Die grafischen Neuerungen von The Last of Us Part 1 glänzen in nur einem der zwei Bildmodi so richtig

The Last of Us Part 1 wird ein visuelles Meisterwerk, aber erst mit einer flüssigen Bildwiederholrate kommen sämtliche Neuerungen zur Geltung.

Viel zu bestaunen gibt es bei den Grafikmodi leider nicht. Viel zu bestaunen gibt es bei den Grafikmodi leider nicht.

Mit einer Flut an Informationen reagierte Sony auf zahlreiche Leaks zum Remake von The Last of Us in den vergangenen Tagen. Im neuesten Trailer ist das überarbeitete Animationssystem in Aktion zu sehen, aber auch viele weitere Grafikeffekte, die das post-apokalyptische Boston (und später im Spiel auch Pittsburgh) zu einem lebendigeren Ort werden lassen. Bestaunen können wir die Spielwelt in lediglich zwei neuen Bildmodi, von denen einer unser klarer Favorit ist.

Hier könnt ihr euch den kompletten Trailer anschauen:

The Last of Us Part 1 - Neuer Trailer zeigt Gameplay und stellt Verbesserungen vor 10:40 The Last of Us Part 1 - Neuer Trailer zeigt Gameplay und stellt Verbesserungen vor

Das sind die beiden Bildmodi

Auf dem offiziellen PlayStation Blog hat Sony die zwei Bildmodi des Spiels verraten. Überrascht werden wir nicht, es handelt sich um den üblichen Sony-Standard. Ihr könnt wählen zwischen:

  • Native 4K-Auflösung mit 30 fps
  • Dynamisches 4K mit 60 fps

"Dynamisch" bedeutet wie so häufig, dass die native Auflösung eines Spiels je nach Szenenaufwand reduziert wird. In The Last of Us Part 1 könnten beispielsweise Explosionen oder Rauch eine Anpassung der Auflösung auslösen. Dafür sollten 60 fps aber auch konstant gehalten werden.

Auf Basis des ersten Trailers vermuteten die Konsolenexperten von Digital Foundry, dass es sich um eine feste Auflösung von 1440p im Falle vom 60-fps-Modus handeln könnte, da feine Details ein wenig pixelig wirkten. Der Trailer könnte jedoch auch schlicht einen älteren Entwicklungsstand widerspiegeln, in dem die dynamische Regulierung noch nicht implementiert war. Er kann aber auch als grobe Richtschnur dafür dienen, was uns im fertigen Spiel erwartet.

Keine Vorzüge auf 120-Hz-Displays

Weder eine variable Bildfrequenz (VRR), die die Bildwiederholrate über 60 fps steigen lassen würde, noch ein 40-fps-Modus als perfekter Zwischenschritt zwischen 30 und 60 fps sind bislang bestätigt. Welche positive Auswirkung ein solcher Bildmodus haben würde, erfahrt ihr hier:

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Um 60 fps führt kein Weg herum

Im neuen Trailer beleuchten die Entwickler*innen von Naughty Dog vor allem zwei Neuerungen: Das aus The Last of Us Part 2 bekannte und verbesserte Animationssystem sowie zahlreiche Physikeffekte. Besonders die Bewegungsabläufe heben sich stark vom Original ab.

Naughty Dog verwendet wie beim zweiten Teil sogenanntes "Motion Matching". Für jeden Frame, in dem eine Animation dargestellt wird, errechnet das Spiel aus einer Datenbank unzähliger weiterer Bewegungen die perfekte Anschlussanimationen. Außerdem wird für einen glaubwürdigen Übergang zwischen den einzelnen Bewegungen gesorgt.

Animationen wirken in 60 fps deutlich lebendiger, wodurch eine viel stärkere Verbindung zum Spielgeschehen aufgebaut wird. Nicht nur zu Joel, sondern auch zu den Feinden, etwa wenn sie angeschossen werden. Werden sie von einem Treffer kurzzeitig außer Gefecht gesetzt, können wir schnell reagieren und sie endgültig ausschalten.

Die Nahkämpfe haben im Remake mehr Schmackes. Die Nahkämpfe haben im Remake mehr Schmackes.

Vor allem im neuen Permadeath-Modus, in dem uns ein virtuelles Ableben den gesamten Spielstand kostet, können klitzekleine Details entscheidend sein. Sie sollten uns also auf keinen Fall entgehen!

Krachende Physikeffekte

Ein weiterer Teil des Trailers ist den realistischen Physikeffekten gewidmet. Explosionen lassen nun Scheiben zerbersten, zahlreiche Bruchstücke werden umhergeschleudert. Die fundamentale Levelstruktur lässt sich zwar nicht zerstören, schlägt eine Kugel in einer Deckung vor euch ein, zerfetzt es aber dennoch einzelne Elemente, wodurch die Situation brenzliger wirkt. Details wie diese sind mit 60 Bildern pro Sekunde viel besser wahrnehmbar als mit 30.

Explodiert ein Sprengsatz in einem Gebäude, fliegen jede Menge Glassplitter umher. Explodiert ein Sprengsatz in einem Gebäude, fliegen jede Menge Glassplitter umher.

The Last of Us Part 1 hat noch mehr zu bieten

Das Remake von The Last of Us erfüllt so ziemlich jeden Punkt auf der Checkliste für moderne PlayStation-Produktionen. Darunter eine höhere Farbdynamik dank HDR, dreidimensionale Audio-Ausgabe und eine Unterstützung für die haptischen Funktionen des DualSense-Controller sowie die adaptiven Trigger.

Natürlich wird im Trailer auch wieder deutlich, wie schick die Landschaften gestaltet wurden:

PS5 The Last of Us Part 1 hat einen unglaublich hohen Grad an Realismus.

PS4 The Last of Us Remastered ist zwar hervorragend gealtert, kann aber selbstverständlich nicht mit dem Remake mithalten.

Einen genauen Blick auf alle grafischen Verbesserungen haben wir hier geworfen:

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Hier findet ihr zudem eine Übersicht über alle weiteren Ankündigungen, die im Trailer von The Last of Us Part 1 genannt wurden:

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Technisch macht The Last of Us Part 1 immerhin einen hervorragenden Eindruck, einige Neuerungen haben aber auch Auswirkungen auf das Gameplay, an dem sich auf den ersten Blick gar nicht so viel geändert hat.

Wäre das für euch überhaupt wichtig oder reicht euch die schickere Optik?

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