Der wohl düsterste Ort aus Harry Potter hat eine noch viel düsterere Geschichte als ihr denkt

Askaban ist einer der finstersten Orte aus Harry Potter. Noch düsterer ist nur die Geschichte dahinter.

Die Dementoren sind die düsteren Wächter von Askaban. Die Dementoren sind die düsteren Wächter von Askaban.

Im Universum von Harry Potter gibt es einige richtig düstere Orte, etwa den Verbotenen Wald oder die Kammer des Schreckens. Am finstersten ist aber wohl das Hochsicherheitsgefängnis Askaban, dessen Geschichte wirklich zum Fürchten ist.

Askaban soll nicht nur die Eingesperrten halten

In den Büchern und Filmen gibt es immer wieder nur vereinzelte Informationen zum Gefängnis, das sich irgendwo in der Nordsee befindet. Richtig interessant wird es erstmals im dritten Teil, der ja auch passenderweise "Der Gefangene von Askaban" heißt.

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Bei dem Gefangenen handelt es sich um Harrys Patenonkel Sirius, der allerdings von der Gefängnisinsel entkommen ist. Im Buch lernen Harry und die Leser*innen dann auch die Dementoren kennen. Die gruseligen Wesen sind die Wächter von Askaban und nebenbei für ihren großen Appetit auf Seelen bekannt.

Später verbünden sich die Dementoren mit Voldemort und lassen all die bösen Hexen und Zauberer aus Askaban entkommen. In einem Post auf Pottermore werden noch weitere Infos zur Geschichte des Gefängnisses verraten.

Die Festung wurde demnach von einem Zauberer namens Ekrizdis erbaut, der sie nutzte, um Experimente in den dunklen Künsten durchzuführen. Erst nach seinem Tod lösten sich seine Verteidigungszauber auf und die Insel konnte gefunden werden.

Das Zaubereiministerium musste allerdings schnell feststellen, dass die Insel von Dementoren verseucht war. Man überlegte lange, ob man die ganze Insel zerstören sollte. Es gab allerdings Bedenken, da man die Dementoren so gegen sich aufbringen könnte.

Der Zaubereiminister Damocles Rowle erkannte dann das Potenzial der Insel als Gefängnis für dunkle Hexen und Zauberer. Die Dementoren würden dafür sorgen, dass die Eingesperrten die Insel nicht verlassen, und dürften sich im Gegenzug an ihren Ängsten laben.

Jetzt wird's richtig düster: Die Vereinbarung hatte nämlich auch noch einen zweiten Nutzen. Durch den stetigen Nachschub von Seelen wurde auch verhindert, dass die Dementoren Askaban verlassen und das Festland für sich entdecken.

Gewissermaßen hat man also über Jahrhunderte verurteilte Straftäter*innen den fiesen Kreaturen zum Fraß vorgeworfen. Dass dabei nicht alle auch wirklich schuldig waren, zeigt das Beispiel von Sirius ja recht eindrucksvoll.

Was denkt ihr über Askaban? Stellen sich euch beim Gedanken an Dementoren auch die Armhaare auf?


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