Mit Hela erscheint in diesem Jahr ein vielversprechendes Koop-Adventure, das ich mir persönlich weit oben auf die Wunschliste gesetzt habe. Nachdem es im letzten Jahr mit Split Fiction einen großen Blockbuster zum gemeinsamen Erleben gab, könnte 2026 das Maus-Abenteuer des Teams hinter Unravel den Platz auf meinem persönlichen Koop-Thron einnehmen.
Was ist Hela?
Wir übernehmen die Rolle von kleinen Mäusen, die gemeinsam durch eine skandinavische Spielwelt tollen. Als Zuhause dient die Hütte einer gutmütigen Hexe, doch eine Krankheit hindert sie daran, sich um die Menschen im Umland zu kümmern. Also krempeln die magischen Nager ihre Ärmel hoch, packen mit an und versuchen ihrer Schöpferin zu helfen.
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Im Open-World-Abenteuer Hela werdet ihr zum fleißigen Helfer der Dorfhexe
Anders als in den Hazelight-Spielen A Way Out, It Takes Two oder Split Fiction fällt Hela weniger linear aus. Das fängt schon damit an, dass die Spielwelt eine Open World ist und die Mäusebande jede Menge Platz sowie Ausrüstung zum Austoben bekommt.
Mit Hilfe eines magischen Frosch-Rucksacks kann mein Nager etwa mit einem Gleitschirm durch die Luft segeln oder die lange Frosch-Zunge als Liane benutzen, um z.B. über Abgründe zu schwingen.
Das Koop-System ist dabei sehr flexibel. Hela kann ich zwar alleine spielen, aber es gibt auch einen Splitscreen-Modus für zwei und einen Online-Modus für bis zu vier Leute. Das allein ist schon Grund zur Freude, denn selbstverständlich ist diese Auswahl an Möglichkeiten bis heute in vielen Koop-Spielen – aus mir unerklärlichen Gründen – nicht.
Ein Spiel für alle Situationen – dank des Shade-Systems
Damit alle Rätsel für ein bis vier Personen lösbar sind und um noch mehr kreative Ideen möglich zu machen, hat sich Studio Windup das Shade-System überlegt. Das ermöglicht es, eine Art Geist-Kopie meiner Maus an Ort und Stelle stehen zu lassen, während ich mich selbst weiterbewege.
Wenn ich also etwa ein Seil spannen möchte, das eigentlich von zwei Mäusen gehalten werden muss, kann mein Geisterschatten die eine Seite festhalten, während ich das zweite Ende zu seinem Zielort bewege.
Allein kann ich bis zu drei Schatten erschaffen, aber auch in Gruppen steht dieses Feature zur Verfügung. Allerdings darf es nie mehr als vier Mäuse gleichzeitig geben, inklusive Schatten.
Wie das ganze in Action aussieht, seht ihr hier im offiziellen Video der Devs zum Feature:
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Hela: Das Koop-Adventure erklärt sein Shade-System im Trailer
Wie das Devteam betont, handelt es sich nicht um KI-Begleiter. Die transparenten Helfer erledigen ausschließlich die Aufgabe, die ihr im Moment der Beschwörung ausführt. Je nach Rätsel kann es sogar notwendig sein, sie einzusetzen, um genug Hände frei zu haben.
Außerdem dienen sie zusätzlich als Rücksetzpunkte, zu denen ich mich teleportieren kann. Damit lassen sich also gewissermaßen Checkpoints frei in der Spielwelt platzieren, falls eine Sprungpassage oder Ähnliches mal etwas verzwickt ausfällt.
Dieses System passt perfekt zur freien Entscheidung, mit wie vielen Personen ich online oder offline spielen möchte. Ebenfalls eine Möglichkeit, die ich regelmäßig bei der Suche nach Koop-Spielen vermisse.
Dazu kommt, dass Hela mit seiner märchenhaften Spielwelt und dem niedlichen Mäuse-Twist einen sehr sympathischen Eindruck auf mich macht. Allerdings bleibt bisher die Frage noch offen, inwiefern das freie Sandbox-System über längere Zeit motivieren kann. Ich hoffe, dass es genug Story oder motivierende Quests gibt, sobald der Reiz der freien Erkundung nachlässt.
Hela soll 2026 für PS5, Xbox und PC erscheinen.
Was denkt ihr: Gefällt euch Hela bisher und werdet ihr mit eurer Koop-Gruppe mal reinschauen?
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