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PS5 - Ray Tracing läuft über GPU, nicht Software

Der Lead-Architect der PS5 hat verraten, dass das Ray Tracing der PS5 über den Grafikprozessor laufen wird, nicht über die Software.

von Ann-Kathrin Kuhls,
09.10.2019 07:00 Uhr

Grafikfreunde aufgepasst: Es gibt neue Infos zum Ray Tracing auf der PS5. Grafikfreunde aufgepasst: Es gibt neue Infos zum Ray Tracing auf der PS5.

Nachdem nun endlich bekannt ist, wann die PS5 erscheint, kommen im Zuge eines Artikels auf der Webseite Wired immer mehr Informationen ans Licht. Unter anderem zum Beispiel, dass Ray Tracing auf der Next Gen-Konsole über den Grafikprozessor, also die Hardware laufen wird - nicht über die Software.

Damit haben sich die Entwickler für die stabilere Möglichkeit, Ray Tracing zu ermöglichen, entschieden. Zwischen den beiden Quellen gibt es nämlich einen großen Unterschied: Wir das Ray Tracing über die Software geregelt, wie viele bei der PS5 befürchteten, geht die schöne Lichtstimmung immer nur auf Kosten der Performance.

Was ist der Unterschied?

Logisch: Wenn die Software beeindruckendes Ambiente bauen soll, braucht das Ressourcen, die sie dann nicht mehr für Dinge wie eine flüssige Bildrate verwenden kann. Der Unterschied zwischen einem grafisch schönen und einem performanten Modus würde also gegebenenfalls noch größer.

Läuft der Prozess jedoch über die Hardware ab, sprechen wir von Ray Tracing Acceleration über die GPU, also den Grafikprozessor. Dadurch unterstützt die Maschine selbst die Kreation von Ray Tracing und muss das nicht gegen andere Features "eintauschen".

Es ist ein bisschen wie der Unterschied, hinten am Kopf Augen zu haben oder immer wieder über die Schulter blicken zu müssen. Wer weniger Zeit mit Kopfdrehen verschwendet und gleichzeitig in zwei Richtungen gucken kann, sieht mit weniger Mühe mehr von der Welt.

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