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The Crew 2 im Test - Rennspaß in der Stadt, auf dem Land und im Fluss

Im virtuellen Abbild der USA rasen wir mit Autos, Motorrädern, Booten und sogar Flugzeugen durch Stadt, Land und Fluss. Das macht trotz einiger Stolpersteine Spaß.

von Benjamin Braun,
29.06.2018 18:10 Uhr

The Crew 2 im Test für PS4 und Xbox One. The Crew 2 im Test für PS4 und Xbox One.

Überarbeiteter Test
Ursprünglich behaupteten wir irrtümlicherweise in unserem Test, dass es keine Möglichkeit gebe, Rennen direkt zu wiederholen und dass ihr Upgrades nur für das aktuelle Fahrzeug freischaltet. Wir haben den Text und den Wertungskasten dahingehend entsprechend korrigiert. An der Endwertung ändert sich nichts.

Im Affenzahn brettern wir im Porsche über die Brooklyn Bridge in Manhattan. Plötzlich kippt die Umgebung zur Seite. Senkrecht rasen wir die Brücke hinab auf den Hudson River zu und wechseln in ein Schnellboot. Kaum sind wir damit übers Wasser und einige Sprungschanzen geheizt, sitzen wir auch schon in einem Air Racer und fliegen in rasanter Geschwindigkeit durch Lufttore. Was geht denn bitte hier ab?

Es ist die Auftaktmission und gleichzeitig das erste von fünf der sogenannten "LiveXTreme"-Events im Open-World-RacerThe Crew 2 - und bei weitem nicht das einzige Rennen dieser Art. Im zweiten Teil von Ubisofts Racer-Reihe gibt es aber mehr als nur schnelle Sportwagen, Rennboote und Stuntflugzeuge. In einer gigantischen virtuellen Nachbildung der Vereinigten Staaten treten wir auch in Rallye-Events und Querfeldeinrennen an oder suchen im Drag-Race den perfekten Zeitpunkt zum Schalten.

Von der Straße in den Sumpf

In The Crew 2 müsst ihr euch als neuer Fahrer etablieren und die Champions der vier Rennkategorien Street Racing, Offroad, Freestyle und Pro Racing von der Spitze verdrängen. Diese Rivalen treten sporadisch in Zwischensequenzen auf. Wir sprechen hier bewusst nicht von Story, denn dieser Begriff wäre der rudimentären Inszenierung kaum angemessen. In diesem Punkt macht The Crew 2 seine Sache nicht besser als das große Vorbild Forza Horizon und gibt der Renn-Action bloß einen groben Rahmen.

Neben den Autos gibt es auch Motorräder wie diese KTM, mit der wir in Buckelpistenrennen antreten. Neben den Autos gibt es auch Motorräder wie diese KTM, mit der wir in Buckelpistenrennen antreten.

Immerhin präsentieren sich die gut vertonten Zwischensequenzen nicht so betont kantig wie viele andere Ubisoft-Spiele. The Crew 2 knallt euch nicht bei jeder Gelegenheit Schimpfwörter an den Kopf, wie es in The Division, Ghost Recon: Wildlands oder auch dem ersten Teil von The Crew der Fall ist. Hier geht es vielmehr um die Rennen selbst. In stolzen 14 Disziplinen stellt ihr euer Können unter Beweis, rast mit Supersportwagen von Miami nach New York, klemmt euch in Stunt-Arenen hinters Steuer eines Monstertrucks oder dreht auf permanenten Rennstrecken im Formel-1-Boliden eure Runden.

Online-Pflicht
Um The Crew 2 zu spielen, müsst ihr durchgehend mit den Spieleservern verbunden sein. Verbindungsprobleme hatten wir zum Testzeitpunkt, von den kurzen Wartungsphasen abgesehen, keine.

In den insgesamt 114 regulären Veranstaltungen tretet ihr gegen die Uhr an, müsst mit euren Flugmanövern eine bestimmte Mindestpunktzahl erreichen oder kämpft gegen bis zu sieben KI-Kontrahenten um den Sieg. Es gibt auch ein paar außergewöhnliche Events, bei denen ihr etwa mitten im Rennen vom Unfall eines Gegners überrascht werdet und ihn ins Krankenhaus fahren müsst. Solche Überraschungen bleiben allerdings die Ausnahme.

Die fliegenden Wechsel etwa vom Auto ins Flugzeug oder das Speedboat gibt es nur in den Live-Events und den Bossrennen, die euch im Fall eines Sieges "ultimative Fahrzeuge" wie ein Luftkissenboot oder einen Helikopter einbringen. Die regulären Rennen müsst ihr hingegen nur manchmal gewinnen, um die Zielvorgabe zu erfüllen. Im Regelfall reicht ein Podiumsplatz, der euch Upgrade-Teile für euer Fahrzeug, Ingame-Credits und vor allem Follower einbringt.

Fahrzeug-Upgrades gibt es massig, allerdings schaltet ihr sie nur für das aktive Fahrzeug frei. Das ist aber nur ein Teil des Grinding-Prinzips von The Crew 2. Fahrzeug-Upgrades gibt es massig, allerdings schaltet ihr sie nur für das aktive Fahrzeug frei. Das ist aber nur ein Teil des Grinding-Prinzips von The Crew 2.

Von Motivation und Grinding

Die Anzahl der virtuellen Follower ist für Stufenaufstiege entscheidend. Nur damit schaltet ihr weitere Renndisziplinen und Live-Xtrem-Events frei. Um euch dem jeweiligen Champ stellen zu können, müsst ihr allerdings 70 Prozent aller Aufgaben einer Kategorie absolvieren.

Dazu zählen auch Fotoaufgaben, in denen ihr etwa den Mount Rushmore knipst. In kleinen Challenges kämpft ihr wiederum mit Loopings und sonstigen Flugmanövern um die Zielpunktzahl oder rast in hohem Tempo durch Blitzerzonen. Um womöglich ungeliebte Veranstaltungen wie Drift-Rennen im Central Park oder Jetboot-Rennen im Sumpf nahe des Mississippi werdet ihr aber nicht herumkommen.

Bereits hier wird der Grinding-Charakter des Fortschrittssystems von The Crew 2 deutlich. Noch stärker rückt er durch die Fahrzeug-Upgrades ins Zentrum. Leistungsstärkere Motorblöcke, bessere Reifen oder Federungen schaltet ihr in den Rennen frei. Die gibt es aber nur für die jeweilige Fahrzeugkategorie, ihr könnt eine Bremsscheibe für Street Racer also nicht auf Hypercars anwenden.

Da die Leistungschübe neuer Teile nicht gigantisch sind, werdet ihr zwingend bereits absolvierte Wettbewerbe wiederholen müssen. Nur so erhaltet ihr bessere Alternativen, ohne die ihr den schwierigeren Events kaum gewachsen seid. Jedes Vehikel beliebig vom Street-Racer zum Offroad-Monster umzubauen wie im Vorgänger, funktioniert in The Crew 2 nicht mehr.

The Crew 2 - Screenshots ansehen

Für Motivation sorgt Entwickler Ivory Tower aber dennoch. So schaltet ihr in den Missionen immer wieder neue Fahrzeuge frei und steigt nach dem Erreichen des ersten "Kult"-Rangs erheblich schneller in weiteren Stufen auf. Mit jedem Aufstieg winken Fähigkeitenpunkte, die ihr in Mini-Boni wie einen höheren Multiplikator in den Drift-Events investiert. Wer seine Lieblingskarre haben will, sammelt dafür gerne die nötigen Credits.

Es gibt zwar auch ein paar extrem teure Schlitten, im Regelfall habt ihr das Geld jedoch innerhalb weniger Spielstunden beisammen. Die Verlockung der Mikrotransaktionen ist deshalb gering. Wer will, kauft hier dennoch Crew-Credits gegen Echtgeld. Mit diesem alternativen Ingame-Zahlungsmittel kauft ihr ausschließlich Fahrzeuge, Upgrades müsst ihr euch grundsätzlich im Spiel verdienen.

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