One Piece: Bartolomeos erster Auftritt in der Netflix-Serie verläuft ganz anders als im Anime und wird dadurch viel besser

In Season 2 der Live-Action-Serie taucht Bartolomeo deutlich früher als im Manga auf und trifft sogar auf Ruffy. Und das ändert seine Geschichte zum Besseren.

Dass Bartolomeo und Ruffy so früh aufeinander treffen, kann so nur in der Netflix-Serie passieren. Dass Bartolomeo und Ruffy so früh aufeinander treffen, kann so nur in der Netflix-Serie passieren.

Die zweite Staffel der Live-Action-Adaption von One Piece ist frisch auf Netflix gestartet und bringt so einige neue Charaktere aus dem Manga in die Serie. Ein paar dieser Figuren bekommen wir in der Vorlage eigentlich erst deutlich später zu sehen, wie etwa Gauner Bartolomeo. Das ist aber nicht die einzige Änderung, die die Serie bei ihm vornimmt – auch sein erstes Treffen mit Ruffy verläuft ganz anders.

Achtung, Spoiler! Wir gehen hier auf einige Informationen zum Charakter ein, die erst in späteren Kapiteln des Mangas relevant werden.

Bartolomeo und Ruffy treffen sich tatsächlich

Die Live-Action-Serie kann auf über 1000 Kapitel Quellmaterial zugreifen und so auch die Geschichten von Charakteren besser einflechten, die eigentlich erst deutlich später im Manga auftauchen. Ein solches Beispiel ist der Pirat und professionelle Ruffy-Fanboy Bartolomeo.

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Im Manga tritt dieser Charakter eigentlich zum ersten Mal in Kapitel 705 im Dressrosa-Arc auf. Hier erklärt er, dass er Ruffy erstmals vor zwei Jahren in Loguetown gesehen habe, als der Strohhut fast auf dem Schafott hingerichtet worden wäre. Richtig getroffen haben sie sich damals aber nicht, vermutlich schlicht da Eiichiro Oda Bartolomeo zum damaligen Zeitpunkt noch nicht erdacht hatte.

Die Netflix-Serie nimmt sich das zum Anlass, um Bartolomeo nicht nur bereits in Loguetown statt erst in Dressrosa einzuführen – sie gibt seiner Vernarrtheit in Ruffy auch deutlich mehr Gewicht. Statt den Strohhutpiraten nämlich nur aus der Ferne zu sehen, begegnen die beiden einander tatsächlich.

Zwar will Bartolomeo Ruffy hier eigentlich nur für sein Kopfgeld ausliefern, aber die Tatsache dass Ruffy ihm direkt vertraut und nach seinem Traum fragt, hinterlässt offensichtlich einen bleibenden Eindruck. Zusammen mit Ruffys Furchtlosigkeit im Angesicht des Todes und seiner scheinbar wundersamen Rettung vor der Hinrichtung durch Buggy, verwundert es nicht, dass Bartolomeo hier zum Fanboy wird.

Das direkte Aufeinandertreffen der beiden Charaktere schafft eine Verbindung zwischen ihnen, die es so im Manga gar nicht geben konnte. Allein der Moment, in dem Bartolomeo Ruffys Strohhut aufhebt, hat deutlich mehr Gewicht als ihr Anime-Equivalent.

Tatsächlich inspiriert Ruffy ihn so sehr, dass Bartolomeo daraufhin sein Gaunerleben hinter sich lässt und seine eigene Piratenbande gründet: den Barto-Club.

Sein nächster Auftritt dürfte allerdings noch in weiter Zukunft liegen. Das nächste (beziehungsweise im Manga erste) Mal, dass er und Ruffy aufeinandertreffen, ist im Corrida Kolosseum auf Dressrosa, wo sie am Gladiatorenkampf teilnehmen. Hier wird Bartolomeo dann auch offiziell zum Verbündeten der Strohhüte und später sogar Teil der Strohhut-Großflotte.

Natürlich könnte die Netflix-Serie sich auch hier ein paar Freiheiten nehmen und Bartolomeo bis dahin noch ein paar Auftritte gönnen, wer weiß.

Wie findet ihr die Änderung in der Live-Action-Serie im Vergleich zum Manga?


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