Norwegischer Händler verschenkt GTA 6 – an alle, die am Releasetag ein Kind bekommen

Eine Promo-Aktion lässt euch gut Geld sparen – vorausgesetzt, ihr steckt mitten in der Familienplanung und habt Glück beim Geburtstermin.

GTA 6 gehört bestimmt nicht in Kinderhände. Die können ja schließlich kaum einen Controller halten. GTA 6 gehört bestimmt nicht in Kinderhände. Die können ja schließlich kaum einen Controller halten.

Ein Kind kostet in Deutschland laut Statistiken bis zum 18. Lebensjahr rund 190.000 Euro. Da muss man finanziell gut haushalten. Ob man allerdings das Geburtsdatum taktisch auf einen Videospiel-Release gelegt bekommt, um ungefähr 80 Euro zu sparen, das ist dann doch ein anderes Familienplanungs-Level.

“Ein Neugeborenes hat andere Prioritäten”

Genau das schlägt aber ein norwegischer Elektronikhändler vor – und stellt dafür sogar Werbeplakate auf. Wer am offiziellen Releasetag von Grand Theft Auto VI ein Kind bekommt, soll eine Gratis-Kopie des Spiels erhalten.

Video starten 17:29 Das Rockstar-Erbe: Das muss GTA 6 erstmal schaffen!

Auf Reddit sorgt die Aktion für eine Mischung aus Amüsement und Kopfschütteln. Viele Nutzer sehen weniger das Sparpotenzial als vielmehr das Zeitproblem als entscheidenden Faktor.

Die Vorstellung, dass frischgebackene Eltern entweder effektiv Eltern sein oder ein neues Spiel zocken können, ist wirklich ziemlich lustig.

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Andere gingen mit ihren ironisch gemeinten Kommentaren noch einen Schritt weiter:

Einfach das Kind ignorieren und später ein neues machen, wenn du mit GTA durch bist?

Der Gedanke, dass jemand mit Neugeborenem zu Hause Prioritäten zwischen Windeln und Vice City setzen müsste, dürfte allerdings eher Scheidungs- als Gaming-Potenzial haben.

Billige PR ohne echte Vorteile für die Teilnehmer

Solche Aktionen sind in erster Linie eines: Aufmerksamkeit für wenig Geld. Ein paar Gratis-Exemplare sind für einen Händler deutlich günstiger als eine klassische Werbekampagne – dafür landen solche Plakate und Posts zuverlässig in sozialen Medien.

Eltern sparen damit vielleicht an die 80 Euro, geben sich im Gegenzug aber gratis als Werbegesicht her. Und sind wir mal ehrlich: Das Baby hat ohnehin nichts davon, wie ein User es treffend umschreibt:

Was für eine Verschwendung! Ich bezweifle, dass ein Baby die Komplexität der Missionen versteht – und seine kleinen Hände reichen sicher nicht gleichzeitig an Stick und Tasten.

Bleibt zu hoffen, dass die Promotion als das verstanden wird, was sie ist: ein Gag. Denn für das bisschen Ersparnis lohnt es sich eher nicht, den Familienzuwachs danach zu timen – vor allem, wenn danach sowieso keine Zeit zum Spielen bleibt.

Was haltet ihr von solchen PR-Aktionen?


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