Kaufberatung – Die besten Wireless Headsets für PS5 im Vergleich

Welche kabellosen Headsets funktionieren mit PS5 und 3D Audio? Hier findet ihr einige hochwertige Alternativen zum Sony Pulse 3D.

von Benjamin Herbst,
10.11.2021 16:00 Uhr

Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor. Die Auswahl an kabellosen Headsets, die mit der PS5 kompatibel sind, ist groß. In unserem Vergleich stellen wir euch einige der wichtigsten und besten vor.

Neu im Update: Weil unsere Liste im High-End-Bereich noch etwas dünn besetzt war, haben wir das Audeze Penrose Wireless Headset hinzugefügt. Das Razer BlackShark V2 Pro haben wir dafür eine Preisklasse heruntergestuft, weil es günstiger geworden ist.

Mit dem Pulse 3D hat Sony zwar ein eigenes offizielles PS5-Headset auf den Markt gebracht, es lohnt sich aber trotzdem, sich vor dem Kauf gut über die Alternativen zu informieren. Davon gibt es schließlich jede Menge, nicht zuletzt deshalb, weil die meisten PS4-Headset auch an der PS5 einwandfrei funktionieren. In diesem Artikel stellen wir euch einige der besten kabellosen Headsets für die PlayStation 5 vor, unterteilt in verschiedene Preisklassen. Zuvor aber erklären wir noch kurz, worauf ihr generell achten solltet.

* Diese Kaufberatung ist nicht von einem Werbepartner in Auftrag gegeben, sondern eine Liste mit Empfehlungen. Die hier aufgeführten Angebote sind aber mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr GamePro: Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision. Habt ihr Vorschläge für Artikel, die wir aufnehmen sollten? Schreibt sie gerne in die Kommentare.

Welche Headsets sind mit der PlayStation 5 kompatibel?

Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem. Der optische Audioanschluss, den die PS4 noch hatte (mit Ausnahme der PS4 Slim), fehlt bei der PS5. Für einige kabellose High-End-Headsets ist das ein Problem.

Fast alle Headsets funktionieren auf die eine oder andere Weise mit der PS5. Die Frage ist eher, welche Features sich über welche Anschlussart nutzen lassen. Bei Headsets, die über den 3,5-mm-Klinkenstecker an den Controller oder per USB (kabellos oder kabelgebunden) direkt an die Konsole angeschlossen werden, dürfte es im Allgemeinen keine Probleme geben. Bei ihnen funktioniert laut Sony auch das neue 3D-Audio-Feature.

Komplizierter ist die Situation bei kabellosen Headsets, deren Basisstation über ein optisches Kabel angeschlossen wird, denn hierfür bietet die PS5, wie übrigens auch die Xbox Series, keinen Anschluss mehr. Die Headsets können trotzdem über andere Verbindungsarten funktionieren, eventuell muss man dann aber auf bestimmte Features verzichten. So funktioniert beispielsweise beim Anschluss über einen HDMI-Adapter 3D Audio nicht (was sich aber durch Updates der PS5-Firmware noch ändern könnte). Vor dem Kauf eines solchen Headsets solltet ihr euch also gut informieren.

Inhalt:

Wireless PS5-Headsets bis 100 Euro:

Wireless PS5-Headsets bis 150 Euro:

Wireless PS5-Headsets über 150 Euro:

Wireless Headsets bis 100 Euro

Das PS5-Headset: Sony Pulse 3D

Das Pulse 3D ist Sonys neues, speziell für die PS5 entwickeltes Gaming-Headset. Das Pulse 3D ist Sonys neues, speziell für die PS5 entwickeltes Gaming-Headset.

Pro
  • guter Raumklang durch 3D Audio
  • insgesamt gute Soundqualität
  • Chat-Spielsound-Balance einstellbar
Contra
  • geringe Akkulaufzeit (ca. 10 bis 12 Stunden)
  • mäßiges Mikrofon
  • Schwächen bei den Höhen

Preis: circa 90 bis 100 Euro

Sony Pulse 3D bei Saturn*

Kabellos durch USB-Stecker: Beim Sony Pulse 3D handelt es sich um das erste speziell für die PS5 entwickelte Headset. Es wird kabellos über einen USB-Stecker und 2,4-GHz-Funkverbindung an die PS5 angeschlossen, funktioniert aber auch am PC und der PS4. Der Akku reicht laut Sony für bis zu zwölf Stunden, in der Praxis solltet ihr eher mit zehn Stunden rechnen. Das ist schwach im Vergleich zur Konkurrenz. Alternativ verfügt das Headset auch über einen 3,5-mm-Anschluss, über den ihr es kabelgebunden verwenden könnt.

Integrierte Mikrofone: Das Sony Pulse 3D verfügt über zwei 40-mm-Treiber, die für den Preis sehr guten Sound bieten. Zwei Mikrofone sind in die Hörer integriert, die die eigene Stimme klar und gut verständlich, aber auch etwas dünn überträgt. Das Noise Cancelling funktioniert allerdings nicht ganz zuverlässig. Ihr solltet damit rechnen, dass Geräusche aus eurer Wohnung an eure Mitspieler übertragen werden. Selbstverständlich gibt es einen Button zum Stummschalten des Mikros. Auch die Lautstärke und die Balance zwischen Chat und Spielsound können direkt am Hörer eingestellt werden. Bei Headsets von Drittherstellern funktioniert das bisher nicht, hier müsst ihr die Einstellungen im Menü vornehmen.

3D Audio: Der Klang des Pulse 3D ist für den Preis ziemlich gut. Vor allem die Mitten kommen sehr gut rüber. Etwas schwächer schneidet es bei den Höhen ab. Besonders stolz scheint Sony auf das viel beworbene, von der sogenannten Tempest-Engine erzeuge 3D-Audio-Feature zu sein. Durchaus zurecht: Mit dem Pulse 3D wirkt der Raumklang oft überzeugender und lebensechter als bei so manchem teuren Headset mit virtuellem 7.1-Surround-Sound. Eine soundtechnische Revolution sollte man aber nicht erwarten. Außerdem muss das betreffende Spiel das Feature auch ausnutzen. Wie oft das außerhalb von Sonys First-Party-Titeln der Fall sein wird, bleibt abzuwarten.

Fazit: Das Sony Pulse 3D ist seinen Preis von knapp 100 Euro zweifellos wert. Vor allem in der wichtigsten Disziplin, der Soundqualität, kann es überzeugen. Die negativen Eigenschaften wie das unzuverlässige Noise Cancelling oder die nicht besonders lange Akkulaufzeit sind im Vergleich dazu verschmerzbare Mängel. Lange Zeit war das Pulse 3D leider kaum oder nur zu überhöhten Preisen zu bekommen, aber mittlerweile ist es gut verfügbar, manchmal sogar für etwas weniger als die UVP.

Sony Pulse 3D bei Saturn*

Die günstige Alternative: HyperX Cloud Stinger Core Wireless

Das HyperX Cloud Stinger Core Wireless gehört zu den günstigsten kabellosen Gaming-Headsets, die vernünftige Qualität bieten. Das HyperX Cloud Stinger Core Wireless gehört zu den günstigsten kabellosen Gaming-Headsets, die vernünftige Qualität bieten.

Pro
  • drehbare Ohrmuscheln
  • für den Preis guter Sound
Contra
  • wenige Verbindungsmöglichkeiten
  • leichte Schwächen beim Bass

Preis: circa 80 Euro

HyperX Cloud Stinger Core Wireless bei Saturn*

Günstig: Das HyperX Cloud Stinger Core Wireless gehört mit einem Preis von circa 80 bis 90 Euro zu den günstigsten kabellosen Gaming-Headsets. Es sitzt bequem, verfügt über eine gute Polsterung und über um 90 Grad drehbare Ohrmuscheln, was beispielsweise beim Verstauen der Kopfhörer im Rucksack sehr vorteilhaft sein kann. Die Verbindung wird über den üblichen USB-Transmitter mit 2,4 GHz hergestellt. Weitere Verbindungsmöglichkeiten wie 3,5-mm-Klinke oder Bluetooth gibt es nicht.

Sparsam ausgestattet: Auch bei den Bedienelementen am Hörer zeigt sich das Cloud Stinger Core sparsam. Neben dem Power-Knopf gibt es nur noch einen Lautstärkeregler. Das Mikrofon kann durch Einklappen stummgeschaltet werden. Einstellungsmöglichkeit für die Mikrofonlautstärke oder die Game-Chat-Balance gibt es nicht, bei Headsets von Drittherstellers funktioniert letzteres an der PS5 bislang aber ohnehin nicht. Auch eine Software zur Konfiguration oder verschiedene Soundprofile sucht man vergeblich.

Zufriedenstellende Leistung: Die 50-mm-Treiber des HyperX Cloud Stinger Wireless liefern einen guten Sound, allerdings mit leichten Schwächen bei den Bässen. Das Mikrofon überträgt Sprache klar und verständlich. Von der Rauschunterdrückung, mit der der Hersteller wirbt, sollte man sich aber nicht zu viel erhoffen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 17 Stunden und liegt damit auf ungefähr durchschnittlichem Niveau.

Fazit: Für seinen geringen Preis liefert das HyperX Cloud Stinger Core Wireless beim Sound durchaus beachtliche Leistung. Es fehlen aber eine Menge Features, die man bei teureren Headsets findet. Selbst Modelle wie das Sony Pulse 3D oder das Turtle Beach Stealth 600, die nur wenig mehr kosten, sind hier überlegen. Ob man zum HyperX Cloud Stinger Core Wireless greifen sollte, hängt deshalb von der Frage ab, wie viele dieser Features man in der Praxis tatsächlich nutzen möchte.

HyperX Cloud Stinger Core Wireless bei Saturn*

Schnelle Soundanpassung: Turtle Beach Stealth 600 Gen 2

Das Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 lässt euch unkompliziert zwischen verschiedenen Spundprofilen wechseln. Das Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 lässt euch unkompliziert zwischen verschiedenen Spundprofilen wechseln.

Pro
  • schneller Wechsel zwischen vorgefertigten Soundprofilen
  • 50-mm-Treiber
  • Lautstärkeregler für Mikrofon
Contra
  • beim Musikhören mäßige Soundqualität
  • wenige Anschlussmöglichkeiten
  • Ohrmuscheln etwas schmal

Preis: ca. 85 Euro

Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 bei Amazon*

Gut gepolstert: Das Turtle Beach Stealth 600 ist über seinen USB-Transmitter problemlos mit der PS5 kompatibel. Bluetooth oder einen 3,5-mm-Anschluss gibt es nicht. Durch den gepolsterten Bügel und die ebenfalls gut gepolsterten Ohrmuscheln sitzt es recht bequem, auch wenn letztere etwa schmal ausfallen. Außengeräusche werden weitgehend, aber nicht vollständig abgeschirmt. Die Akkulaufzeit liegt bei knapp 15 Stunden, was im Vergleich zu anderen Wireless Headsets zwar nur Durchschnitt, aber doch deutlich mehr ist als beim Sony Pulse 3D in derselben Preisklasse.

Vorgefertigte Profile: Am Kopfhörer findet ihr neben dem Power-Knopf auch Lautstärkeregler für Sound und Mikrofon. Das Mikro lässt sich zudem durch Hochklappen stumm schalten. Außerdem gibt es einen Audio-Button, der euch zwischen vier vorgefertigten Klangprofilen wechseln lässt. Während teurere Headsets oft Anpassungen per Software ermöglichen, die aber nur am PC funktioniert, habt ihr hier eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, euer Klangerlebnis auch an der Konsole zu verbessern.

Solide Qualität: Das Turtle Beach Stealth 600 ist mit 50-mm-Treibern ausgestattet. Ein deutlicher Vorteil gegenüber Headsets wie dem Sony Pulse 3D, die nur 40-mm-Treiber besitzen, ist trotzdem nicht zu hören. Tatsächlich zeigen sich leichte Schwächen sowohl bei den Höhen als auch den Tiefen, die sich aber eher beim Musikhören als beim Gaming auswirken. Insgesamt bietet das Stealth 600 Gen 2 für seinen Preis recht gute Tonqualität. Das Mikrofon erfüllt zuverlässig seinen Aufgabe, ohne dabei zu glänzen.

Fazit: Trotz seiner 50-mm-Treiber liegt das Turtle Beach Stealth 600 bei der Tonqualität knapp hinter dem etwa gleich teuren Sony Pulse 3D. Trotzdem kann es insgesamt mit der Konkurrenz mithalten, was nicht zuletzt an den vorgefertigten Soundprofilen liegt. Wenn ihr hohe Ansprüche habt, dürften diese euch zwar nicht ausreichen. Beim Spielen an der PS5 ist das schnelle Umschalten aber oft wichtiger als als die Möglichkeit zur Feinjustierung am PC.

Turtle Beach Stealth 600 Gen 2 bei Amazon*

Weniger Lärm übertragen: Corsair HS70 Pro Wireless

Das Corsair HS70 Pro ist die richtige Wahl, wenn ihr eure Mitspieler nicht mit Lärm aus eurer Umgebung nerven wollt. Das Corsair HS70 Pro ist die richtige Wahl, wenn ihr eure Mitspieler nicht mit Lärm aus eurer Umgebung nerven wollt.

Pro
  • Noise Cancelling des Mikros relativ gut
  • hochwertig wirkende Verarbeitung
Contra
  • Verbindung nur per USB-Dongle

Preis: circa 90 bis 100 Euro

Corsair HS70 Pro bei Amazon*

Gute Verarbeitung: Das Corsair HS70 Pro macht mit der großzügigen, mit Kunstleder überzogenen Polsterung und der Aluminiumhalterung an den Ohrmuscheln auf den ersten Blick einen etwas hochwertigeren Eindruck als andere Headsets der Preisklasse. Der Tragekomfort ist gut, aber auch nicht besser als bei den meisten Konkurrenten. Die Verbindung findet lediglich über USB-Dongle statt, es gibt keine Möglichkeit zum Anschluss per Kabel.

Erfüllt Standards: Auch bei den Bedienelementen ist das HS70 Pro sparsam. Es gibt einen Power- und einen Mute-Button sowie einen Lautstärkeregler. Mit der recht eingeschränkten Software könnt ihr am PC zwar die Equalizer-Einstellungen ändern, diese Änderungen gelten aber nur dort. Die Akkulaufzeit geht mit 16 Stunden in Ordnung, gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets ist aber leider nicht möglich.

Stärken und Schwächen: Die Soundqualität, die die beiden 50-mm-Treiber des Corsair HS70 Pro bieten, ist insgesamt gut. Beim Bass und bei den Mitten schneidet es stark ab, nur bei den Höhen gibt es leichte Schwächen. Diese klingen manchmal etwas zu scharf. Das abnehmbare Mikrofon gibt die Stimme klar und verständlich wieder, sie klingt aber in bisschen dumpf und nasal. Im Vergleich zu anderen Wireless Headsets in dieser Preisklasse geht das Mikro trotzdem in Ordnung, zumal es relativ gut darin ist, Umgebungsgeräusche auszublenden.

Fazit: Das Corsair HS70 Pro liefert für seinen Preis gute Qualität, ohne besonders zu glänzen. Die auffälligste positive Eigenschaft ist das relativ gut funktionierende Noise Cancelling des Mikrofons. Gerade in dieser Disziplin versagen viele andere der günstigeren Wireless Headsets. Wenn ihr also häufiger mal in einer unruhigen Umgebung zockt und nicht wollt, dass alle Geräusche zu euren Teamkameraden durchdringen, dann seid ihr mit dem HS70 Pro gut beraten.

Corsair HS70 Pro bei Amazon*

Wireless Headsets bis 150 Euro

Beleuchtet: Logitech G733 Lightspeed

Neben schlichtem Schwarz gibt es das Logitech G733 auch noch in vielen anderen Farben. Neben schlichtem Schwarz gibt es das Logitech G733 auch noch in vielen anderen Farben.

Pro
  • schickes und bequemes Design in vielen Farben
  • guter Sound bei Mitten und Höhen
Contra
  • Schwächen beim Bass
  • unnötige Beleuchtung
  • Verbindung nur per USB-Dongle

Preis: circa 125 Euro

Logitech G733 Lightspeed bei Amazon*

Leuchtend: Das G733 verfügt über ein schlankes, aber bequemes Design mit Kopfband und ist in vielen Farben verfügbar. Es besitzt eine RGB-Beleuchtung, die man bei Wireless-Headsets eher selten findet, weil sie nicht nur unnötiger Ballast ist, sondern zudem viel Energie verbraucht. Auch beim Logitech G733 verringert die Beleuchtung die Akkulaufzeit von guten 29 auf zufriedenstellende 20 Stunden. Die Verbindung funktioniert nur über den üblichen USB-Dongle.

Einstellungen nur am PC: Logitechs sehr gute und vielseitige G-Hub-Software verfügt über eine Menge Einstellungsmöglichkeit für Sound und Mikrofon und viele vorgefertigte Profile. Leider werden die Einstellungen nicht auf dem Headset, sondern am PC abgespeichert und sind deshalb auf der Konsole unwirksam. An der PlayStation kann man deshalb noch nicht mal die Beleuchtung abstellen, denn am Headset selbst bekommt man nur einen Lautstärkeregler sowie einen Power- und einen Mute-Button.

Schwächen beim Bass: Die Soundqualität hinterlässt einen gemischten Eindruck. Während Höhen und Mitten gut klingen, klingt der Bass oftmals verwaschen und ist noch dazu zu dominant. Das Mikrofon bietet ungefähr die Qualität, die man zu diesem Preis erwarten kann, kann aber mit High-End-Headsets nicht mithalten. Am PC gibt es übrigens virtuellen Raumklang, während ihr an der PS5 natürlich auf 3D Audio zurückgreifen könnt.

Fazit: Am PC kann das Logitech G733 durch seine hervorragende Software die kleinen Schwächen sehr gut ausgleichen. Da das an der Konsole aber nicht funktioniert, ist es als reines PS5-Headset eher mittelmäßig, zumal es mit Bedienelementen am Headset sehr sparsam ist. Für den Preis kann man bei anderen Herstellern zumindest ein bisschen mehr bekommen. Empfehlenswert ist das Logitech G733 vor allem für diejenigen, die vorhaben, es auch am PC zu nutzen.

Logitech G733 Lightspeed bei Amazon*

Guter Sound: JBL Quantum 600

Das JBL Quantum 600 schneidet beim Sound gut ab. Ihr solltet aber nicht vergessen, es regelmäßig zu laden. Das JBL Quantum 600 schneidet beim Sound gut ab. Ihr solltet aber nicht vergessen, es regelmäßig zu laden.

Pro
  • ausbalancierte Mitten, Tiefen und Höhen
  • allgemein hohe Soundqualität
Contra
  • schwache Akkulaufzeit (9 Stunden mit Beleuchtung)
  • unnötige Beleuchtung

Preis: ca. 130 Euro

JBL Quantum 600 bei Amazon*

Mäßiger Akku: Das JBL Quantum 600 verfügt über ein etwas klobiges Design, sitzt mit seinem flexiblen Kopfband aber trotzdem gut und bietet drehbare Ohrmuscheln. Die dezente Beleuchtung des Logos reduziert die Akkulaufzeit auf magere 9 Stunden, ohne Beleuchtung sind es immerhin knappe 14. Leider kann das Headset nicht gleichzeitig geladen und genutzt werden. Die kabellose Verbindung funktioniert wie üblich über einen 2,4-GHz-USB-Dongle. Als Alternative ist auch noch ein 3,5-mm-Klinkenanschluss für den kabelgebundenen Betrieb vorhanden.

Viele Optionen, aber nur am PC: Bei den Bedienelementen macht das JBL Quantum 600 eine recht gute Figur. Es gibt einen Power- und einen Mute-Button sowie einen Lautstärkeregler und einen Regler für die Game-Chat-Balance. Den Mute-Button hätte es allerdings nicht gebraucht, weil das Mikro beim Hochklappen sowieso stumm schaltet, und die Game-Chat-Balance funktioniert an der PS5 bislang nicht. Nur am PC stehen über die Software verschiedene Einstellungsmöglichkeiten für Sound, Mikro, Beleuchtung und virtuellen Raumklang zur Verfügung.

Guter Sound: Beim Sound liefert das JBL Quantum 600 eine starke Leistung ab. Höhen, Mitten und Tiefen sind gut ausbalanciert, der Bass kommt gut und druckvoll rüber. Natürlich gibt es noch bessere Headsets auf dem Markt, aber bei Wireless-Headsets für 150 Euro oder weniger bekommt man schwerlich überzeugenderen Klang. Das Mikrofon gibt Sprache klar wieder, fängt allerdings auch viele Umgebungsgeräusche ein.

Fazit: Für das JBL Quantum 600 können wir aufgrund der hohen Soundqualität insgesamt eine Kaufempfehlung aussprechen, auch wenn das Mikrofon nur durchschnittlich ist. Da einige Features aber nur am PC nutzbar sind, eignet es sich allerdings vor allem für Gamer, die es auf beiden Plattformen verwenden wollen. Außerdem müsst ihr bei diesem Headset regelmäßig ans Aufladen denken, sonst gibt es bei längeren Gaming-Sessions schnell den Geist auf. Immerhin lässt es sich im Notfall noch per Klinkenstecker nutzen.

JBL Quantum 600 bei Amazon*

Guter Akku und tolle Mitten: HyperX Cloud II Wireless

Das HyperX Cloud II Wireless Headset kann neben der Soundqualität auch bei der Akkulaufzeit und der Verarbeitung überzeugen. Das HyperX Cloud II Wireless Headset kann neben der Soundqualität auch bei der Akkulaufzeit und der Verarbeitung überzeugen.

Pro
  • sehr gute Mitten
  • insgesamt guter Sound
  • lange Akkulaufzeit (circa 30 Stunden)
  • gute Verarbeitung
Contra
  • Höhen nur durchschnittlich
  • Verbindung nur per USB-Dongle

Preis: circa 130 bis 140 Euro

HyperX Cloud II Wireless Headset bei Amazon*

Guter Akku, aber Verbindung nur per Dongle: Die kabelgebundene Version des HyperX Cloud II gehört schon seit einigen Jahren zu den beliebtesten Gaming-Headsets auf dem Markt. Seit Anfang 2021 gibt es nun auch eine kabellose Variante, die per USB-Dongle mit der PS4 oder der PS5 verbunden wird. Weitere Verbindungsmöglichkeiten wie Kabel oder Bluetooth für Mobile-Geräte gibt es leider nicht. Dafür fällt die Akkulaufzeit mit rund 30 Stunden vergleichsweise lang aus.

Gute Verarbeitung, sparsame App: Außerdem ist das Headset sehr bequem, dank großzügiger, mit Kunstleder bezogener Polsterung sowohl an den Hörern als auch am Kopfbügel. Auch die Verarbeitung mit dem Aluminiumrahmen fühlt sich stabil und hochwertig an. Die Kontrollmöglichkeiten am Headset sind begrenzt, aber ausreichend: Es gibt einen Lautstärkeregler, einen Power- und einen Mute-Button. Zudem gibt es eine App, die aber nur sehr wenige Einstellungen erlaubt. Feintuning ist nicht möglich.

Tolle Mitten, sehr gutes Mikro: Beim Sound schneidet das HyperX Cloud II Wireless für seine Preisklasse sehr gut ab, insbesondere die Mitten, die für die Wiedergabe von Dialog wichtig sind, kommen hervorragend rüber. Die Bässe sind ebenfalls gut, wenn auch nicht auf dem Niveau der Mitten. Die Höhen hingegen sind leider nur durchschnittlich. Sehr gut ist dafür das Mikrofon, hier ist das HyperX Cloud II anderen Wireless Headsets seiner Preisklasse wie dem Logitech G733 oder dem JBL Quantum 600 überlegen.

Fazit: Das HyperX Cloud II Wireless ist ein sehr gutes Gaming-Headset und kann mit der Konkurrenz in der Preisklasse problemlos mithalten. Die kleinen Schwächen bei den Höhen kann man angesichts der starken Mitten verzeihen, zumal das HyperX Cloud II zudem mit einer sehr langen Akkulaufzeit punkten kann. Schade ist aber, dass das Headset aufgrund des Mangels an weiteren Verbindungsmöglichkeiten nicht vielseitig einsetzbar ist.

HyperX Cloud II Wireless Headset bei Amazon*

Gutes Noise Cancelling: Razer BlackShark V2 Pro Wireless

Das Razer BlackShark V2 Pro Wireless verfügt über ein Mikrofon mit hervorragendem Noise Cancelling, zeichnet sich ansonsten aber nicht besonders gegenüber anderen Headsets dieser Preisklasse aus. Das Razer BlackShark V2 Pro Wireless verfügt über ein Mikrofon mit hervorragendem Noise Cancelling, zeichnet sich ansonsten aber nicht besonders gegenüber anderen Headsets dieser Preisklasse aus.

Pro
  • hervorragendes Noise Cancelling des Mikrofons
  • insgesamt gute Soundqualität
Contra
  • wenige Bedienelemente
  • beim Bass leichte Balancing-Schwächen

Preis: ca. 140 bis 150 Euro

Razer Blackshark V2 Pro Wireless bei Amazon*

Verbindung auch per Kabel: Das Razer BlackShark V2 Pro Wireless funktioniert per USB-Dongle über eine 2,4-GHz-Funkverbindung, lässt sich alternativ aber auch per 3,5-mm-Klinkenstecker verwenden. Ein entsprechendes Kabel liegt bei. Die Akkulaufzeit fällt mit gut 23 Stunden höher aus als bei vielen Konkurrenten, gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets ist aber nicht möglich. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt recht gut, die Aufhängung der Hörer wirkt für diese Preisklasse aber nicht sehr stabil.

Wenige Bedienelemente: Bei den Bedienelementen ist das Razer BlackShark V2 Pro Wireless sparsam ausgestattet: Neben dem Power-Button gibt es einen Mute-Button für das Mikrofon und einen drehbaren Knopf für die Lautstärke. Die deutlich vielseitigere Software namens Razer Synapse speichert die Einstellungen leider, wie auch bei den meisten Konkurrenzprodukten, nur auf dem PC und nicht im Headset, sodass sie bei der Nutzung an der PS5 unwirksam sind.

Gutes Noise Cancelling: Die Soundqualität des Razer BlackShark V2 Pro Wireless ist insgesamt hoch, der Bass wirkt aber nicht immer perfekt ausbalanciert und stellenweise zu dominant. Das abnehmbare Mikrofon liefert zufriedenstellende, aber nicht überragende Qualität. Es zeichnet sich aber immerhin durch hervorragendes Noise Cancelling aus. In dieser Hinsicht ist es auch vielen ähnlich teuren Wireless Headsets deutlich überlegen.

Fazit: Ob das Razer BlackShark V2 Pro Wireless den seinen Preis wert ist, hängt nicht zuletzt davon ab, ob ihr den Voice Chat häufiger in lauten Umgebungen verwendet. In diesem Fall gibt es nämlich kaum ein besseres Wireless Headset für euch. Auch die Möglichkeit, das Headset per Kabel anzuschließen, kann nützlich sein. Davon abgesehen bietet es zwar gute Qualität, schneidet insgesamt aber etwas schwächer ab als beispielsweise das SteelSeries Arctis 7P.

Razer Blackshark V2 Pro Wireless bei Amazon*

Wireless Headsets ab 150 Euro

Feintuning per Software: SteelSeries Arctis 7P

Das SteelSeries Arctis 7P unterscheidet sich vom normalen Arctis 7 vor allem durch das Design im PS5-Stil. Das SteelSeries Arctis 7P unterscheidet sich vom normalen Arctis 7 vor allem durch das Design im PS5-Stil.

Pro
  • recht lange Akkulaufzeit (ca. 24 Stunden)
  • per Software auswählbare Profile funktionieren an der Konsole
  • guter Sound
Contra
  • wenige Einstellungsmöglichkeiten am Headset

Preis: circa 150 bis 160 Euro

SteelSeries Arctis 7P bei Amazon*

Eine Frage der Optik: Beim Arctis 7P handelt es sich um eine neue Variante des Arctis 7 im PS5-Design. Der Hersteller wirbt mit der verlustfreien 2,4-GHz-Verbindung für die PS5. Das Arctis 7 in der Edition aus 2019 hat allerdings eine ebenso gute Wireless-Verbindung, wenngleich hier statt einem USB-Dongle ein über Kabel verbundener Sender verwendet wird. Beim ursprünglichen Modell aus 2017 ist die Verbindung etwas schlechter. Im Vergleich zum Arctis 9 fehlt übrigens die Bluetooth-Verbindung, mit der ihr an der PS5 aber ohnehin nicht viel anfangen könnt. Ein 3,5-mm-Klinkenanschluss ist vorhanden.

Ordentlich ausgestattet: Das Arctis 7P besitzt gut gepolsterte Kopfhörer und, ähnlich wie das Sony Pulse 3D, ein Kunststoffband unterhalb des Plastikbügels, das sich problemlos an verschiedene Kopfformen anpasst. Am Kopfhörer findet ihr einen Lautstärkeregler, einen Stummschalter fürs Mikro und einen Power-Knopf. Dafür kann das Arctis 7P mit einer Akkulaufzeit von bis zu 24 Stunden punkten.

Guter Klang mit vielen Optionen: Das Arctis 7P bietet sehr guten und ausgewogenen Klang. Auch das Mikrofon gibt Sprache klar und verständlich wieder. Über die Software können am PC diverse Einstellungen vorgenommen und Klangprofile abgespeichert werden, die dann auch an der Konsole verwendet werden. Der Klang des Mikrofons kann ebenfalls optimiert werden. Hier ist das Arctis 7P der Konkurrenz voraus, bei der Einstellungen meist nur auf dem PC abgespeichert werden. Noch besser wäre allerdings, wenn Profile direkt am Headset gewechselt werden könnten.

Fazit: Das SteelSeries Arctis 7P ist ein tolles Gaming-Headset mit gutem Klang, das sehr gut für die PS5 geeignet ist. Ein großer Qualitätsunterschied zu günstigeren Headsets wie dem Sony Pulse 3D zeigt sich allerdings vor allem dann, wenn ihr über den PC die Einstellungsmöglichkeiten der Software nutzt. Die Anpassung an die eigenen Vorlieben ist der größte Vorteil des Arctis 7P. Falls ihr darauf keine Lust habt, bekommt ihr hier zwar immer noch ein gutes Gaming-Headset, könnt aber bei günstigeren Modellen ähnliche Leistung bekommen.

SteelSeries Arctis 7P bei Amazon*

Für extralange Spielzeit: EPOS Sennheiser GSP 370

Das Sennheiser GSP 370 beeindruckt vor allem bei der Akkulaufzeit. Der Sound kann sich aber auch hören lassen. Das Sennheiser GSP 370 beeindruckt vor allem bei der Akkulaufzeit. Der Sound kann sich aber auch hören lassen.

Pro
  • gigantische Akkulaufzeit (fast 100 Stunden)
  • gute Soundqualität
  • komfortable Polsterung
Contra
  • kaum Bedienelemente
  • Verbindung nur per USB-Funkadapter

Preis: circa 180 bis 190 Euro

EPOS Sennheiser GSP 370 bei Amazon*

Gut gepolstert: Auch das EPOS Sennheiser GSP 370 funktioniert ausschließlich über den beigelegten USB-Funkadapter. Bluetooth oder Klinkenanschluss gibt es nicht, das USB-Kabel dient lediglich zum Aufladen. Immerhin ist aber gleichzeitiges Laden und Nutzen des Headsets möglich. Dank eines gepolsterten Kopfbandes sitzt das GSP 370 recht bequem. Auch die Ohrpolster sind bequem und zudem austauschbar. Nicht abnehmbar ist hingegen das breite Mikrofon.

Großer Akku, wenig Kontrolle: Bei den Bedienelementen ist das GSP 370 sparsam. Das Mikrofon lässt sich durch Hochklappen stummschalten, an den Hörern gibt es nur einen Power-Schalter und ein Lautstärkerad. Dafür gehört der Akku zur Spitzenklasse: Der Hersteller wirbt mit einer Laufzeit von bis zu 100 Stunden. In der Praxis wird diese vielleicht nicht ganz erreicht, aber tatsächlich kann es bei normaler Nutzung Wochen dauern, bis man das GSP 370 aufladen muss. Trotzdem ist das Headset mit 285 Gramm nicht sonderlich schwer.

Guter Klang: Am Klang gibt es wenig zu kritisieren. Höhen, Mitten und Tiefen wirken ausgewogen und kommen allesamt gut rüber. Das Epos Sennheiser GSP 370 bietet damit die Klangqualität, die man zu diesem Preis erwarten kann, aber längst nicht immer bekommt. Das Mikrofon gibt Sprache gut und verständlich wieder, für Tonaufnahmen ist es hingegen eher mäßig geeignet. Nur am PC könnt ihr in der Sennheiser Gaming Suite Klangprofile erstellen und auswählen oder den 7.1-Surround-Sound aktivieren. Da letzterer ohnehin nicht besonders gut ist, ist es nicht schlimm, dass er an der PS5 nicht funktioniert.

Fazit: Für alle, die nicht ständig ans Aufladen denken wollen, ist das EPOS Sennheiser GSP 370 klar die erste Wahl. Auch in der wichtigsten Disziplin, nämlich beim Klang, kann es überzeugen. Zum Musikhören unterwegs ist es aufgrund der eingeschränkten Konnektivität und des sperrigen Mikrofons nicht gut geeignet, aber das stört natürlich nicht bei der Nutzung an der PS5. Ein paar weitere Bedienelemente am Hörer hätten es zu diesem Preis aber schon sein dürfen.

EPOS Sennheiser GSP 370 bei Amazon*

Das High-End-Headset: Steelseries Arctis Pro Wireless

Das SteelSeries Arctis Pro Wireless bietet höchste Qualität, ist aber eigentlich auf den Anschluss per optischem Kabel ausgelegt. Das SteelSeries Arctis Pro Wireless bietet höchste Qualität, ist aber eigentlich auf den Anschluss per optischem Kabel ausgelegt.

Pro
  • hohe Soundqualität
  • sehr gutes Mikro
  • Akkus zum Wechseln
  • App und Basisstation mit EQ-Optionen
Contra
  • an PS5 kein ChatMix und kein eigener Surround Sound

Preis: circa 320 Euro

Steelseries Arctis Pro Wireless bei Amazon*

USB statt optischer Anschluss: Das Arctis Pro Wireless ist eines jener Headsets, dessen Basisstation an der PS4 über ein optisches Kabel angeschlossen wird. Da die PS5 keinen optischen Anschluss besitzt, nutzt man hier am besten den USB-Anschluss. Der eigene Surround Sound des Headsets ist dann aber nicht mehr nutzbar. 3D Audio funktioniert natürlich trotzdem und soll laut Steelseries sowieso besser sein. Auch der ChatMix ist beim Anschluss per USB leider unbrauchbar.

Equalizer und zwei Akkus: Das Arctis Pro Wireless wird mit zwei Akkus geliefert, die sich leicht austauschen lassen und eine Laufzeit von jeweils etwa 10 bis 15 Stunden bieten. Das ist praktisch, weil man so den einen Akku laden kann, während man den anderen verwendet. Das Aufladen funktioniert schnell und einfach über die Basisstation. Letztere erlaubt zudem den schnellen Zugriff auf verschiedene Equalizer-Optionen. Das Arctis Pro Wireless lässt sich übrigens alternativ auch kabelgebunden verwenden.

Sound: Vor allem bei den Tiefen und Mitten schneidet das Arctis Pro Wireless hervorragend ab und steckt auch manches ähnlich teure Headset in die Tasche. Die Höhen kommen auch gut rüber, vor allem im Vergleich zu Wireless Headsets der unteren Preisklasse wie dem Sony Pulse 3D. Allerdings ist das Arctis Pro Wireless hier nicht besser als das günstigere Arctis 7P, das jedoch wiederum beim Bass deutlich unterlegen ist. Das Mikrofon bietet sehr hohe Qualität und gibt nicht nur die Stimme klar wieder, sondern filtert auch Umgebungsgeräusche gut heraus.

Fazit: Für den hohen Preis bekommt man beim Steelseries Arctis Pro Wireless eine entsprechend hohe Gegenleistung. Durch die Sound- und Mikrofonqualität kann sich der Kauf für sehr anspruchsvolle Gamer durchaus lohnen, aber nur, wenn man Features wie die beiden austauschbaren Akkus wirklich braucht. Schließlich haben auch viele günstigere Headsets so hohe Akkulaufzeiten, dass man selten Probleme bekommt. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass man ein paar Features mitbezahlt, die aufgrund des fehlenden optischen Anschlusses an der PS5 nicht funktionieren.

Steelseries Arctis Pro Wireless bei Amazon*

Sound für höchste Ansprüche: Audeze Penrose Wireless

Das Audeze Penrose liefert Sound für hohe Ansprüche, ganz perfekt ist es aber nicht. Das Audeze Penrose liefert Sound für hohe Ansprüche, ganz perfekt ist es aber nicht.

Pro
  • toller Sound
  • viele Anschlussmöglichkeiten
  • gute App
  • gute Konsistenz
Contra
  • Mikrofon nur Durchschnitt
  • mäßiger Tragekomfort

Preis: ca. 360 Euro

Audeze Penrose Wireless Headset bei Amazon*

Viele Anschlussmöglichkeiten: Im Gegensatz zu einigen anderen High-End-Headsets im Preisbereich von 300 Euro und mehr benutzt das Audeze Penrose Wireless keinen optischen Anschluss, den die PS5 nicht besitzt, sondern einen ganz normalen USB-Stick. Es gibt also keinerlei Kompatibilitätsprobleme. Alternativ könnt ihr das Headset auch per Kabel über USB oder 3,5-mm-Stecker oder kabellos per Bluetooth verwenden. Der Akku reicht für etwa 13 Stunden, was nicht sonderlich lang ist. Dafür könnt ihr das Headset auch während der Nutzung laden.

Toller Sound, aber... An den Bässen und noch mehr an den Mitten kann man hören, weshalb das Audeze Penrose so viel Geld kostet. Hier ist das Wireless Headset nahezu perfekt. Bei den Höhen hingegen schneidet es etwas schwächer ab. Insgesamt ist es trotzdem noch weit besser als günstigere Wireless Headsets, aber nicht besser als das SteelSeries Arctis Pro. Allerdings: Das Audeze Penrose liefert die höhere Konsistenz. Die Soundqualität hängt also nicht so stark vom perfekten Sitz der Hörer ab, was etwa beim Tragen einer Brille von Vorteil sein kann.

App und Mikrofon: Auch die Ortung von Gegner und anderen Geräuschquellen klappt mit dem Audeze Penrose sehr gut. Außerdem hat es eine gute App mit Equalizer und voreingestellten Soundprofilen zu bieten. Das Mikrophon ist gut und schirmt auch Umgebungsgeräusche recht zuverlässig ab, der Qualitätsunterschied zu günstigeren Headsets fällt aber nicht riesig aus. Insbesondere bei kabelgebundenen Headsets kann man für einen Bruchteil des Preises Ähnliches oder sogar Besseres bekommen. Auch bei der Polsterung hätte das Audeze Penrose großzügiger sein dürfen, viele günstigere Headsets tragen sich bequemer.

Fazit: Natürlich bekommt man beim Audeze Penrose mehr geboten als bei günstigeren Headsets, und zwar nicht nur beim Sound, sondern auch beim Funktionsumfang, den Verbindungsmöglichkeiten und der App. Das SteelSeries Arctis Pro liegt allerdings auf einem ähnlichen Niveau und ist zumindest momentan etwas günstiger. Da das Mikrofon des Audeze Penrose zudem nicht ganz die Klasse halten kann, können wir keine klare Kaufempfehlung aussprechen. Falls ihr es aber mal in einem Sale günstiger findet und falls ihr hohe Ansprüche an die Soundqualität habt, kann es sein Geld wert sein.

Audeze Penrose Wireless Headset bei Amazon*

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