Was passiert eigentlich, wenn man in Stardew Valley einfach … nichts tut? Ein Fan wollte es genau wissen und hat seinen Charakter ganze 100 Jahre lang schlafen geschickt – nur um zu sehen, wie die Spielwelt darauf reagiert.
100 Jahre später: Willkommen im Dschungel
Der Reddit-Nutzer Holozard berichtet, dass er seinen Charakter ohne Unterbrechung schlafen ließ. Das klingt einfacher, als es ist: Rund 36 Stunden reale Zeit später war das Experiment beendet.
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Das Ergebnis ist eine Farm, die komplett überwuchert ist. Man kann sich kaum noch von der Haustür wegbewegen und sieht sprichwörtlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.
Abseits der Vegetation tut sich allerdings erstaunlich wenig. Die Bewohner gehen ihrem Alltag nach, und auch der Joja-Mart konnte Pierre offenbar selbst in 100 Jahren nicht brechen.
Lewis bleibt Bürgermeister
In den Kommentaren wird schnell gewitzelt, dass nach 100 Jahren eigentlich längst niemand mehr leben sollte – mit einer offensichtlichen Ausnahme: Bürgermeister Lewis, der hundertprozentig noch immer im Amt ist. Und jetzt, wo es die Community erwähnt: Wann werden eigentlich Wahlen abgehalten?
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Natürlich wäre es spielerisch interessant, wenn sich die Welt dynamisch verändern würde – wenn Charaktere altern, neue Bewohner nach Pelican Town ziehen oder sich Familien verändern. Aber so richtig Stardew Valley wäre das wohl nicht mehr.
Gerade die Beständigkeit macht den Reiz aus. Dass man jederzeit zu den gleichen Freunden zurückkehren kann, egal wie chaotisch das eigene Leben gerade ist. Ich brauche zumindest nach einem harten Arbeitstag keinen toten George und keine trauernde Evelyn.
Die Hühner haben überlebt
Besonders überrascht zeigen sich viele von einem anderen Detail: Zwei Hühner auf der Farm haben die 100 Jahre ebenfalls überstanden. Zunächst sah es so aus, als seien sie in einem geschlossenen Stall ohne Futter eingesperrt gewesen.
Der Ersteller klärte später auf, dass die vermeintlich geschlossene Tür in Wirklichkeit eines der Hühner war. Die Tiere konnten sich offenbar die gesamte Zeit über von wild wachsendem Gras ernähren – selbst in den Wintermonaten, in denen eigentlich kein Futter verfügbar sein sollte. Das scheint Stardew Valley allerdings nicht zu berücksichtigen, wenn man das Haus nie verlässt.
Was bleibt, sind mehr Holz, als man bei Robin ausgeben kann – und eine Menge Arbeit mit der Sense.
Wie viele Jahre hat euer ältester Stardew-Valley-Spielstand inzwischen auf dem Buckel?
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