Kaufberatung – Die besten Wireless Headsets für PS5 im Vergleich

Welche kabellosen Headsets funktionieren mit PS5 und 3D Audio? Hier findet ihr einige hochwertige Alternativen zum Sony Pulse 3D.

von Benjamin Herbst,
13.12.2020 18:45 Uhr

Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor. Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor.

Die PlayStation 5 ist erschienen und zugleich mit ihr auch das neue PS5-Headset Sony Pulse 3D. Wie die Konsole selbst ist aber auch dieses momentan ausverkauft. Falls ihr die PS5 schon zu Hause stehen habt und euch nun fragt, welche kabellosen Headsets für die PS5 sonst noch gibt, findet ihr in dieser Kaufberatung neben dem Pulse 3D eine ganze Reihe von Alternativen, die das neue 3D Audio ebenfalls nutzen können. Wir konzentrierten und dabei auf Modelle, die nicht zu viele kostspielige Features bieten, von denen man an der Konsole nicht profitiert.

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Welche Headsets sind mit der PlayStation 5 kompatibel?

Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem. Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem.

Fast alle Headsets funktionieren auf die eine oder andere Weise mit der PS5. Die Frage ist eher, welche Features sich über welche Anschlussart nutzen lassen. Bei Headsets, die über den 3,5-mm-Klinkenstecker an den Controller oder per USB (kabellos oder kabelgebunden) direkt an die Konsole angeschlossen werden, dürfte es im Allgemeinen keine Probleme geben. Bei ihnen funktioniert laut Sony auch das neue 3D-Audio-Feature.

Komplizierter ist die Situation bei kabellosen Headsets, deren Basisstation über ein optisches Kabel angeschlossen wird (z.B. das Astro A50), denn hierfür bietet die PS5, wie übrigens auch die Xbox Series, keinen Anschluss mehr. Die Headsets können trotzdem über andere Verbindungsarten funktionieren, eventuell muss man dann aber auf bestimmte Features verzichten. Auch ein Anschluss über einen HDMI-Adapter ist möglich, dann gibt es aber (zumindest bis jetzt) kein 3D Audio und auch die Soundqualität kann in manchen Fällen leiden. Den Kauf solcher Headsets für die PS5 empfehlen wir deshalb vorerst nicht.

Inhalt:

Wireless PS5-Headsets bis 100 Euro:

Wireless PS5-Headsets bis 150 Euro:

Wireless PS5-Headsets über 150 Euro:

Wireless Headsets bis 100 Euro

Das PS5-Headset: Sony Pulse 3D

Sony Pulse 3D Das Pulse 3D ist Sonys neues, speziell für die PS5 entwickeltes Gaming-Headset.

Pro:

  • guter Raumklang durch 3D Audio
  • insgesamt gute Soundqualität
  • Chat-Spielsound-Balance einstellbar

Contra:

  • Noise Cancelling nicht zuverlässig
  • geringe Akkulaufzeit (ca. 10 bis 12 Stunden)

Preis: knapp 100 Euro (derzeit ausverkauft)

Kabellos durch USB-Stecker: Beim Sony Pulse 3D handelt es sich um das erste speziell für die PS5 entwickelte Headset. Es wird kabellos über einen USB-Stecker und 2,4-GHz-Funkverbindung an die PS5 angeschlossen, funktioniert aber auch am PC und der PS4. Der Akku reicht laut Sony für bis zu zwölf Stunden, in der Praxis solltet ihr eher mit zehn Stunden rechnen. Das ist schwach im Vergleich zur Konkurrenz. Alternativ verfügt das Headset auch über einen 3,5-mm-Anschluss, über den ihr es kabelgebunden verwenden könnt.

Integrierte Mikrofone: Das Sony Pulse 3D verfügt über zwei 40-mm-Treiber, die für den Preis sehr guten Sound bieten. Zwei Mikrofone sind in die Hörer integriert, die die eigene Stimme klar und deutlich übertragen. Das Noise Cancelling funktioniert allerdings nicht ganz zuverlässig. Ihr solltet damit rechnen, dass Geräusche aus eurer Wohnung an eure Mitspieler übertragen werden. Selbstverständlich gibt es einen Button zum Stummschalten des Mikros. Auch die Lautstärke und die Balance zwischen Chat und Spielsound können direkt am Hörer eingestellt werden.

3D Audio: Besonders stolz scheint Sony auf das viel beworbene, von der sogenannten Tempest-Engine erzeuge 3D-Audio-Feature zu sein. Durchaus zurecht: Mit dem Pulse 3D wirkt der Raumklang oft überzeugender und lebensechter als bei so manchem teuren Headset mit virtuellem 7.1-Surround-Sound. Eine soundtechnische Revolution sollte man aber nicht erwarten. Außerdem muss das betreffende Spiel das Feature auch ausnutzen. Wie oft das außerhalb von Sonys First-Party-Titeln der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Fazit: Das Sony Pulse 3D ist seinen Preis von knapp 100 Euro zweifellos wert. Vor allem in der wichtigsten Disziplin, der Soundqualität, kann es überzeugen. Die negativen Eigenschaften wie das unzuverlässige Noise Cancelling oder die nicht besonders lange Akkulaufzeit sind im Vergleich dazu verschmerzbare Mängel. Das Schlechteste an Sonys neuem PS5-Headset ist seine Verfügbarkeit: Momentan ist es ungefähr so schwer zu bekommen wie die PS5 selbst.

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Die günstige Alternative: HyperX Cloud Stinger Core Wireless

HyperX Cloud Stinger Das HyperX Cloud Stinger Core Wireless gehört zu den günstigsten kabellosen Gaming-Headsets, die vernünftige Qualität bieten.

Pro:

  • drehbare Ohrmuscheln
  • für den Preis guter Sound

Contra:

  • wenige Bedienelemente am Hörer
  • wenige Verbindungsmöglichkeiten
  • leichte Schwächen beim Bass

Preis: circa 80 bis 90 Euro

Günstig: Das HyperX Cloud Stinger Core Wireless gehört mit einem Preis von circa 80 bis 90 Euro zu den günstigsten kabellosen Gaming-Headsets. Es sitzt bequem, verfügt über eine gute Polsterung und über um 90 Grad drehbare Ohrmuscheln, was beispielsweise beim Verstauen der Kopfhörer im Rucksack sehr vorteilhaft sein kann. Die Verbindung wird über den üblichen USB-Transmitter mit 2,4 GHz hergestellt. Weitere Verbindungsmöglichkeiten wie 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth gibt es nicht.

Sparsam ausgestattet: Auch bei den Bedienelementen am Hörer zeigt sich das Cloud Stinger Core sparsam. Neben dem Power-Knopf gibt es nur noch einen Lautstärkeregler. Das Mikrofon kann durch Einklappen stummgeschaltet werden. Einstellungsmöglichkeit für die Game-Chat-Balance oder die Mikrofonlautstärke gibt es nicht. Auch eine Software zur Konfiguration oder verschiedene Soundprofile sucht man vergeblich.

Zufriedenstellende Leistung: Die 50-mm-Treiber des HyperX Cloud Stinger Wireless liefern einen guten Sound, allerdings mit leichten Schwächen bei den Bässen. Das Mikrofon überträgt Sprache klar und verständlich. Von der Rauschunterdrückung, mit der der Hersteller wirbt, sollte man sich aber nicht zu viel erhoffen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 17 Stunden und liegt damit auf ungefähr durchschnittlichem Niveau.

Fazit: Für seinen geringen Preis liefert das HyperX Cloud Stinger Core Wireless beim Sound durchaus beachtliche Leistung. Es fehlen aber eine Menge Features, die man bei teureren Headsets findet. Selbst Modelle wie das Sony Pulse 3D oder das Turtle Beach Stealth 600, die nur wenig mehr kosten, sind hier überlegen. Ob man zum HyperX Cloud Stinger Core Wireless greifen sollte, hängt deshalb von der Frage ab, wie viele dieser Features man in der Praxis tatsächlich nutzen möchte.

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Schnelle Soundanpassung: Turtle Beach Stealth 600 Gen 2

Turtle Beach Stealth 600 Das Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 lässt euch unkompliziert zwischen verschiedenen Spundprofilen wechseln.

Pro:

  • schneller Wechsel zwischen vorgefertigten Soundprofilen
  • 50-mm-Treiber
  • Lautstärkeregler für Mikrofon

Contra:

  • beim Musikhören mäßige Soundqualität
  • wenige Anschlussmöglichkeiten
  • Ohrmuscheln etwas schmal

Preis: ca. 90 bis 100 Euro

Gut gepolstert: Das Turtle Beach Stealth 600 ist über seinen USB-Transmitter problemlos mit der PS5 kompatibel. Bluetooth oder einen 3,5-mm-Anschluss gibt es nicht. Durch den gepolsterten Bügel und die ebenfalls gut gepolsterten Ohrmuscheln sitzt es recht bequem, auch wenn letztere etwa schmal ausfallen. Außengeräusche werden weitgehend, aber nicht vollständig abgeschirmt. Die Akkulaufzeit liegt bei knapp 15 Stunden, was im Vergleich zu anderen Wireless Headsets zwar nur Durchschnitt, aber doch deutlich mehr ist als beim Sony Pulse 3D in derselben Preisklasse.

Vorgefertigte Profile: Am Kopfhörer findet ihr neben dem Power-Knopf auch Lautstärkeregler für Sound und Mikrofon. Das Mikro lässt sich zudem durch Hochklappen stumm schalten. Eine Möglichkeit, die Game-Chat-Balance einzustellen, fehlt aber. Dafür gibt es einen Audio-Button, der euch zwischen vier vorgefertigten Klangprofilen wechseln lässt. Während teurere Headsets oft Anpassungen per Software ermöglichen, die aber nur am PC funktioniert, habt ihr hier eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, euer Klangerlebnis auch an der Konsole zu verbessern.

Solide Qualität: Das Turtle Beach Stealth 600 ist mit 50-mm-Treibern ausgestattet. Ein deutlicher Vorteil gegenüber Headsets wie dem Sony Pulse 3D, die nur 40-mm-Treiber besitzen, ist trotzdem nicht zu hören. Tatsächlich zeigen sich leichte Schwächen sowohl bei den Höhen als auch den Tiefen, die sich aber eher beim Musikhören als beim Gaming auswirken. Insgesamt bietet das Stealth 600 Gen 2 für seinen Preis recht gute Tonqualität. Das Mikrofon erfüllt zuverlässig seinen Aufgabe, ohne dabei zu glänzen.

Fazit: Trotz seiner 50-mm-Treiber liegt das Turtle Beach Stealth 600 bei der Tonqualität knapp hinter dem etwa gleich teuren Sony Pulse 3D. Trotzdem kann es insgesamt mit der Konkurrenz mithalten, was nicht zuletzt an den vorgefertigten Soundprofilen liegt. Wenn ihr hohe Ansprüche habt, dürften diese euch zwar nicht ausreichen. Beim Spielen an der PS5 ist das schnelle Umschalten aber oft wichtiger als als die Möglichkeit zur Feinjustierung am PC.

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Wireless Headsets bis 150 Euro

Weniger Lärm übertragen: Corsair HS70 Pro Wireless

Corsair HS70 Pro Das Corsair HS70 Pro ist die richtige Wahl, wenn ihr eure Mitspieler nicht mit Lärm aus eurer Umgebung nerven wollt.

Pro:

  • Noise Cancelling des Mikros relativ gut
  • hochwertig wirkende Verarbeitung

Contra:

  • Verbindung nur per USB-Dongle
  • wenige Bedienelemente

Preis: circa 110 Euro

Gute Verarbeitung: Das Corsair HS70 Pro macht mit der großzügigen, mit Kunstleder überzogenen Polsterung und der Aluminiumhalterung an den Ohrmuscheln auf den ersten Blick einen etwas hochwertigeren Eindruck als andere Headsets der Preisklasse. Der Tragekomfort ist gut, aber auch nicht besser als bei den meisten Konkurrenten. Die Verbindung findet lediglich über USB-Dongle statt, es gibt keine Möglichkeit zum Anschluss per Kabel.

Erfüllt Standards: Auch bei den Bedienelementen ist das HS70 Pro sparsam. Es gibt einen Power- und einen Mute-Button sowie einen Lautstärkeregler. Mit der recht eingeschränkten Software könnt ihr am PC zwar die Equalizer-Einstellungen ändern, diese Änderungen gelten aber nur dort. Die Akkulaufzeit geht mit 16 Stunden in Ordnung, gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets ist aber leider nicht möglich.

Stärken und Schwächen: Die Soundqualität, die die beiden 50-mm-Treiber des Corsair HS70 Pro bieten, ist insgesamt gut. Beim Bass und bei den Mitten schneidet es stark ab, nur bei den Höhen gibt es leichte Schwächen. Diese klingen manchmal etwas zu scharf. Das abnehmbare Mikrofon gibt die Stimme klar und verständlich wieder, sie klingt aber in bisschen dumpf und nasal. Im Vergleich zu anderen Wireless Headsets in dieser Preisklasse geht das Mikro trotzdem in Ordnung, zumal es relativ gut darin ist, Umgebungsgeräusche auszublenden.

Fazit: Das Corsair HS70 Pro liefert für seinen Preis gute Qualität, ohne besonders zu glänzen. Die auffälligste positive Eigenschaft ist das relativ gut funktionierende Noise Cancelling des Mikrofons. Gerade in dieser Disziplin versagen viele andere der günstigeren Wireless Headsets. Wenn ihr also häufiger mal in einer unruhigen Umgebung zockt und nicht wollt, dass alle Geräusche zu euren Teamkameraden durchdringen, dann seid ihr mit dem HS70 Pro gut beraten.

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Beleuchtet: Logitech G733 Lightspeed

Logitech G733 Neben schlichtem Schwarz gibt es das Logitech G733 auch noch in vielen anderen Farben.

Pro:

  • schickes und bequemes Design in vielen Farben
  • guter Sound bei Mitten und Höhen

Contra:

  • Schwächen beim Bass
  • unnötige Beleuchtung
  • wenige Bedienelemente am Headset
  • Verbindung nur per USB-Dongle

Preis: circa 140 Euro

Leuchtend: Das G733 verfügt über ein schlankes, aber bequemes Design mit Kopfband und ist in vielen Farben verfügbar. Es besitzt eine RGB-Beleuchtung, die man bei Wireless-Headsets eher selten findet, weil sie nicht nur unnötiger Ballast ist, sondern zudem viel Energie verbraucht. Auch beim Logitech G733 verringert die Beleuchtung die Akkulaufzeit von guten 29 auf zufriedenstellende 20 Stunden. Die Verbindung funktioniert nur über den üblichen USB-Dongle.

Einstellungen nur am PC: Logitechs sehr gute und vielseitige G-Hub-Software verfügt über eine Menge Einstellungsmöglichkeit für Sound und Mikrofon und viele vorgefertigte Profile. Leider werden die Einstellungen nicht auf dem Headset, sondern am PC abgespeichert und sind deshalb auf der Konsole unwirksam. An der PlayStation kann man deshalb noch nicht mal die Beleuchtung abstellen, denn am Headset selbst bekommt man nur einen Lautstärkeregler sowie einen Power- und einen Mute-Button.

Schwächen beim Bass: Die Soundqualität hinterlässt einen gemischten Eindruck. Während Höhen und Mitten gut klingen, klingt der Bass oftmals verwaschen und ist noch dazu zu dominant. Das Mikrofon bietet ungefähr die Qualität, die man zu diesem Preis erwarten kann, kann aber mit High-End-Headsets nicht mithalten. Am PC gibt es übrigens virtuellen Raumklang, während ihr an der PS5 natürlich auf 3D Audio zurückgreifen könnt.

Fazit: Am PC kann das Logitech G733 durch seine hervorragende Software die kleinen Schwächen sehr gut ausgleichen. Da das an der Konsole aber nicht funktioniert, ist es als reines PS5-Headset eher mittelmäßig, zumal es mit Bedienelementen am Headset sehr sparsam ist. Für den Preis kann man bei anderen Herstellern zumindest ein bisschen mehr bekommen. Empfehlenswert ist das Logitech G733 vor allem für diejenigen, die vorhaben, es auch am PC zu nutzen.

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Guter Sound: JBL Quantum 600

JBL Quantum 600 Das JBL Quantum 600 schneidet beim Sound gut ab. Ihr solltet aber nicht vergessen, es regelmäßig zu laden.

Pro:

  • hohe Soundqualität
  • Regler für Game-Chat-Balance

Contra:

  • schwache Akkulaufzeit (9 Stunden mit Beleuchtung)
  • unnötige Beleuchtung

Preis: ca. 150 Euro

Mäßiger Akku: Das JBL Quantum 600 verfügt über ein etwas klobiges Design, sitzt mit seinem flexiblen Kopfband aber trotzdem gut und bietet drehbare Ohrmuscheln. Die dezente Beleuchtung des Logos reduziert die Akkulaufzeit auf magere 9 Stunden, ohne Beleuchtung sind es immerhin knappe 14. Leider kann das Headset nicht gleichzeitig geladen und genutzt werden. Die kabellose Verbindung funktioniert wie üblich über einen 2,4-GHz-USB-Dongle. Als Alternative ist auch noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für den kabelgebundenen Betrieb vorhanden.

Viele Optionen: Bei den Bedienelementen macht das JBL Quantum 600 eine recht gute Figur. Es gibt einen Power- und einen Mute-Button sowie einen Lautstärkeregler und einen Regler für die Game-Chat-Balance. Den Mute-Button hätte es allerdings nicht gebraucht, weil das Mikro beim Hochklappen sowieso stumm schaltet. Nur am PC stehen über die Software verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für Sound, Mikro, Beleuchtung und virtuellen Raumklang zur Verfügung.

Guter Sound: Beim Sound liefert das JBL Quantum 600 eine starke Leistung ab. Höhen, Mitten und Tiefen sind gut ausbalanciert, der Bass kommt gut und druckvoll rüber. Natürlich gibt es noch bessere Headsets auf dem Markt, aber bei Wireless-Headsets für 150 Euro oder weniger bekommt man schwerlich überzeugenderen Klang. Das Mikrofon gibt Sprache klar wieder, fängt allerdings auch viele Umgebungsgeräusche ein.

Fazit: Für das JBL Quantum 600 können wir aufgrund der hohen Soundqualität und der vielen Einstellungsmöglichkeiten insgesamt eine Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn das Mikrofon nur durchschnittlich ist. Allerdings müsst ihr bei diesem Headset regelmäßig ans Aufladen denken, sonst gibt es bei längeren Gaming-Sessions schnell den Geist auf.. Immerhin lässt es sich im Notfall noch per Klinkenstecker nutzen.

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Wireless Headsets ab 150 Euro

Feintuning per Software: SteelSeries Arctis 7P

SteelSeries Arctis 7P Das SteelSeries Arctis 7P unterscheidet sich vom normalen Arctis 7 vor allem durch das Design im PS5-Stil.

Pro:

  • recht lange Akkulaufzeit (ca. 24 Stunden)
  • per Software auswählbare Profile funktionieren an der Konsole
  • guter Sound

Contra:

  • wenige Einstellungsmöglichkeiten am Headset

Preis: circa 180 Euro

Eine Frage der Optik: Beim Arctis 7P handelt es sich um eine neue Variante des Arctis 7 im PS5-Design. Der Hersteller wirbt mit der verlustfreien 2,4-GHz-Verbindung für die PS5. Das Arctis 7 in der Edition aus 2019 hat allerdings eine ebenso gute Wireless-Verbindung, wenngleich hier statt einem USB-Dongle ein über Kabel verbundener Sender verwendet wird. Beim ursprünglichen Modell aus 2017 ist die Verbindung etwas schlechter. Im Vergleich zum Arctis 9 fehlt übrigens die Bluetooth-Verbindung, mit der ihr an der PS5 aber ohnehin nicht viel anfangen könnt. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ist vorhanden.

Ordentlich ausgestattet: Das Arctis 7P besitzt gut gepolsterte Kopfhörer und, ähnlich wie das Sony Pulse 3D, ein Kunststoffband unterhalb des Plastikbügels, das sich problemlos an verschiedene Kopfformen anpasst. Am Kopfhörer findet ihr einen Lautstärkeregler, einen Stummschalter fürs Mikro und einen Power-Knopf. Eine Möglichkeit, die Game-Chat-Balance direkt am Headset einzustellen, gibt es hingegen nicht. Dafür kann das Arctis 7P mit einer Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden punkten.

Guter Klang mit vielen Optionen: Das Arctis 7P bietet sehr guten und ausgewogenen Klang. Auch das Mikrofon gibt Sprache klar und verständlich wieder. Über die Software können am PC diverse Einstellungen vorgenommen und Klangprofile abgespeichert werden, die dann auch an der Konsole verwendet werden. Der Klang des Mikrofons kann ebenfalls optimiert werden. Hier ist das Arctis 7P der Konkurrenz voraus, bei der Einstellungen meist nur auf dem PC abgespeichert werden. Noch besser wäre allerdings, wenn Profile direkt am Headset gewechselt werden könnten.

Fazit: Das SteelSeries Arctis 7P ist ein tolles Gaming-Headset mit gutem Klang, das sehr gut für die PS5 geeignet ist. Ein großer Qualitätsunterschied zu günstigeren Headsets wie dem Sony Pulse 3D zeigt sich allerdings vor allem dann, wenn ihr über den PC die Einstellungsmöglichkeiten der Software nutzt. Die Anpassung an die eigenen Vorlieben ist der größte Vorteil des Arctis 7P. Falls ihr darauf keine Lust habt, bekommt ihr hier zwar immer noch ein gutes Gaming-Headset, könnt aber bei günstigeren Modellen ähnliche Leistung bekommen.

SteelSeries Arctis 7P bei Alternate*

Für extralange Spielzeit: EPOS Sennheiser GSP 370

Sennheiser GSP 370 Das Sennheiser GSP 370 beeindruckt vor allem bei der Akkulaufzeit. Der Sound kann sich aber auch hören lassen.

Pro:

  • gigantische Akkulaufzeit (fast 100 Stunden)
  • gute Soundqualität
  • komfortable Polsterung

Contra:

  • kaum Bedienelemente
  • Verbindung nur per USB-Funkadapter

Preis: circa 190 Euro

Gut gepolstert: Auch das EPOS Sennheiser GSP 370 funktioniert ausschließlich über den beigelegten USB-Funkadapter. Bluetooth oder Klinkenanschluss gibt es nicht, das USB-Kabel dient lediglich zum Aufladen. Immerhin ist aber gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets möglich. Dank eines gepolsterten Kopfbandes sitzt das GSP 370 recht bequem. Auch die Ohrpolster sind bequem und zudem austauschbar. Nicht abnehmbar ist hingegen das breite Mikrofon.

Großer Akku, wenig Kontrolle: Bei den Bedienelementen ist das GSP 370 sparsam. Das Mikrofon lässt sich durch Hochklappen stummschalten, an den Hörern gibt es einen Power-Schalter und ein Lautstärkerad. Dafür gehört der Akku zur Spitzenklasse: Der Hersteller wirbt mit einer Laufzeit von bis zu 100 Stunden. In der Praxis wird diese vielleicht nicht ganz erreicht, aber tatsächlich kann es bei normaler Nutzung Wochen dauern, bis man das GSP 370 aufladen muss. Trotzdem ist das Headset mit 285 Gramm nicht sonderlich schwer.

Guter Klang: Am Klang gibt es wenig zu kritisieren. Höhen, Mitten und Tiefen wirken ausgewogen und kommen allesamt gut rüber. Das Epos Sennheiser GSP 370 bietet damit die Klangqualität, die man zu diesem Preis erwarten kann, aber längst nicht immer bekommt. Das Mikrofon gibt Sprache gut und verständlich wieder, für Tonaufnahmen ist es hingegen eher mäßig geeignet. Nur am PC könnt ihr in der Sennheiser Gaming Suite Klangprofile erstellen und auswählen oder den 7.1-Surround-Sound aktivieren. Da letzterer ohnehin nicht besonders gut ist, ist es nicht schlimm, dass er an der PS5 nicht funktioniert.

Fazit: Für alle, die nicht ständig ans Aufladen denken wollen, ist das EPOS Sennheiser GSP 370 klar die erste Wahl. Auch in der wichtigsten Disziplin, nämlich beim Klang, kann es überzeugen. Zum Musikhören unterwegs ist es aufgrund der eingeschränkten Konnektivität und des sperrigen Mikrofons nicht gut geeignet, aber das stört natürlich nicht bei der Nutzung an der PS5. Ein paar weitere Bedienelemente am Hörer hätten es zu diesem Preis aber schon sein dürfen.

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Gutes Noise Cancelling: Razer BlackShark V2 Pro Wireless

Razer BlackShark Das Razer BlackShark V2 Pro Wireless verfügt über ein Mikrofon mit hervorragendem Noise Cancelling, zeichnet sich ansonsten aber nicht besonders gegenüber anderen Headsets dieser Preisklasse aus.

Pro:

  • hervorragendes Noise Cancelling des Mikrofons
  • insgesamt gute Soundqualität

Contra:

  • wenige Bedienelemente
  • beim Bass leichte Balancing-Schwächen

Preis: ca. 200 Euro

Verbindung auch per Kabel: Das Razer BlackShark V2 Pro Wireless funktioniert per USB-Dongle über eine 2,4-GHz-Funkverbindung, lässt sich alternativ aber auch per 3,5-mm-Klinkenstecker verwenden. Ein entsprechendes Kabel liegt bei. Die Akkulaufzeit fällt mit gut 23 Stunden höher aus als bei vielen Konkurrenten, gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets ist aber nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt recht gut, die Aufhängung der Hörer wirkt für diese Preisklasse aber nicht sehr stabil.

Wenige Bedienelemente: Bei den Bedienelementen ist das Razer BlackShark V2 Pro Wireless sparsam ausgestattet: Neben dem Power-Button gibt es einen Mute-Button für das Mikrofon und einen drehbaren Knopf für die Lautstärke. Die deutlich vielseitigere Software namens Razer Synapse speichert die Einstellungen leider, wie auch bei den meisten Konkurrenzprodukten, nur auf dem PC und nicht im Headset.

Gutes Noise Cancelling: Die Soundqualität des Razer BlackShark V2 Pro Wireless ist insgesamt hoch, der Bass wirkt aber nicht immer perfekt ausbalanciert und stellenweise zu dominant. Das abnehmbare Mikrofon liefert zufriedenstellende, aber nicht überragende Qualität. Es zeichnet sich aber immerhin durch hervorragendes Noise Cancelling aus. In dieser Hinsicht ist es auch vielen ähnlich teuren Wireless Headsets deutlich überlegen.

Fazit: Ob das Razer BlackShark V2 Pro Wireless den stolzen Preis wert ist, hängt nicht zuletzt davon ab, ob ihr den Voice Chat häufiger in lauten Umgebungen verwendet. In diesem Fall gibt es nämlich kaum ein besseres Wireless Headset für euch. Auch die Möglichkeit, das Headset per Kabel anzuschließen, kann nützlich sein. Davon abgesehen bietet es zwar gute Qualität, schneidet insgesamt aber etwas schwächer ab als beispielsweise das SteelSeries Arctis 7P.

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