LEGO bietet ein kostenloses Magazin für Kinder an. Viermal im Jahr liefert das Heft einen Mix aus Comics, Bastelideen, Postern und Ähnlichem. Zum zehnten Geburtstag bekommen Abonnent*innen allerdings eine ziemlich erschreckende Nachricht.
Das finale LEGO Magazine
Sobald die Kinder dieses Alter erreicht haben, versieht LEGO die nächste Ausgabe des Magazins nämlich mit einer ganz besonderen Seite, wie ein Elternteil auf Reddit erzählt.
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Dort steht geschrieben, dass es sich dabei um das "letzte LEGO Magazine" handelt. Das Kind ist jetzt zehn und das bedeutet laut LEGO, dass es bereit für neue Abenteuer ist.
Der Reddit-User "TheOtherOctopus" berichtet, dass die Nachricht seiner Tochter das Herz gebrochen habe. Sie haben beide ein bisschen geweint. Den Post könnt ihr euch hier ansehen:
Link zum Reddit-Inhalt
Happy End: Wie der User in einem Kommentar erzählt, hat die "Trauer" nur etwa eine halbe Minute angehalten. Im Heft gibt es nämlich mehr Infos dazu und auch die Möglichkeit, das LEGO Magazine auch weiterhin zu bestellen.
Bei dem Brief handelt es sich eher um den Versuch von LEGO, altersgerechte Inhalte auch an die jeweils richtigen Zielgruppen auszuspielen. Auf der offiziellen Website heißt es etwa bei der Frage, für wen das LEGO Magazine gemacht ist:
Wenn dein Kind jünger als 5 Jahre ist, gibt es auf unserer DUPLO Website viele lustige Erlebnisse, die besser für unsere jüngsten Baumeister geeignet sind. Wenn dein Kind älter als 9 Jahre ist, wird es wahrscheinlich eher die sicheren, kreativen Erlebnisse der LEGO Play App mögen.
Das Magazin ist also speziell für Kinder zwischen 5 und 9 Jahren konzipiert. In diesem Alter lernen die meisten Kinder lesen und schreiben, zudem achten viele Eltern stark auf die Bildschirmzeit ihrer Kinder. Wer dann "zu alt" dafür ist, soll in der Play App passende Inhalte finden.
In den Kommentaren unter dem Post teilt ein User zudem die Meinung, dass die Aktion auch einfach ein Versuch von LEGO sein könnte, um Druck- und Versandkosten einzusparen. Das Magazin wird immerhin komplett kostenlos zugeschickt.
Viele Abonnent*innen kostenloser Hefte und Kataloge würden diese aus Bequemlichkeit eher wegschmeißen als abbestellen. Indem die Eltern aufgefordert werden, das Abo zu erneuern, könnte man solche Kund*innen effektiv aus dem System nehmen.
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