Neues Open World-Spiel erinnert stark an AC Black Flag und geht auf Steam gerade ordentlich durch die Decke - 88 % positive Wertungen sprechen für sich

Windrose verbindet Open World, Survival und Seeschlachten – und kommt direkt zum Start gut an.

Gute Piraten-Spiele sind rar geworden. Seit Jahren warten viele Fans darauf, dass jemand die Lücke füllt, die Assassin’s Creed 4: Black Flag hinterlassen hat. Einige Titel haben es versucht, aber so richtig den Ton getroffen hat keiner.

Jetzt scheint ein Spiel genau die richtige Mischung gefunden zu haben, um ein echter Hit zu werden.

Starker Launch für Indie-Piratenspiel

Windrose ist im Early Access auf Steam gestartet und legt direkt beeindruckende Zahlen vor. Laut SteamDB erreichte das Spiel am ersten Tag über 69.000 gleichzeitige Spieler.

Video starten 0:45 Im Piratenabenteuer Windrose segelt ihr mit euren Freunden los, erkundet Inseln und stellt euch Bossen

Auch die Bewertungen fallen entsprechend positiv aus. Rund 88 Prozent der Reviews sind aktuell positiv – und das bereits bei über 1.500 Stimmen.

Gerade für ein Spiel eines bislang eher unbekannten Studios – Kraken Express – ist das ein bemerkenswerter Start. Vertrieben wird das Ganze übrigens von Pocketpair, den Machern von Palworld.

Joho und ne Buddel voll Gameplay

Im Mittelpunkt stehen Seeschlachten, bei denen ihr euer eigenes Schiff steuert, Gegner beschießt und anschließend entert. Der Übergang zwischen Schiff und Land passiert dabei nahtlos.

Natürlich dürfen Entermanöver in einem guten Piraten-Spiel nicht fehlen. Natürlich dürfen Entermanöver in einem guten Piraten-Spiel nicht fehlen.

Dazu kommen klassische Survival-Mechaniken: Ressourcen sammeln, Gebäude errichten und eigene Siedlungen aufbauen. Ihr könnt NPCs rekrutieren, eure Basis ausbauen und so eure Produktion verbessern.

Die Spielwelt besteht aus prozedural generierten Gebieten, kombiniert mit über 100 handgebauten Dungeons und Orten, die es zu entdecken gilt. Dazu kommen Quests, Fraktionen und Bosskämpfe, die das Abenteuer vorantreiben.

Auch im Kampfsystem wird einiges geboten. Neben Schwertern, Rapiere und Hellebarden kommen auch Pistolen und Musketen zum Einsatz. Parieren, Ausweichen und unterschiedliche Builds sorgen dafür, dass die Kämpfe auch nach ein paar Stunden nicht Stumpf werden.

Ihr könnt euch Inseln besiedeln und eure Crew für euch Ausrüstung herstellen lassen. Ihr könnt euch Inseln besiedeln und eure Crew für euch Ausrüstung herstellen lassen.

Gerade diese Mischung scheint bei vielen Spieler*innen gut anzukommen.

Seefahrt und Kämpfe erinnern an Black Flag, während Survival- und Fortschrittssysteme eher an Spiele wie Valheim denken lassen.

Dazu kommt Koop für bis zu acht Spieler, auch wenn die Entwickler selbst kleinere Gruppen für die beste Erfahrung empfehlen.

Mut zur Lücke

Der Entwickler scheint mit Windrose einen Nerv zu treffen. Große Piraten-Spiele sind seit Jahren selten – und selbst große Titel wie Skull and Bones konnten viele Erwartungen nicht erfüllen.

Der Bedarf ist also da. Ob das Spiel diesen Erfolg langfristig halten kann, wird sich allerdings erst noch zeigen. Als Early-Access-Titel dürfte sich auch hier noch einiges verändern.

Ich habe durch das Schreiben der News auf jeden Fall richtig Lust auf das Survival-Spiel bekommen und werde es mir gönnen, sobald ich von meiner Soulmask-Sucht loskomme.

Habt ihr schon einen Blick auf Windrose geworfen – oder wartet ihr lieber auf die fertige Version?


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