PS5 ist die erste PlayStation, die sechs Jahre nach Release nicht mindestens 50% billiger ist - sondern sogar teurer

Bisher war es eigentlich immer so, dass die Konsolen im Lauf ihrer Lebensspanne günstiger wurden. Aber nicht so bei dieser Generation: Die PS5 kostet jetzt deutlich mehr als zu ihrem Launch.

Die PS5 hat keine Preissenkungen erfahren, sondern ausschließlich Steigerungen und steht damit ganz allein da. Die PS5 hat keine Preissenkungen erfahren, sondern ausschließlich Steigerungen und steht damit ganz allein da.

Sony hat die Preise der PS5-Konsolen jetzt noch einmal erhöht, über fünf Jahre nach dem Launch der Generation. Damit stellt die PS5 die erste PlayStation dar, die so lange nach dem Launch nicht günstiger als zum Start, sondern teurer ist. Fans sehnen sich verständlicherweise nach diesen vergangenen Zeiten.

Verkehrte Welt: PS5 und PS5 Pro kosten jetzt viel mehr als zum Launch

FrüherTM war zwar nicht alles besser, manches aber eben schon. Beispielsweise konnte man sich als Gaming-Fan eigentlich immer darauf verlassen, dass Konsolen ein paar Jahre nach dem Launch günstiger werden. Das war bei sämtlichen PlayStations der Fall und insbesondere die PS1 und PS2 waren irgendwann wirklich zu Spottpreisen zu haben.

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Das ist heutzutage leider ganz anders. Die PS5 ist 2020 auf den Markt gekommen und wir schreiben das Jahr 2026. Also ist diese Konsolengeneration in ihr sechstes Jahr gestartet. Nach früheren Maßstäben müsste sie jetzt deutlich günstiger zu haben sein, weil die Hardware in die Jahre gekommen ist und die nächste Generation vor der Tür steht.

Aber Chip-Krise, Lieferschwierigkeiten, die Coronavirus-Pandemie, Kriege und aktuell der "KI"-Hype sorgen dafür, dass in dieser Konsolengeneration alles ganz anders ist. Vor allem, was Hardwarepreise anbelangt.

Die Problematik geht natürlich auch nicht an den Konsolenpreisen vorbei, wie wir alle wissen. Gerade eben erst hat Sony offiziell gemacht, dass PS5 und PS5 Pro jeweils 100 Euro mehr kosten sollen. Selbst das Streaming-Gerät PS Portal wurde teurer gemacht.

Damit nimmt die PS5 nach etwas mehr als fünf Jahren eine absolute Ausnahme-Position ein, wie dieser Reddit-User hier sehr anschaulich dargestellt hat:

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Während die PS1 zum Launch noch stolze 299 Dollar gekostet hat, war sie sechs Jahre später für nur noch ein Drittel des Preises zu haben. Das entspricht einer Preissenkung von 66 %. Mit den Generationen wurden diese Prozente immer weniger, aber selbst die PS3 war noch 55 % günstiger als zum Launch. Die PS4 hat immerhin nur noch die Hälfte und stabile 199 Euro gekostet.

Aber die PS5 schlägt heute mit 30 % mehr zu Buche. Ihr müsst 150 US-Dollar mehr statt weniger bezahlen. Angesichts der Tatsache, dass dieselbe PS5 zum Launch in Deutschland 499 Euro (oder ohne Disklaufwerk sogar nur 399) gekostet hat, wirken 150 Euro mehr schon wirklich happig.

PlayStation-Fans fühlen sich alt

Die beinahe einhellige Reaktion auf diese Darstellung ist, dass viele Community-Mitglieder schlicht nicht glauben können, dass der PS5-Launch jetzt schon bald sechs Jahre her ist. Das dürfte daran liegen, dass die Konsole zunächst nur schwer zu bekommen war und auch daran, dass die Coronavirus-Pandemie das Zeitgefühl vieler Menschen gehörig durcheinander gewirbelt hat.

Glaubt ihr, dass es jetzt erst einmal bei diesen Preisen bleibt? Oder könnt ihr euch vielleicht sogar vorstellen, dass die PlayStation 5 und PS5 Pro nochmal teurer werden?


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