Gothic Remake: Diese 5 Einstellungen solltet ihr sofort anpassen

Ihr wollt erneut oder zum ersten Mal ins Minental aufbrechen? Dann haben wir hier ein paar Tipps für euch, die ihr schon vor dem ersten Start umsetzen könnt.

Wo ist eigentlich Lester? Das verraten wir euch hier nicht – dafür aber, welche Einstellungen ihr anpassen solltet. Wo ist eigentlich Lester? Das verraten wir euch hier nicht – dafür aber, welche Einstellungen ihr anpassen solltet.

Das Gothic Remake ist endlich da und wenn auch ihr in den kommenden Tagen ins Minental aufbrechen wollt, lohnt es sich schon vor dem Start, einen kurzen Blick ins Optionsmenü zu werfen.

Wir gehen die wichtigsten Einstellungen einmal mit euch durch und zeigen, wo sich eine Anpassung unserer Meinung nach lohnt.

Plattformhinweis:

Unsere Einstellungshilfen beziehen sich auf die Konsolenversion des Gothic-Remakes, genauer gesagt die PS5-Fassung. Auf der Xbox Series X|S solltet ihr die meisten der genannten Optionen aber ebenfalls finden, genau wie am PC.

Alle wichtigen Optionen in der Übersicht

Das Wichtigste vorweg: Es gibt nur einen festen Grafikmodus, ihr habt also keine Wahl zwischen Qualität und Performance.

Das Spiel bietet euch dabei eine Framerate von 30 Bildern pro Sekunde und eine anvisierte Auflösung von 1440p, die bei Bedarf dynamisch nach unten angepasst wird, um eine stabile Framerate abzuliefern.

Video starten 7:34 7 Minuten im Gothic 1 Remake im Vergleich mit dem Original: Na klar ist der Unterschied 25 Jahre später riesig, aber wir meinen wirklich riesig riesig!

Kameravoreinstellung

  • zu finden unter: Spiel
  • Empfehlung: Standard

Ihr habt die Wahl, das Remake entweder mit der originalen Kameraeinstellung oder einer modernen Variante zu zocken. Wir haben uns für die zweite Einstellung entschieden, weil sie uns immersiver ins Geschehen eintauchen lässt.

Natürlich könnt ihr sie aber auch umschalten, um das alte Gothic-Feeling zu bekommen.

Motion-Blur-Sensivität

  • zu finden unter: Grafik
  • Empfehlung: 0

Wir empfehlen, Motion Blur komplett abzuschalten, weil das Bild dadurch allgemein klarer und ruhiger wird. Wenn ihr allerdings zu den Leuten gehört, die sich so gar nicht mit den 30 fps anfreunden können, kann Motion Blur dabei helfen, dass sich das Spielgeschehen etwas "flüssiger" anfühlt. In dem Fall könnt ihr etwas experimentieren und in 10er-Schritten nach oben gehen und testen, ob euch der Effekt hilft.

Schärfeintensität

  • zu finden unter: Grafik
  • Empfehlung: 50-75

Der Schärfe-Effekt sorgt dafür, dass Kanten etwas härter und das Bild somit schärfer wirkt. Dafür werden die Übergänge zwischen hellen und dunklen Bildelementgen künstlich per Algorithmus hervorgehoben. Besonders bei Bildern, die durch Upscaling-Verfahren wie TSR, FSR 3.1.4, XeSS 1.3.1 und DLSS 4.5 erzeugt werden, kann die Option helfen, ein Bild zu erhalten, das weniger verwaschen aussieht.

Übertreibt ihr es allerdings, können unschöne Doppelkonturen entstehen und sogar Details verschluckt werden. Auch zeigt sich dann ein deutliches Rauschen im Bild. Da der Effekt in der Regel bereits beim initialen Upscaling zum Einsatz kommt und manche Monitore und TVs je nach nach Einstellung einen zusätzlichen Schärfe-Boost draufpacken können, solltet ihr wohldosiert vorgehen.

Der Wert ist standardmäßig auf 100 gesetzt, was unserer Ansicht zu hoch ist. Wir haben ihn auf etwa 60 gesenkt und waren damit zufrieden. Je nach Setup kann es aber sein, dass der Sweetspot bei euch etwas darüber oder darunter liegt.

Startet bei 50 und geht in 5er-Schritten nach oben, wenn das Bild unscharf wirkt. Stellt euch zum Testen bei guter Beleuchtung vor eine Steinwand oder mitten in den Wald. Dort fallen die Unterschiede recht deutlich auf.

Wert: 50 Wert: 100 Wert: 50 Wert: 100

Auf den ersten Blick profitiert das Bild vom 100er-Wert, besonders in Bewegung fällt aber ein starkes Rauschen auf. Außerdem wirken die Schärfe-Details zu künstlich.

Inventar-Benachrichtigungsdauer

  • zu finden unter: Zugänglichkeit
  • Empfehlung: 4

Die Option legt fest, wie lange das kleine Fenster am rechten Bildschirmrand anzeigt, was ihr gerade gelootet habt. Der Wert liegt anfangs bei satten sieben Sekunden, was uns viel zu lang erscheint. Was wir aufheben, sehen wir ohnehin schon beim Looten und im Zweifel können wir auch jederzeit ins Inventar schauen. Ein freier Blick auf die Welt, ohne störende Info-Fenster, ist uns da wesentlich lieber.

Kamerawackeln

  • zu finden unter: Zugänglichkeit
  • Empfehlung: Aus

Das Kamerawackeln soll die Immersion in Kämpfen erhöhen, sorgt damit aber auch für ein unruhigeres Bild, das schnell ablenken kann. Wir empfehlen, die Option abzuschalten.

Das Gothic-Remake ist im Gegensatz zum 25 Jahre alten Original natürlich ein echter Hingucker, der mit tollen Wettereffekten und einer wunderschön gestalteten Flora daherkommt. Dafür zahlen wir aber auch einen vergleichsweise hohen Preis.

Auf der Konsole sind etwa generell nur 30fps möglich. Am PC sind natürlich auch höhere Frameraten drin, dafür braucht es aber eine entsprechend starke Hardware.

Was sagt ihr bisher zum Gothic-Remake und dessen Technik? Schreibt es uns gern in die Kommentare!


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