Gamer haben alles in ihrem Lieblingsspiel erreicht und zocken trotzdem weiter - weil es einfach Spaß macht

Spiele bieten heute so viel Content, dass es uns hin und wieder förmlich erschlägt und der Spaß irgendwann abhanden kommt. Diesen Fans geht das anders.

Helldivers 2 macht vielen Leuten auch dann noch Spaß, wenn sie alles im Spiel erreicht haben. Helldivers 2 macht vielen Leuten auch dann noch Spaß, wenn sie alles im Spiel erreicht haben.

Heutzutage sind Spiele oftmals so vollgepackt mit Inhalten, dass es eine große Herausforderung ist, den Spaß am immer selben Spielkonzept bis zum Ende zu behalten. Wenn dann noch stetig neuer Content nachgeliefert wird, wird es sogar noch schwieriger.

Dass ein Game aber sogar darüber hinaus noch unglaublich Spaß machen kann, zeigen diese Fans und ihr Lieblingsspiel.

"Das Spiel macht ganz einfach Spaß"

Helldivers 2 erschien bereits Anfang 2024, also vor knapp zwei Jahren. Und trotzdem hat der Koop-Shooter noch eine sehr aktive und auch begeisterte Community. Auf Reddit gibt es gerade eine Diskussion darüber, was die Fans eigentlich dazu bringt, nach all der Zeit – und nachdem alles im Spiel erreicht wurde – weiterzuspielen.

Video starten 16:32 Warum deine Spiele keinen Spaß mehr machen

Die Antwort, die am häufigsten genannt wird, ist simpel: Weil es Spaß macht. Das klingt erst einmal nicht besonders, sollte im Grunde sogar selbstverständlich sein. Beim Lesen der Diskussion ist uns aber immer mehr bewusst geworden, dass das eigentlich ein außergewöhnliches Lob für das Spiel aus dem Hause Arrowhead ist.

Denn heutzutage ist so etwas längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Jules hat sich dem Thema vor einiger Zeit im oben verlinkten Video gewidmet und vielleicht kennt ihr das ja auch: Eigentlich ist eure anfängliche Begeisterung für einen Titel schon längst abgeflaut. Trotzdem spielt ihr weiter, etwa um Neben- und Sammelaufgaben zu erledigen, Trophäen zu erbeuten, Dailys abzuarbeiten oder die letzte Stufe im Battlepass zu erreichen. Oder einfach, um das Spiel abzuschließen.

Nicht selten ist die Lust schon vor dem eigentlichen Ende verflogen – und trotzdem spielen viele Leute dann noch weiter.

An diesem Punkt kann das Zocken schnell zur Abarbeitung von Checklisten werden und die Freizeit beginnt, sich in gewisser Weise wie Arbeit anzufühlen. Wir freuen uns zwar noch immer über die kleinen Dopamin-Kicks, wenn wir eine weitere Aufgabe abgeschlossen oder eine neue Trophäe freigeschaltet haben, das eigentliche Spielen verkommt ein Stück weit aber immer mehr zur Notwendigkeit.

Wir wollen an dieser Stelle daher von euch wissen, wie es euch beim Zocken so geht. Gehört ihr eher zu den Leuten, die ein Spiel augenblicklich von der Platte werfen, wenn sie keine Lust mehr drauf haben oder verbringt ihr häufiger viel mehr Zeit in einem Game, als eure eigentliche Lust hergibt? Und wenn ja, was sind die Gründe?

Außerdem könnt ihr uns dazu auch gerne noch einen ausführlichen Kommentar schreiben. Natürlich würden wir auch gerne von euch wissen, ob ihr ein oder mehrere Spiele immer wieder mit großem Spaß spielt – auch wenn ihr schon alles darin gesehen und entdeckt habt.


Kommentare(1)
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