Mass Effect: Andromeda - Insider-Infos: Fühlt sich wie Mass Effect 1 an, viele Quests pro Planet

Der Industrie-Insider Shinobi602 hat angeblich Mass Effect: Andromeda gesehen und eine erste Einschätzung geleakt. So fühlt sich der vierte Serienteil an wie die Vision, die die Entwickler hinter Mass Effect 1 hatten. Außerdem sollen die Planeten mit Aufgaben gespickt sein.

Mass Effect: Andromeda soll sich an Mass Effect 1 orientieren, behauptet Industrie-Insider Shinobi602. Mass Effect: Andromeda soll sich an Mass Effect 1 orientieren, behauptet Industrie-Insider Shinobi602.

Industrie-Insider Shinobi602 meldet sich zurück mit einem neuen Infoleak, dieses Mal zu Mass Effect: Andromeda. Shinobi ist für sein akkurates Streuen von Informationen bekannt, zuletzt hatte er das Weltraum-Szenario von Call of Duty: Infinite Warfare geleakt.

Laut eigener Aussage hat Shinobi Mass Effect: Andromeda selbst sehen können. Für ihn steht fest: Es fühle sich wie ein Nachfolger im Geiste zu Mass Effect 1 an. Der vierte Teil soll die Vision erfüllen, die Bioware für den ersten Teil hatte.

Wie Mass Effect 1, nur besser?

Das Erkunden der Planeten soll aber nicht so langweilig wie im ersten Mass Effect ausfallen: Laut Shinobi soll ein Planet so viele Nebenaufgaben bieten, wie dutzende Planeten aus Mass Effect 1 zusammen. Das klingt durchaus wie die Aufgabenflut von Dragon Age: Inquisition, und tatsächlich gibt Shinobi gewisse Ähnlichkeiten zu. Genaueres will der Insider bis auf die Tatsache, dass der Mako sehr schnell unterwegs ist und die Gebiete deswegen sehr groß ausfallen müssen, nicht verraten. Bereits in der Vergangenheit deutete eine Umfrage von Electronic Arts an, dass man Elemente aus Inquisition übernehmen werde.

Angeblich tolle Animationen

Auch zur Technik äußert sich Shinobi: Mass Effect: Andromeda soll deutlich besser als Inquisition aussehen, die Gebiete seien riesig. Aber besonders Details haben es Shinobi angetan: Die Animationen sollen nun deutlich besser sein, viel mehr Varianten bieten und lippensynchrone Dialoge erzeugen. Für die Optik und den teilweise holprigen und oft wiederholenden Animationen früherer Mass Effects trugen vor allem die Last-Gen-Konsolen und deren limitierter Speicher die Schuld, so Bioware-Mitarbeiter gegenüber Shinobi.

Entwicklung wohl ohne Probleme

Abschließend erklärt Shinobi noch die Umstände der Entwicklung, schließlich sorgten die vielen Abgänge bei Bioware in den letzten Monaten für Zweifel bei den Fans. Mass Effect: Andromeda sei demnach Inhaltlich fertig und könne durchgespielt werden, die nächsten Monate geht es nur noch um Feintuning, Behebung von Bugs und dergleichen. Der Abgang des Storyschreibers Chris Schlerf kam erst nach dem Abschluss seiner Arbeit, Chris Wynn war in keiner Position, bei der seine Kündigung die Entwicklung gefährdet hätte. In der Zwischenzeit hätte man zudem das Team um sehr talentierte Leute erweitert, unter anderem von Naughty Dog (Uncharted 4, The Last of Us).

Dass Bioware und Electronic Arts so lange um Mass Effect: Andromeda geschwiegen haben, sollte bei Fans nicht für Misstrauen sorgen. Vielmehr verfolge man die Strategie von Bethesda mit Fallout 4: Die Große Ankündigung kommt zur E3 mit riesigem Medienspektakel, dann folgt der baldige Release in unter einem Jahr, um den Hype aufrecht zu erhalten.

Fans sollten also den 12. Juni 2016 anstreichen, dann hält Electronic Arts im Rahmen des EA-Play-Events seine E3-Konferenz. Ob Shinobi Recht behält, erfahren wir dann.

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