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The Order: 1886 - Unsterblich auf Schienen

The Order: 1886 hat fast alles, was ein tolles Spiel braucht: Schicke Grafik, interessante Story und abgedrehte Waffen. Nur eines fehlt: Freiheit! Und dieser Mangel schmerzt beim Anspielen der E3-Version stark!

von Sebastian Stange,
14.06.2014 09:50 Uhr

The Order: 1886 - Ingame-Trailer von der E3-Präsentation 2:03 The Order: 1886 - Ingame-Trailer von der E3-Präsentation

Es ist schon toll, wie sich Ready at Dawn gemausert hat. In den ersten Jahren seiner Existenz verdiente sich das Entwicklerteam mit den PSP-Ablegern der God of War-Reihe sowie der Portierung des PS2-Klassikers Okami auf Nintendos Wii seine Sporen, doch nun darf es mit The Order: 1886 endlich ein eigenes, großes PS4-Projekt verwirklichen.

Und dessen Konzept ist richtig spannend: Als Sir Galahad, Ritter der Tafelrunde, kämpfen wir seit Jahrhunderten für das Gute. Ein mächtiger Heiltrank namens Blackwater verleiht uns praktisch Unsterblichkeit. Er heilt alle Wunden und verlängert das Dasein, doch dafür bezahlen wir mit einem Leben außerhalb der Gesellschaft. Denn jeder, den wir kennen und lieben wird vor uns sterben.

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The Order: 1886 - Screenshots ansehen

Diese Rahmenhandlung ist bereits reichlich abgefahren, sie wird jedoch noch besser: England ist dem Zeitalter von König Artus mittlerweile entwachsen und im viktorianischen London angekommen. Die Entwickler machen daraus jedoch ein eigenwilliges Szenario, in dem reale Geschichte mit Science Fiction und Fantasy verquirlt wird. So tauchen in der Stadt immer mehr aggressive Halblinge, Mischwesen aus Mensch und Tier auf. Obendrein rebelliert die soziale Unterschicht und verwandelt London in ein revolutionäres Pulverfass.

Und als Kontrast tragen wir allerlei Hightech-Waffen, etwa Blitzkanonen oder Gewehre, die extrem heiß brennendes Thermit verschießen und entzünden können - klasse! Diese reizvolle Spielwelt, ihre düstere Stimmung und die famose Inszenierung auf PS4 sorgen bei uns seit der Ankündigung für Vorfreude. Unser erstes Probespiel auf der E3 erweist sich dann aber als recht ernüchternd. Denn was nützt das tollste Szenario, wenn das Spielgeschehen wie auf Schienen abläuft?

Technisch eine Wucht

Was wir auf der E3 spielen, ist keine brandneue Version. Dieser Level von The Order: 1886 wurde manchen Journalisten bereits vor einiger Zeit vorgeführt und in Ausschnitten auch als Videoclip veröffentlicht. Unsere Aufgabe im kurzen Demo-Abschnitt ist simpel: An der Seite etlicher Kameraden liefern wir uns eine Straßenschlacht. Wir verteilen mit dem Gewehr reichlich Thermit an den Stellen, wo Gegner auftauchen werden und jagen dann Zündfunken in dieselbe Richtung, um heftige Feuer auflodern zu lassen. Das sieht toll aus und spielt sich obendrein erfrischend anders als wie in Shootern mit modernen Waffen einfach nur draufzuhalten.

The Order 1886 - Erster Gameplay-Trailer zum PS4-Spiel 2:46 The Order 1886 - Erster Gameplay-Trailer zum PS4-Spiel

Obendrein rufen sich unsere Helden beständig Befehle und Hinweise zu - und zwar in einem herrlich altmodischen Englisch mit ein paar Brocken Französisch. Toll, diese Details! Und toll auch die Optik: Unsere Spielfiguren sind herrlich detailliert, die Spielwelt ist stimmig und steckt voller Details. Da verzeihen wir es gern, dass das Gebotene derzeit noch ganz schön blass und farbarm wirkt. Doch weitaus mehr gestört hat uns der Mangel an spielerischer Freiheit. Denn unser Demo-Level verlief so linear wie ein Laserstrahl.

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