Pokémon-Theorie: Die vier legendären Kräfte der Natur haben alle einen Schweif, den ihr aus dem Wetterbericht kennt

Unter den Pokémon-Designern scheint es Meteorologie-Fans zu geben oder gegeben zu haben. Die Inkarnationen der Natur haben wohl nicht von ungefähr jeweils so einen speziellen Schweif.

Hier seht ihr zumindest drei der Pokémon-Inkarnationen der Natur: Boreos, Voltolos, Demeteros Hier seht ihr zumindest drei der Pokémon-Inkarnationen der Natur: Boreos, Voltolos, Demeteros

Nicht nur, aber auch in Pokémon-Legenden: Arceus trefft ihr auf die Inkarnationen der Natur beziehungsweise die Kräfte der Natur. Die legendären Pokémon Boreos, Voltolos, Demeteros und Cupidos haben allesamt einen Schweif, der womöglich ein cooles Detail verbirgt.

Pokémon: Der Schweif der legendären Kräfte der Natur wurde wohl durch Wetterfronten inspiriert

Auf Reddit schreibt der User chxlesterxl, ihm sei ein kleines, aber feines Detail aufgefallen. Die Beobachtung habe er bereits in der 7. Klasse im Schulunterricht gemacht: Die vier Inkarnationen haben einen Schweif, der offenbar den Wetterfronten von meteorologischen Wetterkarten nachempfunden wurde.

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Die Aufteilung passt überraschend gut und könnte durchaus Hand und Fuß haben. Es gibt zwar bisher noch keine offizielle Bestätigung dieser Theorie, aber sie klingt eben durchaus einleuchtend. Hier könnt ihr euch einen Überblick verschaffen:

  • Boreos aka Tornadus: Die Rundungen am Schweif könnten den Halbkreisen einer Warmwetterfront nachempfunden sein.
  • Voltolos aka Thundurus: Die Spitzen erinnern an die Zacken einer Kaltfront, bei der es zu starkem Wind und Stürmen kommen kann.
  • Demeteros aka Landorus: Beidseitige Ausbuchtungen auf beiden Seiten sehen aus wie eine stationäre Wetterfront, wo sich die Temperaturen ausbalancieren.
  • Cupidos aka Enamorus: Rundung und Spitze ergeben zusammen ein Herz und es könnte sich dabei um eine sogenannte Okklusion handeln.
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In ihren anderen Formen fehlen sie natürlich, aber das könnten die Gründe dafür sein, dass diese vier legendären Pokémon-Inkarnationen diese seltsamen, prominenten Schweife tragen. Falls sie euch bekannt vorgekommen sind und ihr immer mal wieder Wetterkarten studiert habt, kennt ihr jetzt die mögliche Verbindung.

Offiziell ist das Ganze aber natürlich nicht. Ursprünglich waren die ersten Inkarnationen wohl einfach an die Shinto-Gottheiten Fujin und Raijin angelehnt, einen Wind- und Donnergott. Demeteros dürfte an die Fruchtbarkeitsgöttin Demeter erinnern und die später hinzugekommene Cupidos an Cupido, Eros und Co..

Zwischenzeitlich wurden die vier Pokémon auch eher mit den vier Jahreszeiten assoziiert und die Theorie geht nicht hundertprozentig auf – zumindest nicht mehr. Immerhin kann Boreos beispielsweise mit seinem Markenzeichen, der Polarorkan-Attacke vor allem kalte Winde generieren. Was so gar nicht zu einer Warmwetterfront passen will.

Auch der Name Boreos dürfte eher an Boreas, den griechischen Gott und die Personifikation des kalten, winterlichen Nordwinds angelehnt sein. Nichtsdestotrotz können die Wetterfront-Symbole natürlich trotzdem als Inspiration für den Schweif der Inkarnationen gedient haben – auch wenn die Symbolik (mit der Zeit) vielleicht einfach ein bisschen durcheinander geraten ist.

Was sagt ihr dazu? Glaubt ihr, dass das Zufall ist, oder stimmt ihr der Fan-Theorie zu?


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