Spieler will kaputte Grafikkarte reparieren lassen und der Hersteller berechnet ihm mal eben 2880 Euro - wegen eines Risses, den man nur unterm Mikroskop sieht

Der Austausch mit dem Kundenservice zieht sich schon mehrere Monate lang hin.

Die RTX 5090 ist aktuell die leistungsstärkste Gaming-Grafikkarte. Die RTX 5090 ist aktuell die leistungsstärkste Gaming-Grafikkarte.

High-End-Grafikkarten sind schon von Grund auf ziemlich teuer und zuletzt stiegen die Preise immer weiter an. Umso ärgerlicher, wenn dann etwas mit der Hardware nicht stimmt. Ein User hatte genau dieses Problem und wurde direkt nochmal zur Kasse gebeten.

Kompletter Ersatz wegen mikroskopisch kleinem Riss

Eine Top-Grafikkarte wie die RTX 5090 ist mittlerweile teurer als so mancher Gebrauchtwagen, gleichzeitig aber offenbar auch recht empfindlich. Glücklicherweise sind die meisten GPUs mit einer Garantie ausgestattet. Nur greift die eben nicht immer.

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Der Fall stammt vom Reddit-User "kromz", der im Subreddit des Hardware-Herstellers Asus sein Leid geklagt hat. Er habe sich eine Asus ROG Astral GeForce RTX 5090 gekauft, hatte aber immer wieder Fehler wie Neustarts oder Blackscreens (via MeinMMO).

Nachdem er das restliche System getestet hatte, war klar, dass die Probleme irgendwie von der Grafikkarte kommen müssen. Da er noch eine Garantie besitzt, hat er sie beim Hersteller zur Reparatur eingeschickt.

Überraschenderweise wurde diese aber abgelehnt. Die Oberfläche der Karte sei beschädigt worden, weshalb die Garantie in diesem Fall nicht mehr greift. Der Kundenservice bot ihm einen Ersatz an, der allerdings umgerechnet knapp 2.900 Euro kosten soll.

Die Beschädigung wurde ebenfalls gezeigt. Es handelt sich dabei um einen Riss, der so klein ist, dass er mit dem bloßen Auge gar nicht zu sehen ist. Nur unter dem Mikroskop wurde er schließlich sichtbar. Der User kann natürlich nicht sagen, ob der Riss vorher schon da war oder nicht.

Nach einigem Hin und Her wird ihm ein Rabatt in Höhe von 50 Prozent angeboten, was aber natürlich immer noch knapp 1.450 Euro entspricht und kaum infrage kommt. Der Fall zieht sich scheinbar schon seit ein paar Monaten, als Reaktion auf den Post wurde der User offenbar erneut von Asus kontaktiert.

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Klar ist natürlich, dass der Hersteller die Garantie und die Reparatur verweigern kann, wenn die Beschädigung tatsächlich durch den User entstanden ist. Bei einer Grafikkarte, die aber knapp unter 3000 Euro kostet und die selbst eingebaut werden muss, würde man aber wohl einen etwas besseren Schutz erwarten.

In den Kommentaren wird allerdings auch klar, dass einige User nicht viel vom Asus-Kundenservice halten. Mehrere berichten von ähnlichen Fällen, bei denen die Garantie aus kleinen Gründen nicht mehr anerkannt wurde. Wie es weitergeht, ist aktuell noch offen,

Habt ihr schon Erfahrungen mit dem Kundenservice von Asus gemacht?


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