Ingenieurin hat eine spielbare Overcooked Version für die echte Welt nachgebaut – und nein, wir reden nicht von einer Küche

Mit Karton, Sensoren und etwas Ingenieurskunst lässt sich das Chaos direkt ins Wohnzimmer holen.

Normalerweise spielen wir ja Overcooked, um nicht die eigene Küche zu verwüsten - Ingenieurin Mave hat andere Pläne. Normalerweise spielen wir ja Overcooked, um nicht die eigene Küche zu verwüsten - Ingenieurin Mave hat andere Pläne.

Eigentlich ist das Partyspiel Overcooked schon chaotisch genug. Fliegende Zutaten, brennende Pfannen und panische Zurufe gehören dort fest zum Konzept – und haben schon mehr als eine Freundschaft auf die Probe gestellt. Ob man dieses Spielprinzip wirklich in die echte Welt übertragen sollte, wo andere Menschen in Wurfreichweite von Geschirr sind, ist also eine berechtigte Frage.

Overcooked, aber mit Karton und Schaltkreisen

Für die Ingenieurin Mave stellt sich diese Frage allerdings gar nicht. Für sie ging es nur darum, ob man es kann. Über die Feiertage hat sie sich für ihren Kanal Mavemadeit eine ganz eigene Challenge gesetzt: Videospiele mithilfe von Sensoren in die Realität zu übertragen.

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Für ihr Overcooked-Projekt nutzt sie unter anderem Arduino – kleine, frei programmierbare Mikrocontroller, die häufig für Bastel- und Technikprojekte eingesetzt werden. Sie reagieren auf Berührung, Bewegung oder Zeit und lassen sich flexibel kombinieren.

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Das Ergebnis ist eine spielbare Overcooked-Version aus Karton, Magneten und fünf verschiedenen Sensoren.

Die Teller denken mit

Zutaten wie Tomaten bestehen aus mehreren Kartonteilen, die magnetisch zusammenhalten und mit einem Kartonmesser "geschnitten" werden können. Ein anderer Sensor misst, wie lange eine Pfanne auf dem Ofen steht, weitere erkennen, ob ein Teller vollständig belegt ist – oder ob er erst gespült werden muss.

Rein technisch ist das extrem interessant und zeigt, wie viel Planung selbst hinter scheinbar albernen Projekten steckt.

Trotzdem bleibt ein Gedanke hängen: Das Chaos, das Overcooked digital erzeugt, bekomme ich auch ganz ohne Karton und Sensoren in meiner Küche hin. Mit dem kleinen Unterschied, dass am Ende meistens wenigstens etwas Essbares herauskommt.

Würdet ihr so eine Overcooked-Version ausprobieren – oder reicht euch das Chaos auf dem Bildschirm völlig aus?


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