Der Markt für PC-Hardware ist derzeit ziemlich schwierig. Seit Wochen steigen die Preise für RAM stark an und auch andere Hardware-Kategorien sind betroffen. Ausgerechnet diese komplizierten Zeiten hat sich ein Junge aus Vietnam für einen besonderen "Test" ausgesucht.
50 SSDs für die Tonne
Geteilt wurde die Geschichte in der öffentlichen Facebook-Gruppe "Building a PC is Easy". Der Post stammt von dem unglücklichen Vater des 10-jährigen Jungen. MeinMMO hatte bereits darüber berichtet.
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Wie der Vater in dem Post erzählt, wollte der Sohn die Stabilität der SSDs testen und hat dafür satte 50 (!) Exemplare so in der Mitte durchgebogen und teilweise zerbrochen, dass sie nicht mehr genutzt werden können.
Bei den SSDs handelte es sich demnach um Exemplare des Modelles "Samsung PM991a" mit 512 GB Speicher, deren Preis 2 Millionen vietnamesische Đồng pro Stück betragen soll. Umgerechnet sind das rund 64 Euro. Insgesamt liegt der Schaden also bei knapp 3200 Euro.
Der tatsächliche Verlust könnte aber nochmal deutlich größer ausfallen. Die Samsung PM991a ist ein spezielles Modell, das im normalen Handel nicht erhältlich ist, sondern direkt in Komplettsysteme eingebaut wird.
Es wird aus dem Post zwar nicht ganz klar, aber vermutlich verkauft der Vater solche Systeme selbst oder hat sogar einen eigenen Shop, in dem er solche PCs anbietet. Und der Preis für Komplettsysteme und deren Komponenten dürfte in den kommenden Wochen und Monaten weiter steigen.
Derzeit herrscht im Hardware-Bereich eine "Speicherarmut". Unter anderem der anhaltende KI-Hype hat dazu geführt, dass besonders Arbeitsspeicher extrem rar und entsprechend teuer geworden ist, weil KI-Firmen Unmengen von Speicherbausteinen aufkaufen.
Im KI-Bereich zählt aktuell vor allem das Wachstum, weniger der Preis dafür. RAM-Hersteller verkaufen ihre Ware also am liebsten direkt an Unternehmen. Der Endkunden-Markt geht im Zweifel leer aus und dementsprechend steigen die Preise.
Diese Entwicklung ist nicht nur auf RAM beschränkt, sondern könnte sich auch auf andere Bereiche wie Smartphones oder eben auch SSDs auswirken. Immerhin weiß der arme Vater jetzt, wie stabil die speziellen SSDs sind. Oder eben auch nicht sind.
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