Jujutsu Kaisen: Dieser Nebencharakter kommt kaum in der Geschichte vor und scheint trotzdem für fast alles verantwortlich zu sein

Der Shibuya-Vorfall und die Metzel-Spiele wären womöglich gar nicht erst passiert, wenn dieser Nebencharakter nicht existiert hätte.

Ohne diese eine Nebenfigur hätte Yuji womöglich einige seiner Kameraden*innen nicht verloren. (© Gege Akutami, Shueisha Mappa) Ohne diese eine Nebenfigur hätte Yuji womöglich einige seiner Kameraden*innen nicht verloren. (© Gege Akutami, Shueisha / Mappa)

Mit dem Start von Season 3 wirft Jujutsu Kaisen Fans direkt in die gnadenlosen Metzel-Spiele, die Jujuzisten in einen Kampf ums Überleben zwingen und ein wichtiger Wendepunkt für die Machenschaften des Antagonisten Kenjaku sind.

Doch all das wäre womöglich gar nicht so weit gekommen, wenn ein Mann in der Vergangenheit nicht existiert hätte: Toji Fushiguro, der Vater von Megumi.

Spoilerwarnung! In den folgenden Abschnitten befinden sich Spoiler zu Kenjakus Vergangenheit, wer genau Toji Fushiguro war und welche Auswirkungen seine Taten auf die aktuelle Geschichte im Anime haben könnten.

Wer Toji Fushiguro ist und in welcher Verbindung er zu Gojo und Geto steht

Bei Toji Fushiguro handelt es sich, wie der Name es schon verrät, um den Vater von Megumi Fushiguro. Toji ist im Vergleich zu vielen anderen Charakteren durch den angeborenen Pakt “Himmlische Einschränkung” nicht in der Lage, Magie anzuwenden – ähnlich wie Maki. Dafür ist er aber körperlich übernatürlich stark.

Megumi selbst kennt seinen Vater nicht, da dieser nach dem Tod seiner Mutter gegangen ist und seinem Beruf als professioneller “Jujuzisten-Killer” nachgegangen ist.

Video starten 1:56 Neuer Jujutsu Kaisen Season 3-Trailer zeichnet den Beginn der gefährlichen Metzel-Spiele

Und genau einer dieser Mordaufträge führte Toji 12 Jahre vor den aktuellen Ereignissen zu Gojo Satoru und Geto Suguru, die zu der Zeit mit dem Schutz der 14-jährigen Riko Amanai beauftragt wurden. Toji sollte Riko töten, der Grund für den Auftragsmord war ihm egal.

Gojo verlor den Kampf gegen Toji, sodass dieser das Mädchen tötete und sich dann aus dem Staub machte.

Toji hatte zwar keine Fluchkräfte, kämpfte aber mit verfluchten Gegenständen. (© Gege Akutami, Shueisha Mappa) Toji hatte zwar keine Fluchkräfte, kämpfte aber mit verfluchten Gegenständen. (© Gege Akutami, Shueisha / Mappa)

Gojo hätte eigentlich nach der Niederlage an seinen Verletzungen sterben sollen, durch seine pure Sturheit lernte er dadurch jedoch die mächtige Fähigkeit der Fluchumkehr, mit der er seine Wunden heilen konnte.

Nach der Ermordung Rikos traf Toji später erneut auf Gojo, der ihn dieses Mal durch seine neuen Fluchkräfte – insbesondere Hohles Purpur – besiegen und töten konnte.

Wie Rikos Ermordung mit Kenjaku zusammenhängt 

Rikos Tod war der Wendepunkt für Gojos und Getos Freundschaft. Geto konnte Rikos Tod nicht verkraften und die Machenschaften und Machtspielchen von Jujuzisten nicht verzeihen. Er kehrte der Jujutsu Oberschule den Rücken und machte es sich zum Ziel, alle Menschen, die keine Jujuzisten waren, auszulöschen.

Ohne Toji hätte Kenjaku Getos Körper nicht übernehmen können. (© Gege Akutami, Shueisha Mappa) Ohne Toji hätte Kenjaku Getos Körper nicht übernehmen können. (© Gege Akutami, Shueisha / Mappa)

Gojo stieg derweil mit seinen neu erlernten Fluchkräften auf und galt nun offiziell als stärkster Jujuzist seiner Zeit. Da Geto nun eine Bedrohung der Menschheit wurde, war Gojo dazu gezwungen, auch seinen besten Freund zu töten.

Getos Tod und die Entscheidung, seinen Körper nicht zu verbrennen oder zu zerstören, erlaubte dann dem Fluchmeister Kenjaku, Getos Körper zu übernehmen. Damit hatte Kenjaku jetzt Getos mächtige Fähigkeit der Fluchmanipulation in seinem Repertoire.

Ohne Rikos Ermordung wäre all das also vermutlich gar nicht passiert. Damit würde es wohl auch die aktuellen Metzel-Spiele, die von Kenjaku inszeniert wurden, nicht geben.

Rikos Tod hat bis heute starke Auswirkungen

Rikos Tod hat allerdings noch einen weiteren großen Einfluss. Sie selbst war nämlich vor ihrer Ermordung eigentlich dazu bestimmt, eine wichtige Rolle einzunehmen.

Riko wurde nämlich als das nächste Star Plasma-Gefäß der mächtigen und unsterblichen Jujuzistin Tengen ausgewählt. Als Star Plasma-Gefäß war Riko dazu bestimmt, mit Tengen zu verschmelzen, damit diese noch für viele Jahre ihre Menschlichkeit behält, die Barrieren der Jujutsu Oberschule aufrechterhalten kann und sich nicht selbst zu einem Fluch entwickelt. 

Da Star Plasma-Gefäße nur alle 500 Jahre geboren werden, hat sich Tengen aufgrund von Rikos Tod in den letzten 12 Jahren weiter transformiert und ähnelt mehr einem Fluch als einem Menschen. Kenjaku könnte also in Zukunft durch seine Fluchmanipulation Tengen unter seine Kontrolle bringen und die gesamte Menschheit ins Verderben stürzen.

Wie wäre eurer Meinung nach die Geschichte von Jujutsu Kaisen verlaufen, wenn Toji nicht gewesen wäre?


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