Stray ist der beste Grund, sich eine PS5 zu kaufen. Oder: Warum ich in Stray nur schlafen will

Stray ist bei weitem nicht das einzige Spiel, das die Funktionen des PS5-DualSense Controllers nutzt, aber eines der besten, wie Eleen findet.

Schlafen kann so schön sein - besonders mit einem schnurrenden Controller. Schlafen kann so schön sein - besonders mit einem schnurrenden Controller.

Stray ist ohnehin schon ein großartiges Spiel für alle Katzen-Liebhaber*innen, auf der PS5 ist es allerdings noch einmal eine ganze Ecke besser als etwa auf PS4 oder dem Steam Deck. Und das liegt zumindest für mich nicht primär an den schnelleren Ladezeiten oder der besseren Framerate, sondern an den Funktionen des PS5-Controllers. Die hindern mich nämlich sehr effektiv daran, Stray weiterzuspielen.

Katzenfeeling in Controller-Form

Obwohl der DualSense dank haptischem Feedback und adaptiven Trigger-Tasten durchaus das Spielerlebnis der PS5 bereichert, wäre er für mich doch nie ein Kaufgrund für die neueste Sony-Konsole gewesen. “Ganz nett zu haben, geht aber auch ohne”, war bisher meine Einstellung dazu. 

Bei Stray sieht das aber ganz anders aus. Natürlich gibt es hier auch die offensichtlichen Funktionen, etwa dass das Miauen aus den Controller-Lautsprechern kommt oder die Trigger beim Wetzen der Krallen mehr Widerstand bieten. Die Mechanik, die aber mein Herz gestohlen hat, ist das Schlafen. An zahlreichen Stellen im Spiel können wir uns nämlich auf eine Couch oder ein Kissen legen und erstmal ein gemütliches Nickerchen machen. Spannend ist das Ganze wahrlich nicht – immerhin schauen wir einfach einer Katze beim Schlafen zu – dank meines Controllers suche ich aber nahezu manisch nach solchen Schlafplätzen im Spiel. 

Eleen Reinke
Eleen Reinke

Strays Schnurr-Mechanik trifft mich vielleicht auch deshalb so, weil sie mich an eine der schönsten Momente mit der inzwischen verstorbenen Katze eines Freundes erinnert. Nachdem meine erste Corona-Impfung bei mir nämlich für einen Abend für heftige Grippe-Symptome gesorgt hat, hat der süße Vierbeiner Tinko sich auf meine Brust gelegt und dort einfach stundenlang geschnurrt, damit es mir möglichst bald besser geht. So umsorgt hatte ich mich zuvor wohl noch nie gefühlt.

Lege ich mich nämlich hin, fängt der Controller ganz sanft zu vibrieren an und ein beruhigendes Schnurren kommt aus dem Lautsprecher. Dann schalte ich einfach den Ton meines Fernsehers aus, mache es mir auf der Couch richtig gemütlich und lege mir meinen Controller auf die Brust. Eine bessere Kulisse zum Einschlafen oder Entspannen kann ich mir kaum vorstellen und so verbringe ich einfach Stunden damit, im Spiel nichts zu tun.

Zumindest für den GamePro-Test habe ich es geschafft, mich vom Schnurren meines Controllers lange genug zu lösen, um es durchzuspielen. Ich hoffe, ihr wisst mein Opfer zu schätzen:

Ein Katzenabenteuer, das uns zum Schnurren bringt   128     7

Stray im Test

Ein Katzenabenteuer, das uns zum Schnurren bringt

Als Allergikerin und Katzenliebhaberin ist das für mich wohl so nah, wie ich jemals an eine eigene Katze rankommen werde. Wer selbst ein schnurrendes Fellknäuel zu Hause hat, kann mit der Funktion vielleicht nicht ganz so viel anfangen, immerhin geht doch nichts über das Original. Für mich allerdings heißt es, dass ich Stray nie auf einer anderen Konsole als meiner PlayStation 5 werde spielen können.

Wie geht es euch, seid ihr auch so besessen wie ich von dieser Funktion?

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