Seite 2: Elden Ring Tarnished Edition im Switch 2-Test: Das Open World-Grafikmonster ist zu viel für die Nintendo-Konsole

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Auch die Switch 2-Version leidet unter deutlichen Performance-Schwankungen

Im TV-Modus läuft Elden Ring mit einer freigeschalteten Framerate und erreicht etwa 28 bis 35 fps. Das bedeutet, dass der Titel ziemlich schwankend performt und nie wirklich flüssig erscheint.

Hier haben wir ein paar Szenen zusammengeschnitten, damit ihr einen Eindruck vom Spiel erhaltet:

Video starten 9:47 In unserer Framerate-Analyse schlägt sich Elden Ring auf der Switch 2 wacker, läuft aber dennoch alles andere als flüssig

In einigen aufwendigeren Situationen waren auch mal Drops auf bis zu 25 fps möglich, in weniger aufwendigen Situationen,wie in kleineren Dungeons oder während Boss-Fights, hingegen sogar mal 40 fps.

Zum Vergleich:

  • die Version für die Basis-PS4 läuft zumeist bei 25 bis 30 fps in der Open World und verteilt die Frames sehr schwankend
  • die PS4 Pro liegt häufig zwischen 25 und 40 fps, schneidet also ganz ähnlich wie die Switch 2 ab

Wie sich das Ganze auf der Switch 2 spielt? Hin und wieder ganz schön hakelig, da es bei einigen Rucklern auch mal ganz schön schwer werden kann, Rollen und Attacken zu timen und die Gegneranimationen zu lesen.

Glücklicherweise verharrt der Titel weitgehend im Bereich von 28 bis 35 fps, es stellte sich bei uns also trotz der niedrigen Framerate wie auch schon beim Ray-Tracing-Upgrade auf der PS5 ein gewisser Gewöhnungseffekt ein. Decken die Schwankungen nämlich einen größeren fps-Bereich ab, bemerkt man sie in der Regel auch mehr.

Mit ein wenig Galgenhumor könnte man also sagen, dass es auch schlimmer hätte kommen können. Wobei wir es leider aufgrund des erst spät zugänglichen DLC-Bereichs nicht in Shadow of the Erdtree geschafft haben. Der hatte auf den anderen Plattformen noch ein paar mehr Schwierigkeiten bei der Performance und das könnte auch auf der Switch 2 noch einmal ein bisschen kritischer werden.

Und die Ladezeiten?

Die fallen auf der Switch 2 angenehm kurz aus, wir sind zum Beispiel innerhalb von 13 Sekunden von der Tafelrundfeste zu einer verlassenen Kapelle in Limgrave gereist.

Derselbe Vorgang nimmt auf einer PS4 Pro mit einer eingebauten SSD in etwa 13,5 Sekunden in Beschlag. Bei Lesegeschwindigkeiten von circa 500 Megabyte pro Sekunde (SATA3-Anschluss der PS4 Pro) beziehungsweise ungefähr 900 Megabyte pro Sekunde (UFS 3.1 bei der Switch 2) wird aber auch eher die Engine zum limitierenden Faktor statt der Datenträger. Einen Versuch mit einer HDD konnten wir mangels Hardware nicht durchführen, er dürfte aber deutlich länger ausfallen.

Das kann Elden Ring im Handheld-Modus

Wenig überraschend fährt der Handheld-Modus im Vergleich zu seinem angedockten TV-Äquivalent noch einmal ein paar Optionen zurück:

  • die Auflösung wird von 1080p auf 900p reduziert
  • viele Schatten verschwinden jetzt auch aus der Nähe
TV Handheld TV Handheld

Im Handheld-Modus fallen dann sämtliche Vegetationsschatten weg.

  • die Beleuchtung wurde zurückgefahren
TV Handheld TV Handheld

Die Lichtreflexionen an der Wand fallen im Handheld-Modus zur gleichen Tageszeit größtenteils weg.

Davon abgesehen bleiben aber auch in der Mobil-Variante die Elden Ring-typisch sehr hohe Weitsicht sowie die hervorragende Effektqualität erhalten. Genau wie die recht niedrige Framerate bei um die 28 bis 35 fps, die sich aber leicht ruckeliger anfühlt als im TV-Modus. Genau beziffern lässt sich das mangels für fps-Analysen geeigneter Capturing-Technik im Handheld-Modus aber nicht.

Zudem ist uns im Handheld-Modus die Joy-Con-Steuerung negativ aufgefallen. Per Rücktaste am Pro-Controller lässt sich prima sprinten und gleichzeitig die Kamera bedienen, während im Handheld-Modus ständig zwischen Kamera und Sprinttaste gewechselt werden muss.

Davon abgesehen spielt sich Elden Ring aber auch im Handheld-Modus ziemlich gut auf der Switch 2. Es ist auch hier vor allem die hakelige Performance, die störend auffällt.

Keine besonderen Switch 2-Features und auch wenig Accessibility:

Elden Ring merkt man die Herkunft als Multiplattformtitel an, das RPG unterstützt also die Gyrosensorik der Joy-Con-Controller daher beispielsweise nur für Gesten und auch die HD-Haptik wirkt recht grobschlächtig. Auch an Accessibility-Optionen liefert der Titel weiterhin wenig, es gibt:

  • keine deutsche Sprachausgabe
  • die Möglichkeit Blut auszuschalten
  • Untertitel
  • die Möglichkeit den Multiplayer auszuschalten
  • eine freie Tastenbelegung

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