genug Kram, der entbehrt werden kann.

18. Die Bola-Gun fesselt die MULEs nicht ewig!

Sobald ihr die Bola-Gun, die erste richtige Schusswaffe im Spiel, erhaltet, ändert sich der Umgang mit den MULEs schlagartig. Wer richtig zielt, kann seine Gegner nämlich mit einer elektrisierten Fessel treffen und sie damit ausschalten. Allerdings nicht für eine lange Zeit.

Nach einem Befreiungskampf können sich die MULEs von der Fessel lösen und stehen wieder auf. Falls ihr also das gesamte Gebiet von Gegnern befreien wollt, könnt ihr euch nicht allein auf die Bola-Gun verlassen. Ihr könnt aber zu jedem gefesselten Gegner hingehen und ihn mit einem gezielten Tritt bewusstlos machen.

Die GD-Bosse sind furchteinflössend. Aber wenn euch die nötige Ausrüstung fehlt, könnt ihr ganz einfach die Flucht ergreifen. Die GD-Bosse sind furchteinflössend. Aber wenn euch die nötige Ausrüstung fehlt, könnt ihr ganz einfach die Flucht ergreifen.

19. Ihr könnt vor GD-Bossen ganz einfach fliehen!

Falls ihr euch von den GDs erwischen lasst, ist das Spiel nicht gleich vorbei. Stattdessen werdet ihr in ein nahes Gebiet entführt, wo plötzlich ein Kampf gegen einen GD-Boss startet. Je nachdem, wie ihr ausgerüstet sein, kann so ein Kampf recht lange dauern. Zum Glück ist Flucht eine legitime Option.

Dafür müsst ihr nur den Rand der kreisförmigen Öl-Arena erreichen, dann wir der Kampf nämlich beendet und die GDs aus dem Gebiet verschwinden komplett. Allerdings könnt ihr dann auch keine chiralen Kristalle als Belohnung einstreichen.

20. Ihr könnt die 3D-Karte drehen!

In Death Stranding ist es nicht nur wichtig zu wissen, wie ihr von A nach B kommt, sondern auch, welche Hindernisse euch auf dem Weg erwarten. Gerade Höhenunterschiede können hier schnell aus einer einfachen Route eine Tour de Force machen - leider ist der normale Blick auf die Karte nur bedingt hilfreich.

Wenn ihr aber bei aufgerufener Karte das Touchpad gedrückt haltet und dann den Controller bewegt, könnt ihr die Karte drehen und dadurch die Topographie viel besser sichtbar machen. So erkennt ihr schon vorab, wie bergig eine Region tatsächlich ist. So manche Abkürzung könnt ihr euch dann nämlich sparen.

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