Harry Potter-Stars sollten für den Askaban-Film Aufsätze über ihre Charaktere schreiben und Rupert Grint gab nichts ab - aus privaten Gründen

Als Daniel Radcliffe, Emma Watson und Rupert Grint eine Hausaufgabe vom Regisseur aufbekamen, kam es, wie es kommt musste.

Harry, Ron und Hermine gehen an Hausaufgaben ganz unterschiedlich heran. (Bild: Warner Bros.) Harry, Ron und Hermine gehen an Hausaufgaben ganz unterschiedlich heran. (Bild: Warner Bros.)

In den Harry Potter-Geschichten sollen Harry, Hermine und Ron eigentlich primär eines: lernen, mit Magie umzugehen. In den Filmen und Büchern erleben wir das Trio daher auch immer mal wieder dabei, wie sie für den schulischen Alltag pauken – oder eben auch nicht.

Denn alle drei Charaktere gehen unterschiedlich mit ihren schulischen Verpflichtungen um. Das hat sich auch auf das echte Leben der Schauspieler*innen übertragen, als sie für einen Regisseur eine Hausaufgabe schreiben sollten.

Rupert Grint gab eine Hausaufgabe nicht ab - typisch Ron eben, aber es steckt mehr dahinter

Bei der besagten Hausaufgabe handelte es sich um Aufsätze über ihre Figuren, die der Regisseur Alfonso Cuarón den drei Hauptdarsteller*innen Daniel Radcliffe (Harry), Emma Watson (Hermine) und Rupert Grint (Ron) aufgab.

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Damit wollte er sie dazu bringen, sich vor dem Dreh von "Harry Potter und der Gefangene von Askaban" tiefer mit ihren Charakteren und deren Gefühlen auseinanderzusetzen. Immerhin schlug der dritte Film recht düstere Töne an, während das Trio so langsam anfing, erwachsen zu werden. Während die ersten beiden Filme die eher unschuldige "Erfahrung von Kindern" behandeln, drehe sich Teil 3 um die "typische Teenager-Entfremdung".

Was dann folgte, könnte typischer für ihre Rollen nicht sein: Der Franchise-Producer David Heyman erinnert sich noch an das Ergebnis (via GamesRadar):

„Alfonso ließ die drei Kinder außerdem Aufsätze über ihre Figuren schreiben. Dan schrieb eine Seite, Emma zehn oder zwölf, und Rupert gab gar nichts ab. Einfach perfekt.“

Ganz offensichtlich wurden sich die drei jungen Schauspieler*innen immer bewusster, was dieser Job bedeutet. Emma Watson war mit ihren vielen Seiten sehr fleißig, wie wir es von Hermine kennen. Daniel Radcliffe erledigte ebenfalls seine Aufgabe, wenn auch nur das Nötigste. Und Rubert Grint? Nun, der hat passend, wie Ron Weasley eben, einfach mal nichts abgegeben.

Rubert Grint hatte dafür aber eine weitaus bessere Erklärung, als nur, dass es eben typisch Ron sei. In einem Interview mit der Huffington Post verriet der Schauspieler, dass er privat für die britischen GCE-Prüfungen pauken musste.

Sie sind vergleichbar mit den deutschen Abitur-Abschlussprüfungen. Als Ältester des Trios war er bereits an dem Punkt, diese Prüfungen zu machen, während die anderen beiden noch etwas Zeit hatten.

Aber natürlich hat er sich auch selbst gedacht: „Es wäre typisch Ron, es nicht zu tun“. Es passte einfach zu seiner Rolle. "Ich glaube, [Alfonso Cuarón] hat das irgendwie zu schätzen gewusst“, ergänzte er.


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