Inked: A Tale of Love - Handgezeichnetes Rätsel-Abenteuer mit viel Gefühl

Inked: A Tale of Love fällt mit seiner besonderen Grafik im skizzenartigen Stil sofort auf. Diese ist mehr als nur schöner Schein, denn das Spiel erzählt eine Geschichte, die unter die Haut geht.

von Jonathan Harsch,
22.08.2021 12:00 Uhr

Inked: A Tale of Love springt dank der interessanten Optik sofort ins Auge. Inked: A Tale of Love springt dank der interessanten Optik sofort ins Auge.

Entwickler: Somnia Genre: Puzzle-Plattformer/Adventure Plattform: Xbox/Switch/PlayStation/PC Release: 27. August 2021

Eigentlich erschien Inked: A Tale of Love vom kroatischen Indie-Entwicklerstudio Somnium Games bereits im April 2018. Nun wird der Puzzle-Plattformer unter dem Banner ihres neuen Publishers Pixmain in einer Neuauflage erscheinen. Dabei soll auch das Feedback der Spieler berücksichtigt werden, um das Game hinsichtlich Spielmechanik und Grafik aufzupolieren. Auch die Story, eine Geschichte über Liebe und Hoffnung, wurde noch einmal überarbeitet.

Was macht Inked: A Tale of Love so besonders?

In Inked übernehmen wir die Rolle eines namenlosen Helden, der sich auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe, der schönen Malerin Aiko, macht. Mit einem magischen Pinsel bewaffnet macht er sich auf seine abenteuerliche Reise durch eine mit Kugelschreiber gezeichnete Welt voller Rätsel, imposanter Architektur und fantastischer Kreaturen. Es ist diese Mischung aus der originellen Grafik und einer berührenden Geschichte, die Inked herausstechen lässt.

Inked: A Tale of Love erzählt, wie der Name bereits verrät, eine Geschichte über die Liebe. Inked: A Tale of Love erzählt, wie der Name bereits verrät, eine Geschichte über die Liebe.

Während wir uns durch die Welt rätseln, tauchen wir immer tiefer in ein Abenteuer, das die Grenzen zwischen Fiktion und Wirklichkeit zunehmend verschwimmen lässt. Denn der Weg des namenlosen Helden wird begleitet von einer geheimnisvollen Stimme, hinter der sich der Künstler verbirgt, der die Kuli-Welt erschaffen hat. In seinen Zeichnungen hat er seine Erinnerungen verarbeitet, auf deren Pfaden wir in Inked wandern. Begleitet wird die tiefgründige Geschichte über Verlust und Liebe von einem verträumten Soundtrack.

Für wen ist Inked: A Tale of Love interessant?

Ihr mögt immersive Welten und Geschichten, die ans Herz gehen? Dann solltest ihr Inked: A Tale of Love definitiv im Auge behalten. Bereits während der gamescom, am 27. August 2021, wird der Rätselspaß erscheinen.

Inked - Launchtrailer zeigt eine mit Kulgelschreiber gemalte Welt 1:35 Inked - Launchtrailer zeigt eine mit Kulgelschreiber gemalte Welt

Auf uns warten 10 verschiedene Level, die vor allem Liebhaber von handgezeichneten Grafiken und asiatischer Kultur ansprechen dürften. Inked ist jedoch nicht nur etwas für Herz und Auge, sondern fordert auch den Kopf. Mit dem magischen Pinsel zeichnen wir geometrische Formen und manipulieren die Welt, um die Rätsel zu lösen und unsere verlorene Liebe wiederzufinden.

GamePro-Einschätzung

Jonathan Profilbild

Jonathan Harsch
Gamerrepublic.de

Da die Bewertungen auf Steam zur ersten Version bereits größtenteils positiv ausfielen, rechne ich bei der Neuauflage mit einem runden Spielerlebnis.
Die besondere Grafik ist auch mir sofort ins Auge gesprungen und weckt bei mir Lust darauf, die handgezeichnete Welt zu erkunden. Dass der Skizzen-Stil Teil der Story und des Gameplays ist, finde ich umso spannender.
Auch der Soundtrack hat mich sofort eingefangen und lässt mich auf ein paar entspannte Spielstunden hoffen: Gemütlich mit dem Controller (oder der Switch) in der Hand auf der Couch lümmeln und neben dem Rätseln und Knobeln eine nette Geschichte erzählt bekommen. Was braucht man mehr, in der nahenden Herbst- und Wintersaison?
Liebesgeschichten besitzen meiner Erfahrung nach oft nicht ganz so viel Tiefe, wie versprochen wird und sind eigentlich auch nicht mein Ding. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

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