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Fire Emblem: Three Houses - 7 Dinge, die ihr vor dem Spielen wissen solltet

Fire Emblem: Three Houses ist komplex. Deswegen haben wir sieben Dinge aufgelistet, die euch vielleicht entgehen könnten.

von Ann-Kathrin Kuhls,
30.07.2019 19:34 Uhr

Nicht verzagen: Wir haben sieben Tipps, die euch Fire Emblem vielleicht leichter machen. Nicht verzagen: Wir haben sieben Tipps, die euch Fire Emblem vielleicht leichter machen.

Wer Fire Emblem: Three Houses spielt, lässt sich auf eine mindestens 50-stündige Kampagne ein. Und das nur, wenn man sich auf eines der drei Häuser beschränkt. Wir haben nach den blauen Löwen jetzt den zweiten Durchgang mit den schwarzen Adlern gestartet und gemerkt, dass wir beim zweiten Mal eindeutig schlauer sind.

Und weil wir vielleicht nicht die einzigen waren, die ein paar Dinge übersehen haben, wollen wir sieben Besonderheiten von Fire Emblem: Three Houses mit euch teilen, die ihr vielleicht beim ersten Spielen übersehen könntet.

So gut ist Three Houses
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1. Nicht alle Häuser sind gleich

Zwar haben in Fire Emblem alle Häuser eine spannende Geschichte und auch die Spielzeit ist ähnlich. Trotzdem entscheidet sich der Spieldurchgang mit den schwarzen Adlern von den beiden anderen. Während wir mit den blauen Löwen oder goldenen Hirschen hauptsächlich reagieren, werden wir mit den Adlern vor Entscheidungen gestellt, die den Spielverlauf nachträglich beeinflussen.

Edelgard macht ernst. Die Geschichte der jungen Frau birgt weitreichende Entscheidungen. Edelgard macht ernst. Die Geschichte der jungen Frau birgt weitreichende Entscheidungen.

Während wir also empfehlen würden, die Häuser nach dem eigenen Spielstil auszuwählen, solltet ihr trotzdem im Hinterkopf behalten, dass Edelgards Kampagne die weitreichendsten Folgen hat.

2. Passt auf, wo ihr hintretet

Das Terrain der Schlachtfelder von Fire Emblem kann entscheidend für den Ausgang des Kampfes sein. So sorgt ein Strand etwa dafür, dass die sonst so wendigen berittenen Einheiten nur sehr langsam vorankommen, während Lavaboden unseren Helden die Sohlen ankokelt und ihnen in jeder Runde Feuerschaden zufügt.

Achtet deswegen auf die Eigenschaften eurer Einheiten. Bischöfe sind immun gegen Feuerschaden und haben kein Problem mit Feuerfeldern. Reiter können absteigen und den Weg durch den tiefen Sand laufen. Und Wald sorgt vielleicht für weniger Bewegungsfreiheit, hilft jedoch, euch besser zu verteidigen. Mit ein bisschen Aufmerksamkeit könnt ihr das Terrain zu eurem Vorteil nutzen.

Freies Terrain ist nicht immer optimal. Freies Terrain ist nicht immer optimal.

3. Kontrolliert eure Fähigkeiten

Jedes Mal, wenn eine unserer Einheiten im Fähigkeitenlevel aufsteigt, werden neue Fähigkeiten freigeschaltet. Ein hoher Skill-Level mit der Lanze beispielsweise sorgt dafür, dass Angriffe gegen Äxte besonders verheerend werden. Schwere Einheiten können ihre Behändigkeit erhöhen, Schwertkämpfer ihre kritische Trefferchance und vieles mehr.

Allerdings werden diese Perks nicht automatisch aktiviert. Vielmehr müsst ihr euch im Fähigkeitenmenü aussuchen, welche der Effekte ihr aktivieren wollt. Kontrolliert also vor jedem Kampf einmal, ob ihr nicht vielleicht über einen Skill verfügt, der euch in der Schlacht von Nutzen sein könnte.

Im Unterricht lernen eure Schüler neue Perks. Achtet darauf, dass ihr sie auch aktiviert. Im Unterricht lernen eure Schüler neue Perks. Achtet darauf, dass ihr sie auch aktiviert.

Wenn ihr übrigens Fähigkeiten bei euren Schülern trainieren wollt, die nicht zu ihren aktuellen Zielen gehörten, könnt ihr die unter "Ziele" im Unterrichtsmenü individuell anpassen. So vergesst ihr bis zur nächsten Lektion nicht, was ihr bei wem fördern wolltet.

4. Seid liebenswert

Wenn ihr ein Haus gewählt habt, dem eine gewisse Einheit fehlt (beispielsweise Schüler mit Talent für schwere Waffen im Haus der schwarzen Adler), könnt ihr euch die passenden Teenager aus anderen Häusern holen. Dafür müssen sie euch allerdings erst einmal mögen.

Wir empfehlen, die Verbindung mit ihnen durch Gespräche zu festigen. Bringt ihr ihnen verlorene Items zurück oder geht mit ihnen essen, steigert das ebenfalls die Zuneigung. Wenn ihr die Schüler so weit habt, dass sie eurem Haus beitreten wollen, müsst ihr jedoch sicherstellen, dass ihr über die Charaktereigenschaften verfügt, die ihnen wichtig sind.

Eine gemeinsame Teestunde macht euch sympathisch. Die passenden Werte braucht ihr trotzdem noch. Eine gemeinsame Teestunde macht euch sympathisch. Die passenden Werte braucht ihr trotzdem noch.

Verlangt ein Schüler von euch einen gewissen Grad an Glauben, könnt ihr euch den beispielsweise durch die Teilnahme an Chorproben und durch Training bei Figuren wie Rhea erhöhen. Findet heraus, welcher der Lehrkräfte welche Eigenschaft lehrt, und stattet ihnen an euren Erkundungstagen einen Besuch ab.

Wenn ihr ein Auge auf eine Figur geworfen habt, schnappt sie euch so schnell wie möglich. Wer weiß, was das Spiel sonst für sie in petto hätte. Nicht jeder lebt in Fire Emblem glücklich bis an sein oder ihr Lebensende.

5. Bringt zurück, was verloren war

Verlorene Items sind Dinge, die ihr auf eurer Erkundung findet. Sie haben meist eine genaue Beschreibung der Person, die sie gehören, und mit ein bisschen Detektivarbeit findet ihr heraus, wem was gehört. Beispielsweise ist Dedue von den Löwen der einzige mit einer Verbindung zur Provinz Druscur, und niemand liebt sein Bett so sehr wie Bernadetta von den Adlern.

Liefert ihr ein Item bei derjenigen Person ab, stärkt das eure Verbindung zu ihm oder ihr. Das ist praktisch, wenn ihr hausfremde Schüler in euer Haus locken wollt. Gehören sie bereits zu euch, haben die Gegenstände einen weiteren erfreulichen Nebeneffekt: Sie erhöhen die Motivation.

Gemeinsam essen hebt die Motivation zwar auch, kostet aber Aktionspunkte. Gemeinsam essen hebt die Motivation zwar auch, kostet aber Aktionspunkte.

Normalerweise müsst ihr mit den Schülern reden, Tee trinken, essen gehen oder ähnliches, um sie zu motivieren. Das kostet jedoch Aktionspunkte, und die sind gerade am Anfang rar. Die Gegenstände sind der perfekte Weg, Aktionspunkte zu sparen und trotzdem lernwillige Schüler im Klassenzimmer sitzen zu haben.

6. Habt ein Auge auf das Unterstützungsmenü

Während euren Erkundungen könnt ihr im Menü den Punkt Unterstützung aufrufen. Dort aktiviert ihr Dialoge der Schüler untereinander.

Ein Strategemangriff fällt mit Freunden stärker aus. Ein Strategemangriff fällt mit Freunden stärker aus.

In diesen Gesprächen erfahrt ihr nicht nur mehr über Vergangenheit, Motivation und etwaige Geheimnisse der Schüler, ihr hebt auch den Unterstützungsgrad der Schüler untereinander. Und wenn gute Freunde nebeneinander auf dem Schlachtfeld stehen, verbessert das ihre Statuseffekte und verstärkt ihre Strategeme.

7. Repariert eure Waffen

Um es vorweg zu sagen: Nicht alle Waffen sind eine Reparatur wert. Einen Eisenbogen solltet ihr besser neu kaufen, als das doppelte an Gold und Veredelungssteine zu verschwenden. Doch gerade die hochwertigen Waffen, die später im Spiel auf euch warten, wollen wohlbehütet werden. Denn sind sie einmal zerbrochen, lassen sie sich nicht so einfach wieder herstellen.

Geht mit euren Waffen pfleglich um, dann habt ihr im Kampf weniger Sorgen. Geht mit euren Waffen pfleglich um, dann habt ihr im Kampf weniger Sorgen.

Auch auf dem Schlachtfeld solltet ihr sie nicht immer ausrüsten. Schließlich nutzen sich Waffen auch ab, wenn ihr euch mit ihnen verteidigt. Wenn ihr also beispielsweise wisst, dass ihr es in der nächsten Runde nur mit "normalen" Gegnern zu tun bekommen, wechselt auf das Stahlschwert. Das ist im Zweifelsfall einfach zu reparieren oder nachzukaufen.

Das waren Dinge, die uns gerade am Anfang eher entgangen sind. Was ist euch noch aufgefallen? Schreibt uns die Antworten in die Kommentare.

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