Outriders alleine spielen: Das ist die beste Solo-Klasse

Viele spielen den Online-Shooter lieber allein, als in einer Gruppe von drei Outridern. Mit welcher Klasse ihr am leichtesten den Abspann Solo seht und auch im Endgame keine Probleme habt, erfahrt ihr hier.

von Stephan Zielke,
16.04.2021 14:15 Uhr

Wir verraten euch, mit welcher Outriders-Klasse ihr am besten den Solo-Modus meistert. Wir verraten euch, mit welcher Outriders-Klasse ihr am besten den Solo-Modus meistert.

Outriders lässt sich auch alleine bestreiten, ohne dass ihr etwas verpasst. Zur Zeit ist es sogar eher besser, nicht in die nächste Online-Partie zu springen. Sonst ist schnell eure Ausrüstung weg.

Daher haben wir uns jede Klasse geschnappt und sind durch die Kampagne gerannt, um herauszufinden, mit welcher Klasse man alleine den größten Spaß haben kann. Vorab sei aber gesagt, dass ihr mit allen Outridern locker den Abspann erreichen könnt.

Platz 4: Der Pyromancer

Pyros sind eine echte Naturgewalt auf dem Schlachtfeld, die jeden Gegner in sekundenschnelle in Flammen aufgehen lassen. Warum sind sie für Solisten also nicht sonderlich geeignet?

Pyros sind sehr stark, solo aber sehr zerbrechlich. Pyros sind sehr stark, solo aber sehr zerbrechlich.

Heilung und Defensive Fehlanzeige: Pyromanten bekommen richtig ordentlich ins Gesicht und können sich kaum dagegen wehren. Dies ist darin begründet, dass sie keinerlei defensive Fähigkeiten haben. Die hat der Technomant zwar auch nicht, der kann aber mit einer weniger fummeligen Heil-Mechanik punkten. Denn Pyromanten heilen sich nur, wenn sie etwas töten, was vorher durch ihre Fähigkeiten verletzt wurde. Das lässt euch insbesondere bei Bosskämpfen schwitzen, wo ihr auf die Heilung durch kleine Gegner angewiesen seid und Pausen zwischen Wellen nicht durch defensive Fähigkeiten überbrücken könnt.

Ausrüstung ist Trumpf: Was den Pyromanten zusätzlich unangenehm macht, ist seine Abhängigkeit von Ausrüstung. Unendliche-Munitions-Builds sind am Anfang des Spiels fast schon Pflicht und Anomaly-Builds sind erst im Endgame sinnvoll. Daher hat man es gerade am Anfang als Pyro etwas schwer. Aber durchhalten lohnt sich.

Endgame und Teamplay: Nichts ist tödlicher, als ein Pyromant, der durch Teammitglieder geschützt ist, oder richtig gute Ausrüstung besitzt. Denn dann kann er aus sicherer Entfernung alles ausschalten, ohne sich Gedanken um die etwas ungeschickte Heil-Mechanik zu machen.

Platz 3: Der Devastator

Ein Verwüster ist fast unzerstörbar. Warum sollte ein solcher Charakter dann nicht super für Solo-Spieler:innen sein? Das liegt leider an dem unterirdischen Schaden.

Defensive ist nicht alles. Kämpfe mit dem Verwüster ziehen sich. Defensive ist nicht alles. Kämpfe mit dem Verwüster ziehen sich.

Schaden nur mit Spitzen-Ausrüstung: Die Klasse des Verwüsters ist praktisch das Gegenteil des Pyromanten. Viel Defensive, aber kein Schaden. Daher hat er es schwer auf höheren Weltenstufen Heilung zu bekommen, die bei Kills in Nahkampfreichweite ausgelöst wird. Zwar regeneriert man auch Lebensenergie, aber falls ihr so skillt, dauern die Kämpfe noch länger. So steht man in einer Horde von Gegnern, stirbt nicht, tötet aber auch nichts. Das ändert sich erst mit sehr speziellen legendären Ausrüstungsstücken.

Anfangs ein Monster: Zum Start fällt dies jedoch kaum ins Gewicht, sondern erst gegen Ende des Spiels. Denn gerade Verwüstern fällt der Umgang mit Fernkampf-Gegnern bedeutend einfacher, als dem Rest der Outrider. Mit einer Fähigkeit könnt ihr Kugeln zurückwerfen, mit einer anderen einfach lästige Scharfschützen anspringen und ausschalten, bevor sie Probleme machen.

Platz 2: Der Trickster

Assassinen vereinen genau das, was den vorherigen beiden Klassen fehlt. Denn hier trifft der hohe Schaden des Pyromanten auf die defensive des Verwüsters.

Assassinen kombinieren das Beste aus den anderen Klassen. Assassinen kombinieren das Beste aus den anderen Klassen.

Dank Schilden immer sicher: Die einzigartige Heil-Mechanik des Assassinen ist der des Verwüsters gar nicht so unähnlich. Er heilt zwar nicht ganz so viel im Nahkampf, erhält aber noch zusätzlich einen Schild. Gefährlich wird es in Outriders häufig, wenn nach einer Welle kleinerer Gegner plötzlich ein Boss auftaucht. Assassinen gehen in dieser Situation mit einem guten Polster hinein. Auch könnt ihr euch mit Teleports in Sicherheit bringen oder Scharfschützen ausschalten.

Langsame Gegner: Ein weitere Vorteil des Assassinen ist, dass viele Fähigkeiten verlangsamen. Selbst große Gegnergruppen bewegen sich so im Schneckentempo, während ihr sie mit ein bis zwei Klingen-Hieben in Rente schickt. Zusätzlich sind die Abklingzeiten relativ kurz, so dass ihr nicht unbedingt auf einen der Unendliche-Munitions-Builds angewiesen seid.

Unendliches Potenzial: Je mehr Ausrüstung ihr sammelt und in den Weltenstufen aufsteigt, desto stärker wird der Assassine. Mit geringeren Abklingzeiten, unendlich Munition und vielen Mods, die euch Boni gewähren, solange ein Schild aktiv ist, werdet ihr wenig Probleme haben auch Solo die härtesten Expeditionen zu erledigen.

Platz 1: Der Technomancer

Dieses merkwürdige Gefühl, wenn der Heiler im Team den höchsten Schaden macht. Technomanten sind zur Zeit sehr beliebt. Nicht nur weil sie sich wunderbar abwechslungsreich spielen, sie brillieren auch zu jedem Zeitpunkt. Egal ob am Anfang des Spiels, ohne viel Ausrüstung, oder in den härtesten Expeditionen. Technomanten dominieren jederzeit.

Technomanten sollten in keiner Situation Schwierigkeiten haben. Technomanten sollten in keiner Situation Schwierigkeiten haben.

Konstante Heilung: Der Technomant ist die einzige Klasse, deren Heilung unabhängig von den Kills ist. Statt einer großen plötzlichen Heilung, erhält er ständig einen gewissen Prozentsatz seines Schadens zurück als Leben. Sowohl von Fähigkeiten, als auch von seinem Waffenschaden. Dadurch hat der Technomant auch am wenigsten Probleme in Bosskämpfen, bei denen über einen längeren Zeitraum kein Gegner stirbt. Mit den richtigen Werten könnt ihr sogar einen Punkt erreichen, bei dem ihr mehr Heilung durch Kugeln generiert, als Gegner euch Schaden zufügen können.

Flexibel ohne Ende: Technomanten können auf eine große Auswahl an Debuffs zurückgreifen. Ihre Fähigkeiten verursachen Gift, Schwächung und Eis. Damit lassen sich viele zusätzliche Effekte auf Waffen sehr einfach auslösen, und das macht es für sie bedeutend einfacher, Builds mit unendlich Munition zu spielen.

Endgame Monster: Selbst in den höchsten Expeditionen können Technomanten Gegner häufig mit einem einzigen Schuss ausschalten, auch ohne viele legendäre Ausrüstungsteile. Und dabei bleiben sie die meiste Zeit vollkommen sicher. Bei so einem Gesamtpaket sind andere Spieler schon fast überflüssig.

Eine Frage des Geschmacks

Natürlich ist immer die Klasse am besten für einen geeignet, mit der man auch am besten klar kommt. Falls ihr aber ein paar Tipps brauchen solltet, dann haben wir zumindest schon etwas für Pyromanten und Verwüster. Die beiden anderen Klassen folgen bald.

Welche Klasse spielt ihr am liebsten und habt ihr im Einzelspieler Probleme?

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