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Die besten Xbox One Controller 2020 – Top-Gamepads im Vergleich

In unserer Topliste präsentieren wir euch die besten Xbox One Controller für jeden Bedarf, vom günstigen Zweitcontroller bis zum High-End-Gamepad.

von Benjamin Herbst,
14.05.2020 16:30 Uhr

Die First-Party-Controller von Microsoft sind aus gutem Grund sehr beliebt. Dennoch gibt es ein paar interessante Alternativen. Die First-Party-Controller von Microsoft sind aus gutem Grund sehr beliebt. Dennoch gibt es ein paar interessante Alternativen.

Neu im Mai-Update: Abgesehen von kleinen Preisschwankungen und davon, dass ein paar Händler kleine Schwierigkeiten mit Nachschublieferungen zu haben scheinen, tut sich gerade nicht viel auf dem Xbox-Controller-Markt. Wir haben deshalb lediglich ein paar Infos in unserer Vorschau zum Xbox-Series-X-Controller ergänzt.

Wir nehmen das Erscheinen des Elite Controllers Series 2 zum Anlass, uns die aktuelle Lage auf dem Xbox-Controller-Markt noch einmal etwas genauer anzusehen. Auf Seite 1 dieses Vergleichs stellen wir euch zunächst die First-Party-Controller von Microsoft vor. Auf Seite 2 findet ihr Alternativen von Drittherstellern.

* Diese Kaufberatung ist nicht von einem Werbepartner in Auftrag gegeben, sondern eine Liste mit Empfehlungen. Die hier aufgeführten Angebote sind aber mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GamePro: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision. Habt ihr Vorschläge für Artikel, die wir aufnehmen sollten? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Die Originale von Microsoft

Vorschau: Der Xbox Series X Controller

Xbox Series X Microsofts neuer Controller für die Xbox Series X: Sinnvolle Neuerungen, aber wohl keine Revolution.

Xbox Series X im Microsoft Store (derzeit noch nicht vorbestellbar)*

Kleine Verbesserungen: Microsoft hat inzwischen den Controller zur Xbox Series X vorgestellt und viel scheint sich nicht zu ändern. Ein paar Verbesserungen gibt es aber schon: Das neue D-Pad soll eine Mischung aus einem traditionellen Steuerkreuz und dem D-Pad des Elite Controllers werden, die Trigger bekommen eine rutschfeste Oberfläche und es gibt einen neuen Share-Button. Außerdem soll die Latenz deutlich verringert werden. Ob das klappt, wird sich erst noch zeigen.

Wieder mit Batterie: Wie der Xbox-One-Controller wird auch sein Nachfolger wieder auf AA-Batterien anstatt eines fest verbauten Akkus setzen. Das ist insofern bemerkenswert, als Microsoft beim Xbox Elite Controller Series 2 bereits den Schritt zum Akku gewagt hatte. Bei den Spielern sind Batterien aber anscheinend beliebter, weshalb man sich nun wieder für diese Lösung entschieden hat.

Volle Kompatibilität: Der Controller der Xbox Series X soll mit so ziemlich allem kompatibel sein, von der Xbox One über den PC bis hin zu Mobile-Plattformen wie iPhones und Android-Geräten. Umgekehrt sollen auch alle Xbox-One-Controller von Microsoft an der Xbox Series X funktionieren. Wir hoffen, dass dies auch für lizenzierte Produkte von Drittherstellern gilt, sicher ist dies derzeit aber noch nicht.

Fazit: Wie zu erwarten, dürfte der Controller der Xbox Series X eine bessere Version des derzeitigen Standard-Controllers werden. Da er mit der Xbox One kompatibel sein wird, sollte er auch dort die bessere Alternative sein und bei seinem Erscheinen den Xbox-One-Controller beerben.

Umgekehrt ist sein technischer Vorsprung aber wohl nicht so groß, dass man die alten Controller nicht noch an der neuen Konsole verwenden könnte, ohne große Nachteile befürchten zu müssen. Besitzer des Elite Controllers brauchen sich in dieser Hinsicht sowieso keine Sorgen zu machen, aber auch der normale Xbox-One-Controller dürfte an der Xbox Serie X zumindest noch gut als Zweitcontroller taugen.

Xbox Series X im Microsoft Store (derzeit noch nicht vorbestellbar)*

Die High-End-Referenz: Xbox Elite Controller Series 2

Elite Series 2 Der Xbox Elite Controller Series 2 ist die neue Referenz im High-End-Bereich.

Pro:

  • viele Einstellungsmöglichkeit
  • hochwertige Verarbeitung
  • vier Paddel auf der Unterseite
  • Case und Ladestation inklusive
  • 30 bis 40 Stunden Akkulaufzeit

Contra:

  • Stickauswahl nicht so gut wie beim Vorgänger
  • Akku nicht mehr austauschbar

Preis: ca. 180€

Xbox Elite Controller Series 2 bei MediaMarkt*

Gute Ausstattung: Der Elite Controller Series 2 kommt wie sein Vorgänger in einem schützenden Case. Dieses ist diesmal mit einer kleinen Klappe ausgestattet, durch die man den Controller laden kann, während er sich im Case befindet. Neu ist auch die mitgelieferte Ladestation. Außerdem liegen wieder mehrere Sticks in verschiedener Länge und mit verschiedenen Oberflächen bei. Hier wurde aber etwas gespart, es gibt nicht mehr zwei von jeder Sorte.

Mehr Optionen: Neu ist außerdem, dass sich der Widerstand der Sticks in drei Stufen einstellen lässt. Ohnehin ist per App so gut wie alles am neuen Elite Controller einstellbar, von der Tastenzuordnung über die Wege der Trigger und die Stärke der Vibration bis zur Helligkeit des Xbox-Logos. Die Einstellungen lassen sich in verschiedenen Profilen speichern, die man bequem per Tastendruck wechseln kann.

Vier Paddel: Frei belegbar sind auch die vier Paddel auf der Unterseite. Durch ihre leichte Erreichbarkeit können diese wertvolle Sekundenbruchteile sparen, wenn man sie für wichtige Funktionen wie beispielsweise das Nachladen in Shootern verwendet. Die Paddel waren aber auch schon beim ersten Elite Controller vorhanden.

Elite Series 2 Die Paddel beim Xbox Elite Controller Series 2 sind seitlich angebracht und leicht zu erreichen.

Mehr erfahren: Xbox Elite Controller Series 2 im Test

Hohe Qualität: Auch die hochwertige Verarbeitung hat der Elite Controller Series 2 mit seinem Vorgänger gemein. Geändert hat sich das Design, der neue Controller ist ganz in Schwarz gehalten. Die raue Oberfläche auf der Oberseite der Griffe ist ebenfalls neu. Beides ist aber eher Geschmackssache.

Zukunftssicher: Der Akku hält ca. 30 bis 40 Stunden, ist allerdings fest verbaut und nicht ohne weiteres austauschbar. Das ist schade, da die Leistungsfähigkeit eines Akkus früher oder später nachlässt, die meisten Käufer ihren Elite Controller aber wahrscheinlich noch viele Jahre nutzen möchten. Schließlich soll dieser wie alle offiziellen Xbox One Controller auch mit der nächsten Xbox-Generation kompatibel sein.

Fazit: Der Elite Controller Series 2 ist der beste Xbox One Controller auf dem Markt und die erste Wahl für alle, die auf der Suche nach einem High-End-Gerät für hohe Ansprüche sind. Der Kauf lohnt sich aber nur, wenn man die vielen Einstellungsmöglichkeiten auch tatsächlich nutzen möchte. Wer schon den ersten Elite Controller besitzt, braucht ohnehin nicht umzusteigen. Die Verbesserungen fallen zu gering aus, um den Preis zu rechtfertigen.

Xbox Elite Controller Series 2 bei MediaMarkt*

Der Standard: Microsoft Xbox One Wireless Controller

MS Xbox One Controller Microsofts Standardcontroller, der jeder Xbox One beiliegt.

Pro:

  • präziseres Steuerkreuz
  • Impulse Trigger
  • solide Verarbeitung

Contra:

  • kaum Anpassungsmöglichkeiten

Preis: ca. 55€

Microsoft Xbox One Wireless Controller bei Amazon*

Besseres Steuerkreuz: Die größte Verbesserung im Vergleich zum Xbox-360-Controller ist das deutlich präziser funktionierende Steuerkreuz, das anders als das alte D-Pad nicht mehr ständig falsche Eingaben produziert. Außerdem ist es nicht mehr erhöht, sondern tiefer in den Controller eingelassen. So muss man nicht mehr unbequem darüber hinweggreifen, wenn man mit dem linken Daumen die Tasten in der Mitte erreichen will.

Gewohnte Qualität: Ansonsten bieten die Buttons im Grunde die Qualität, die man auch schon vom 360-Controller gewohnt war. Lediglich die Schultertasten LB und RB fühlen sich etwas schwergängig an, was bei neueren Modellen seit Erscheinen der Xbox One S aber nicht mehr so sehr auffällt. Ein besonderes Feature sind die sogenannten Impulse Trigger: Microsoft spendiert den Triggern eigene Force-Feedback-Motoren. Eine nette Idee, aber in der Praxis von eher geringer Bedeutung.

Mehr erfahren: Microsoft Xbox One Controller im Test

Gutes Handling: Ansonsten fällt der Xbox One Wireless Controller vor allem dadurch auf, wie gut er in der Hand liegt. Das ergonomische Design ist nahe an der Perfektion. Die raue Oberfläche an der Unterseite der Griffe und an den Rändern der Sticks sorgt für Rutschfestigkeit. Auch die Verarbeitung ist sehr solide geraten, wenn sie auch nicht das Niveau des Elite Controllers erreicht..

Revision mit Bluetooth: Vom Xbox-One-Controller gibt es eine neue und eine alte, vor der Xbox One S erschienene Version. Größter Unterschied: Nur die neue Version unterstützt Bluetooth! Wenn ihr den Controller vielleicht auch mal kabellos am PC nutzen wollt, brauch ihr also die neue Version. Ihr erkennt sie daran, dass die Oberfläche um die Xbox-Taste Teil des übrigen Gehäuses ist (wie auf der Abbildung) und nicht aus demselben Material wie die Schultertasten.

Fazit: Der Xbox One Wireless Controller bietet in allen Bereichen mindestens solide Qualität, mit der die allermeisten Spieler zufrieden sein dürften. Umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, wie man sie beim Elite Controller und anderen teuren Gamepads findet, kann man hier aber nicht erwarten. Wer nur nach einem Zweitcontroller für gelegentliche lokale Multiplayermatches sucht, kann außerdem auch zu günstigeren Modellen greifen.

Microsoft Xbox One Wireless Controller bei Amazon*

Inkludierend: Xbox Adaptive Controller

Xbox Adaptive Controller Der Xbox Adaptive Controller ist für Spieler mit motorischen Einschränkungen gedacht.

Pro:

  • auf unterschiedliche Bedürfnisse anpassbar
  • mit normalem Controller kombinierbar

Contra:

  • teuer
  • nur Basis-Controller im Lieferumfang enthalten

Preis: ca. 90€ (nur Basis-Controller)

Xbox Adaptive Controller im Microsoft Store*

Enge Zielgruppe: Der Xbox Adaptive Controller ist ausschließlich für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit gedacht. Er wird nicht in den Händen gehalten, sondern auf den Tisch gelegt oder auf ein Stativ montiert. Nutzern, die keine Probleme im Umgang mit einem gewöhnlichen Controller haben, bietet er keine Vorteile.

Limitierte Basis: Der Adaptive Controller bietet in seiner Basisausführung deutlich weniger Funktionen als ein normales Gamepad. Neben einem Steuerkreuz und Tasten zum Öffnen der Menüs verfügt er lediglich über zwei sehr große Buttons. Allein ist er daher für die meisten Spiele unbrauchbar. Dafür verfügt er an der Oberseite über 19 Anschlüsse, um ihn mit weiteren Geräten zu kombinieren.

Mehr erfahren: Xbox Adaptive Controller im Test

Kombinierbar: Das funktioniert beispielsweise mit dem normalen Xbox One Controller. Wer also lediglich Probleme damit hat, die Trigger zu bedienen, kann sich deren Funktion auf die Buttons des Adaptive Controllers legen und diese mit einem anderen Körperteil, etwa mit den Füßen, bedienen.

Kostspielig: Schwieriger wird es, wenn man den normalen Controller gar nicht verwenden kann. Dann muss man sich nämlich eventuell eine ganze Menge Geräte dazukaufen. Microsoft bietet im eigenen Store immerhin den mit ca. 23€ recht erschwinglichen PDP Einhandcontroller* an. Wer speziellere Bedürfnisse hat, muss aber eventuell zu Drittherstellern greifen, bei denen schon ein einzelner Knopf 50 bis 90 Euro kosten kann.

Fazit: Das Konzept eines Basis-Controllers, an den zusätzliche Geräte angeschlossen werden, mag etwas kompliziert wirken, ist letztlich aber wohl der einzige Weg, den sehr unterschiedlichen Bedürfnissen der Zielgruppe gerecht zu werden. Es wäre aber schön gewesen, wenn Microsoft selbst für eine bessere Auswahl bei der Peripherie gesorgt hätte, damit man nicht die teils absurden Preise von Drittherstellern zahlen muss.

Xbox Adaptive Controller im Microsoft Store*

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