Fazit: Onimusha Way of the Sword im Test: Viel besser können Kämpfe in einem Action-Spiel kaum sein, aber Capcom will viel zu viel

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Fazit der Redaktion

Chris Werian
FromSoftwerian@BlueSky

Ich sage es jetzt einfach geradeheraus: Das neue Onimusha ist mit seinen knapp 30 bis 45 Spielzeit einfach zu lang! Insbesondere im offen begehbaren Kyoto-Hub reiht sich eine Wiederholung an die vorherige, es gibt viel zu wenige Gegnertypen und auch die Missionsziele ähneln sich fortwährend.

Kompakt auf 10 bis maximal 15 Stunden zusammengepresst – mit den Boss Fights als absolute Highlights, etlichen epischen Zwischensequenzen, einem wunderbar schnippischen Hauptcharakter und dem im Kern tollen Kampfsystem – würde ich aller Voraussicht nach von einem ganz anderen Spiel reden, wahrscheinlich einem der besten Action-Titel des Jahres.

So bleibt bei mir aber vor allem der Eindruck haften, dass Way of the Sword weitaus dröger geworden ist, als es sein müsste, nur um moderne Spielekonventionen abzuhaken. Offene Welt? Check. Sammel- und Nebenaufgaben? Check. Mehrere Upgrade-Bäume? Check. Das kann bei einem Spiel wie Ghost of Yotei richtig gut funktionieren, bei Onimusha hat sich Capcom an einigen Stellen aber damit verzettelt.

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Kommentare(13)
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