Mittelerde: Schatten des Krieges - Das wünschen wir uns vom Mordors Schatten-Nachfolger

Nun ist es offiziell: Mit Mittelerde: Schatten des Krieges wurde der Nachfolger von Mordors Schatten angekündigt, der noch dieses Jahr erscheinen soll. Wir spielen Wunschkonzert und verraten euch, was wir uns von dem Spiel wünschen.

Das GamePro-Team wünscht sich einiges von Mittelerde: Schatten des Krieges. Das GamePro-Team wünscht sich einiges von Mittelerde: Schatten des Krieges.

Warner Bros. hat Mittelerde: Schatten des Krieges offiziell angekündigt. Erscheinen soll der Titel bereits am 24. August 2017. Tim, Tobi und Linda haben daraufhin die Köpfe zusammengesteckt und ihre Wünsche für den Nachfolger von Mittelerde: Mordors Schatten zusammengetragen.

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Linda (@lindalomaniac)

Abwechslungsreichere Kämpfe
Mittelerde: Mordors Schatten war eines der ersten Highlights, die ich 2014 in meiner neu erworbenen PS4 rotieren ließ. Obwohl ich nicht einmal ein riesiger Herr der Ringe-Fan bin, entfaltete Action-Adventure um Waldläufer Talion einen ungeahnten Sog. Die ersten Spielstunden schlug ich mich wie in Ekstase mit dem Schwert durch Ork-Massen, erfreute mich an ihren wunderbar hässlichen Fratzen und klopfte mir stolz auf die Schulter, nachdem ich die Karriere eines weiteren ranghohen Widerlings beendet hatte.

Was als schwungvolles Ork-Schlachten begann, wurde nach einer Weile aber zum immer gleichen Trott. Das stark von der Batman: Arkham-Reihe inspirierte Kampfsystem sorgte zwar für einen wunderbaren Flow, war mir aber auf Dauer aber zu eintönig. Das lag insbesondere an der dürftigen Waffenauswahl. Wenn wir im Nachfolger die Möglichkeit haben, den Uruk nicht nur mit Schwert und Bogen, sondern auch mit Äxten, Lanzen und anderen Kriegsgeräten aus den Herr der Ringe-Universum den Garaus zu machen, wären die Kämpfe ungemein abwechslungsreicher.

Auf der andere Seite wünsche ich mir hingegen einen noch größeren Pool an unterschiedlichen Feind-Typen, die mich mit einer Vielzahl verschiedener Attacken fordern. Mittelerde: Mordors Schatten ist ein ungeschliffener Diamant mit einem einzigartigen Nemesis-System aber etlichen Baustellen. Das Kampfsystem ist ein wichtiger Grundpfeiler, den Mittelerde: Schatten des Krieges stärken muss.

Tim (@DieserHoedl)

Dynamisches Nemesis-System
Der Kampf gegen das ultimative Böse, ein zwischen Rache und Gerechtigkeit hin- und hergerissener Held - die Geschichte von Mittelerde: Mordors Schatten gab sich hochdramatisch. Allerdings wollte mich das Schicksal des Waldläufers Talion, der seine Liebsten durch den dunklen Herrscher Sauron verliert, zu keiner Zeit berühren. Zu wenig Zeit nahm sich Mordors Schatten, um mir seine Figuren nahezubringen.

Ganz so schlimm, wie es jetzt vielleicht klingt, fand ich das letztlich aber gar nicht. Schließlich gelingt dem Spiel dafür, was sonst nur wenige schaffen: Es erzählt Geschichten über sein Gameplay, in diesem Fall über das sogenannte Nemesis-System. Im Kampf gegen Saurons Truppen beeinflusse ich ständig das Machtgefüge Mordors. Mal schwäche ich meine Feinde, indem ich einem unfähigen Soldaten zu einem Posten als General verhelfe. Mal muss ich aber auch mit ansehen, wie ein Feind, der mich ständig besiegt, im Rang aufsteigt. So gibt Mordors Schatten seinen Kämpfen eine persönliche Bedeutung, die mir in vielen Spielen fehlt. Hier geht es nicht nur für den Helden um etwas, sondern auch für mich.

Leider funktionierte das Nemesis-System weitaus weniger dynamisch als anfangs angekündigt. Denn im Endeffekt hing zu viel von meinem Eingreifen ab, was die Welt um ein Stück Glaubwürdigkeit brachte. Hoffentlich legt Schatten des Krieges hier nach. Und wenn es das tut, darf der Plot gerne so platt bleiben, wie es der erste Trailer vermuten lässt.


Tobi (@FrischerVeltin)

Eine spannende Geschichte
Ich erinnere mich gerne an Mordors Schatten zurück, denn das Spiel hat mich fast über die gesamte Spielzeit ausgezeichnet unterhalten. Das Kampfsystem ist dank Free-Flow-Gefühl klasse, das Nemesis-System - wenn auch verbesserungswürdig - auf seine Weise einzigartig und auch die Welt hat mir Spaß gemacht. Dass sich Monolith bei den Mechaniken schamlos bei diversen Ubisoft-Titeln bedient hat, fand ich damals nicht wirklich schlimm. Wohl aber, dass dem Titel dadurch eine gewisse Eigenständigkeit fehlte. Insbesondere die Story hatte da noch enorm Luft nach oben. Die Geschichte um Waldläufer Talion war als roter Faden zwar in Ordnung, wirklich packen konnte mich der Plot allerdings nicht.

Gerade wenn man doch schon ein so reichhaltiges Universum wie das von Tolkien für sein Spiel zur Verfügung hat, sollte es doch möglich sein, eine Geschichte mit Tiefe und vor allem Spannung zu erzählen. Deshalb hoffe in dieser Hinsicht auf den Nachfolger. Größere Schlachten, verbessertes Nemesis-System und eine schönere Optik nehm ich alles gern - aber ohne wirklich coole Charaktere und einen Plot, der mich ins Spiel hineinsaugt, ist für mich ein Mittelerde-Spiel irgendwie nur halb so gut. Der Trailer von Mittelerde: Schatten des Krieges hat in dieser Hinsicht zwar noch nicht allzu große Aussagekraft, ich hoffe aber einfach mal das Beste.

Mittelerde: Schatten des Krieges - Ankündigungs-Trailer zu Mordors Schatten 2 Video starten 2:25 Mittelerde: Schatten des Krieges - Ankündigungs-Trailer zu Mordors Schatten 2

Und jetzt seid ihr an der Reihe: Was sind eure größten Wünsche für Schatten des Krieges?

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