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Seite 2: Infamous: Second Son im Test - Berühmt oder berüchtigt?

Auf zum Viertel-Finale!

Durch die Zerstörung des Kommandopostens haben wir die Präsenz der D.U.P. im Viertel geschwächt. Schaffen wir es, durch ähnliche Aktionen den Einfluss auf unter 30 Prozent zu senken, dürfen wir zum »Viertel-Finale« antreten, in dem wir bei einem letzten großen Kampf die Gegend von der D.U.P. säubern und zudem noch einen Schnellreisepunkt freischalten.

Die Bewegung durch die Stadt ist dank Delsins Superkräften zwar nicht besonders mühsam, doch gerade wenn wir später eine weitere Insel freigeschaltet haben, kommen uns die Schnellreisepunkte sehr gelegen. Mit der Zerstörung des Kommandofahrzeugs decken wir auf der Karte zudem Nebenmissionen auf.

Indem wir die Basen der D.U.P. zerstören, befreien wir die Stadtviertel Seattles. Indem wir die Basen der D.U.P. zerstören, befreien wir die Stadtviertel Seattles.

Ganz nach Belieben können wir uns jetzt zum Beispiel auf die Jagd nach Undercover-Agenten machen oder versteckte Überwachungskameras suchen und zerstören. Besonders cool finden wir die Graffiti-Nebenmissionen: Mit vertikal gehaltenem Controller, den wir zunächst wie eine Spraydose schütteln müssen (dank eingebautem Lautsprecher klackert's sogar realistisch), füllen wir mehrere Lagen von Schablonen mit Farbe.

Wenn an der Wand ein kleines Widerständler-Kunstwerk zu sehen ist, das den Einfluss der D.U.P. weiter verringert, haben wir die Mission geschafft - was aber ehrlich gesagt auch nicht schwer ist. An beinahe jeder Ecke stolpern wir auf der stets eingeblendeten Minimap zudem über kleine, blau leuchtende Punkte.

Das sind die sogenannten Blast Shards, Fragmente von hoch verstrahltem Gestein, die während der Ereignisse in Infamous und Infamous 2 entstanden sind und nun zum Beispiel als Energiespeicher für militärisches Hightech-Gerät verwendet werden.

Sie treiben aber nicht nur D.U.P.-Technologie wie die Kommandoposten oder Überwachungsdrohnen an, sondern bescheren uns im Upgrade-Menü zusätzliche und erweiterte Fähigkeiten.

Deutsche Version
Die deutsche Version von Infamous: Second Son ist trotz der USK-16-Freigabe ungeschnitten (wir erinnern uns: Der erste Teil bekam keine Jugendfreigabe attestiert). Zudem finden sich auf der Disk zusätzlich zur gelungenen, deutsch lokalisierten Version wie von Sony-Produktionen gewohnt mehrere Sprachen. Wer das Spiel lieber in englischer Sprache genießen will, kann bequem im Optionsmenü umschalten.

Kräftlein wechsel dich!

Anders als in den beiden Vorgängerspielen bleibt es in Infamous: Second Son nicht bei einer Superkraft, die der Spieler über das gesamte Abenteuer ausbaut und zu nutzen lernt: Nacheinander treffen wir auf andere Mutanten, die wir erst besiegen müssen, um an ihre Fähigkeiten zu kommen. Dabei handelt es sich nicht um stinknormale Bosskämpfe, sondern recht kreative Auseinandersetzungen.

Per Berührung absorbiert Delsin die Kräfte anderer Conduits. Per Berührung absorbiert Delsin die Kräfte anderer Conduits.

Punk-Girl Fetch müssen wir zum Beispiel in einem Rennen durch die nächtlichen Straßen von Seattle verfolgen, was dank ihrer nachleuchtenden Neon-Spuren zu einer wahren Augenweide wird. Nach und nach eignet sich Delsin ganze vier Arten von Fähigkeiten an, die sich zwar in der Benutzung ähneln, aber jeweils auch ihre ganz eigenen Besonderheiten haben.

So funktioniert der Rauch-Sprint zunächst wie das Neon-Gegenstück - per Druck auf die Kreis-Taste beschleunigen wir aus dem Lauf heraus auf »wahnsinnige Geschwindigkeit« -, doch stoßen wir bei aktivierter Neon-Fähigkeit gegen eine Hauswand, bedeutet das keinen abrupten Stopp: Delsin saust wie die Comicfigur The Flash automatisch die Vertikale hoch und landet schließlich auf dem Dach.

Wollen wir mit aktivierter Rauch-Kraft auf ein Häuserdach, müssen wir entweder mühsam die Fassade hochklettern oder uns durch einen Lüftungsschacht nach oben tragen lassen - was natürlich auch ziemlich cool ist, aber eben einen Lüftungsschacht voraussetzt.

Nächtliches Wettrennen mit Fetch: Die Neonkraft ist besonders optisch sehr interessant. Nächtliches Wettrennen mit Fetch: Die Neonkraft ist besonders optisch sehr interessant.

Allen Kräften gemein ist, dass sie Energie verbrauchen: Neigt sich die Anzeige links unten dem Ende zu, sollten wir schnellstens irgendwo auftanken, da sich sonst beim nächsten Schuss womöglich nur ein verpuffender Rauchball aus Delsins Fingern quält.

Deshalb müssen wir stets die Augen offen halten, um zu wissen, wo wir den nächsten qualmenden Schornstein oder ein leuchtendes Neonreklameschild finden. Farbige Punkte markieren die Kraftquellen praktischerweise auch auf der Minimap.

Drei Schuss, drei Besonderheiten

Die Grundfunktionen der verschiedenen Kräfte sind sich auf den ersten Blick ziemlich ähnlich - nicht nur Neon und Rauch haben eine Kletterfunktion, sondern eine weitere Kraft lässt uns sogar mit Schwingen an Fassaden hinaufgleiten. Ebenfalls zunächst gleich: die Kampffunktionen. Ob Flammenpeitsche oder Laserschwert - Gegner kann man mit all diesen Waffen genauso gut wegputzen.

So sieht es zunächst auch bei den Fernkampfkräften aus: Rauchschuss, Laserstrahl oder Licht-Maschinengewehr? Ist doch egal, reinhauen tun sie alle! Allerdings unterscheiden sich sowohl die Schussfrequenzen (die dritte Kraft, die Delsin erhält, beschert uns ein Dauerfeuer, während wir mit Rauch nur Einzelschüsse abfeuern können) als auch die Vor- und Nachteile im Kampf.

Mit allen Projektilarten können wir Gegner über den Haufen ballern. Per Rauchkopfschuss haben wir aber die Möglichkeit, gegnerischen Truppen einen Hustenanfall zu bescheren und sie benommen taumeln zu lassen. Wir müssen also nur noch zu ihnen eilen, um sie mit Dreieck (fesseln) oder Quadrat (exekutieren) außer Gefecht zu setzen.

Neon erlaubt uns hingegen im Zoom, speziell markierte Körperteile zu treffen, um die Feinde entweder zu betäuben oder zu töten. Praktisch: Gehen Delsins Kraftreserven im Kampf zur Neige, können wir an den überall herumliegenden, qualmenden Trümmern zumindest Rauchenergie ruckzuck nachtanken.

Collector's Edition
Infamous: Second Son erscheint zusätzlich zur regulären Verkaufsversion auch als Special Edition. Die Verpackung bekommt in der Sammlerausgabe eine schicke, aber letztlich nutzlose Jeansweste übergezogen. Sinnvoller ist da schon die an Held Delsins Kopfbedeckung angelehnte Beanie Cap, die ihr euch beim Zocken aufsetzen könnt. Auch den Flaschenöffner im Spieldesign kann man immer gebrauchen. Zudem gibt es einige Buttons zum an die Jacke oder den Pullover heften. Außerdem ist der DLC Cole's Legacy enthalten.

inFamous: Second Son - Trailer zeigt die Inhalte der Collectors Edition 1:21 inFamous: Second Son - Trailer zeigt die Inhalte der Collectors Edition

Gut oder Böse?

Durch die verschiedenen Arten, Feinde kampfunfähig zu machen, sammeln wir nebenbei auch Karmapunkte: Wie in den Vorgängern wirken sich gute und böse Taten sowohl auf den Storyverlauf als auch auf Delsins Fähigkeitenportfolio aus - manche Kräfte lassen sich nur mit genügend bösem Karma aktivieren, während andere gute Taten voraussetzen.

Ebenso müssen wir an Schlüsselstellen des Spiels (immer wenn wir durch andere Mutanten eine neue Superkraft erhalten) die Entscheidung treffen, ob wir zusammen mit unseren neuen Bekanntschaften Gutes oder Böses tun wollen.

Abhängig von Delsins Gesinnung begegnen uns auch die Bürger auf den Straßen Seattles: Wir werden entsprechend dem doppeldeutigen Titel der Reihe entweder von den Leuten bejubelt (wir sind »famous«, also berühmt), oder die Passanten begegnen uns zunehmend feindselig (dann sind wir berüchtigt, also »infamous«).

Durch gute beziehungsweise böse Taten bestimmen wir aber nicht nur unser Schicksal, sondern wir sammeln außerdem Kombopunkte, die unsere Bombenanzeige füllen: Ist sie voll, entfesseln wir auf Tastendruck eine alles vernichtende Superattacke, die sämtliche Gegner vom Bildschirm fegt.

Je nach ausgerüsteter Kraft sieht das Smartbomb-Spektakel anders aus, doch die Wirkung bleibt in jedem Fall verheerend.

inFamous: Second Son - Entwickler-Video: Delsins Kräfte 2:37 inFamous: Second Son - Entwickler-Video: Delsins Kräfte

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