Kaum zu glauben, dass Stardew Valley mittlerweile schon zehn Jahre alt ist. In einem Jubiläums-Video zeigte Solo-Entwickler Eric Barone, den meisten besser bekannt als ConcernedApe, viel Material aus der bewegten Entwicklung des Indie-Titels – von den bescheidenen Anfängen bis hin zum Release des letzten großen Updates.
Harvest Moon Plus
Die ersten Szenen reichen sogar noch weiter zurück als bis zum Release 2016. Bereits 2012 befand sich das Spiel – damals noch unter dem Namen Sprout Valley – in einer frühen Entwicklungsphase und erinnerte stark an die SNES-Version von Harvest Moon, von der Barone sich inspirieren ließ.
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Die Idee war, mit einer einfachen Version dieses Klassikers zu beginnen und nach und nach neue Features zu integrieren. So sollte Schritt für Schritt etwas Eigenes entstehen. Viele Elemente wurden ausprobiert, verworfen oder weiterentwickelt.
Am stärksten verändert hat sich laut Barone jedoch – neben dem Grafikstil – vor allem die Mine, die offenbar einiges an Arbeit verschlang.
Komplett zufällig und bewohnt
Auch wenn Gegner wie Schleime und Skelette schon früh existierten, haben andere Teile der Mine einen langen Entwicklungsweg hinter sich.
2013 waren die Minen beispielsweise vollständig zufällig generiert. Heute wählt das Spiel beim Betreten eines neuen Stockwerks aus handgebauten Layouts, die zufällig zusammengestellt werden. Damals jedoch wurde der komplette Grundriss prozedural erstellt.
Spieler konnten sogar Wände zerstören und sich ihren eigenen Weg durch die Mine graben. Barone experimentierte längere Zeit mit diesem Konzept, das eher an Titel wie Core Keeper erinnert.
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In dem Stream zeigt er zudem ein unterirdisches Goblin-Dorf, dessen Bewohner den Spieler angreifen. Die Minen boten damals also deutlich mehr Variation als in der finalen Version.
Allerdings gab es viele Bugs, und ConcernedApe räumt selbst ein, dass das Konzept womöglich zu ambitioniert war. Er bereut die Entscheidung zur Vereinfachung aber nicht. Nur weil eine Idee technisch beeindruckend ist, heißt das nicht, dass sie auch Spaß macht – und genau dieser stand für ihn immer im Mittelpunkt.
Er betonte außerdem, dass Goblin-Dörfer unter der Mine natürlich nicht kanonisch sind. Aber ein bisschen Gedankenspiel darf ja erlaubt sein.
Hättet ihr euch komplexere, vollständig prozedurale Minen gewünscht – oder reicht euch die Version, wie wir sie heute kennen?
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