Falls ihr Bock auf richtig viel Rollenspiel für relativ kleines Geld habt, habe ich einen Tipp für euch aus dem PlayStation Store gefischt. Aktuell gibt es nämlich eines meiner allerliebsten RPGs mit ordentlich Rabatt.
Der Titel hat mich vor allem mit seinen gut geschriebenen Figuren begeistert, und im Sale gibt es glücklicherweise die einzig wirklich sinnvolle Version des Spiels: sprich, die samt dem DLC, der einen wichtigen Story-Twist, bzw das eigentliche Ende der Geschichte, enthält.
- Spiel: Dragon Age: Inquisition - Game of the Year Edition
- Angebot: 9,99 Euro statt 39,99 Euro (75% Rabatt)
- gültig bis: 16. Juli 2026
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Dragon Age: Inquisition - Entwickler-Video: Folgenschwere Entscheidungen - Entwickler-Video: Folgenschwere Entscheidungen
Darum spiele ich noch immer gerne DA: Inquisition
Inquisition ist der 2014 erschienene dritte Teil der Reihe, hat für mich aber auch als Einstiegspunkt gut funktioniert; obwohl es sich um ein komplexes Fantasy-Universum mit unterschiedlichen Fraktionen und politischem Ränkeschmieden handelt.
In dem RPG schlüpfen wir in die Rolle eines selbst erstellten Charakters, der an einem wichtigen Kongress teilnimmt. Die Versammlung wird zum Ziel eines Anschlags, den unsere Hauptfigur als einzige Person überlebt, während wichtige Akteur*innen den Tod finden.
Dieser Umstand sorgt natürlich sofort dafür, dass uns Misstrauen entgegengebracht wird, allerdings kommt uns dann zugute, dass die Welt größere Probleme hat – in Form eines Dimensionslochs am Himmel. Die Figur, die wir spielen, hat rein zufällig seit dem Vorfall eine mysteriöse Kraft in ihrer Hand, mit der derlei Risse geschlossen werden können.
Damit wird aus einem Verdächtigen/einer Verdächtigen im Nullkommanix die große Hoffnung. Wir führen eine Organisation namens "Inquisition" an (die wenig mit dem katholischen Namensvetter zu tun hat) und müssen im Laufe des Spiels jede Menge knifflige Entscheidungen treffen.
Mir hat es vor allem diese politische Komponente in Verbindung mit den vielschichtigen und denkwürdigen Charakteren angetan. Eigentlich bin ich gar kein Fan von High Fantasy Settings, aber wenn mir Figuren wie der umtriebige Zwergen-Autor Varric die Welt auf ihre ganz eigene Art erklären, höre ich gerne zu, weil das einfach greifbar und nahbar wirkt.
Mit dem Banter meiner Party hatte ich so viel Spaß, dass ich manchmal unterwegs sogar innegehalten habe, um zu hören, wie sich meine Truppe wieder fetzt – und genau das wünsche ich mir von einem RPG. Nicht zu vergessen, die vielseitigen Romanzen.
Also alles wunderbar?
Nun ja, Inquisition hat definitiv auch seine Schwächen. Beispielsweise liefert das Echtzeitkampfsystem mit taktischer Pause sicher nicht die besten Gefechte, die ich je gespielt habe. Mir war die Story aber deutlich wichtiger als die Action, und da die Kämpfe (abgesehen von den höheren Schwierigkeitsgraden) verzeihlich ausfallen, habe ich mich ganz entspannt durchgeprügelt.
Die Spielwelt war außerdem vielen Fans der Reihe zu groß und zu vollgepackt mit Fleißaufgaben. In den einzelnen offenen Gebieten mit ihren unterschiedlichen Biomen finden sich jede Menge Nebenaktivitäten, die teilweise schon ganz schön an Fleißarbeit erinnern. Vieles davon könnt ihr jedoch liegenlassen, wenn ihr darauf keine Lust habt.
Und das eigentliche Ende des Spiels in einen kostenpflichtigen DLC zu packen, war sicherlich ganz schön frech, das Problem habt ihr mit der GOTY-Version, die alle Erweiterungen enthält, aber eben gar nicht.
Habt ihr die Reihe gezockt, beziehungsweise Inquisition?
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