Steam Deck: Video zeigt, wie einfach Analogsticks bei Stick-Drift ausgetauscht werden könnten

Ein neues Teardown-Video geht weiter als das von Valve selbst und zeigt unter anderem, wie leicht sich die Analogsticks auswechseln lassen würden, falls Stick-Drift auftreten sollte.

von David Molke,
16.02.2022 12:37 Uhr

Das Steam Deck soll zwar sowieso angeblich keine Probleme mit Stick-Drift haben, aber falls doch, könnten sie leicht zu beheben sein. Das Steam Deck soll zwar sowieso angeblich keine Probleme mit Stick-Drift haben, aber falls doch, könnten sie leicht zu beheben sein.

Das Steam Deck steht vor der Tür und wird von vielen Technik-Experten da draußen bereits auf Herz und Nieren geprüft. So auch die Menschen von iFixit, die ein Teardown-Video zum Valve-Handheld veröffentlicht haben. Darin gehen sie nochmal deutlich weiter, als es das Valve selbst im eigenen Video getan haben. Mit vielversprechenden Ergebnissen: Zum Beispiel lassen sich die Analogsticks offenbar sehr einfach austauschen, falls es zu Stick Drift kommen sollte.

Teardown-Video zeigt: Steam Deck lässt sich größtenteils leicht reparieren

Darum geht's: Valve rät in einem eigenen Teardown-Video davon ab, das Gerät auseinander zu bauen. Aber die Technik-Experten von iFixit sind genau darauf spezialisiert und nehmen das Steam Deck darum selbst nochmal ganz genau unter die Lupe. Dabei geht es vor allem darum, wie gut es sich reparieren lässt.

Ergebnis: Ziemlich zufriedenstellend. Es gibt zwar auch einige wenige Kritikpunkte, insgesamt kommen Valve und das Steam Deck in diesem Teardown-Video mit 7 von 10 Punkten aber sehr gut weg. Das liegt vor allem an einer besonders wichtigen Sache, nämlich den einfach austauschbaren Analog-Sticks. Die können nämlich einfach abgeschraubt werden.

Stick-Drift könnte leicht behoben werden: Eigentlich soll Valves Nintendo Switch-Konkurrent keine Probleme mit Stick Drift bekommen. Aber die Vergangenheit zeigt, dass bisher eigentlich alle Controller mit Analogsticks irgendwann an diesen Punkt gelangen können. Falls es also doch passieren sollte, ist das Gute beim Steam Deck die unproblematische Möglichkeit, die Sticks auszutauschen.

Hier könnt ihr euch das Video ansehen:

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Ebenfalls super: Die SSD lässt sich wohl auch verhältnismäßig einfach austauschen. Falls ihr irgendwann in die Verlegenheit kommen solltet, das selbst machen zu wollen, dürfte es einigermaßen leicht gehen. Zumindest im Vergleich zu vielen Laptops oder ähnlichen Geräten. Ansonsten habt ihr aber natürlich auch noch den Speicherkarten-Slot.

Hauptkritikpunkt: Die Batterie beziehungsweise der Akku. Denn dieser Teil des Steam Decks lässt sich nur mit Mühe und Not überhaupt entfernen. Das könnte deutlich einfacher gestaltet sein. Angesichts der hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Akku irgendwann (nach vielen Jahren des Gebrauchs) ausgewechselt werden muss, wirkt es natürlich schade, dass das nur so schwierig geht.

Mehr zum Steam Deck:

Wichtig bleibt dabei natürlich, dass ihr generell nur etwas Derartiges unternehmen und eure Geräte aufschrauben solltet, wenn ihr ganz genau wisst, was ihr da tut. Ansonsten verliert ihr vielleicht sämtliche Garantie-Ansprüche, macht etwas aus Versehen kaputt oder bekommt das Steam Deck am Schluss eventuell nicht mehr zusammengebaut.

Wie findet ihr das Teardown-Video? Habt ihr Lust auf das Steam Deck?

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