Zelda: OoT-Fans graben 23 Jahre alten Zauber aus, der Link verwandelt hätte

Ein altes N64-Modul bringt Überraschungen zu Zelda: Ocarina of Time ans Tageslicht. Ein verschollener Demo-Build verrät, was ursprünglich alles geplant war.

von David Molke,
21.01.2021 13:37 Uhr

The Legend of Zelda: Ocarina of Time gehört für viele zu den besten Spielen aller Zeiten. The Legend of Zelda: Ocarina of Time gehört für viele zu den besten Spielen aller Zeiten.

Zelda: Ocarina of Time sorgt auch 20 Jahre nach Veröffentlichung für große Überraschungen. Auf einem alten Entwickler*innen-Modul für den N64 wurde jetzt nämlich ein Demo-Build des Spiels entdeckt, der haufenweise Geheimnisse und verschollene Features ans Tageslicht befördert. Ursprünglich war wohl zum Beispiel geplant, dass Link sich in die Fee Navi verwandeln und so durch die Gegend fliegen kann.

Zelda Ocarina of Time: Verschollenes Demo-Modul bringt bisher unbekannte Details ans Tageslicht

Zelda-Demo Build aufgetaucht: Eine offenbar noch sehr frühe Version von The Legend of Zelda: Ocarina of Time enthält jede Menge von bislang unbekanntem Material. Dabei handelt es sich zum Großteil um Features, die es nie ins fertige Spiel geschafft haben oder Dinge, die später noch überarbeitet wurden.

Das steckt drin: Das interessanteste Detail dürfte das Seelenmedaillon darstellen. Es hätte Link ermöglichen sollen, sich in Navi zu verwandeln. In Gestalt der kleinen Fee hätten wir dann offenbar mehr oder weniger frei durch die Gegend fliegen können.

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Anscheinend hätte Navi sogar Waffen und Schild von Link weiter benutzen dürfen, was dann wohl ungefähr so ausgesehen hätte:

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Ganz andere Hyrule-Map: Zusätzlich zu neuen Medaillons und Fähigkeiten war wohl ursprünglich auch ein ganz anderer Aufbau der Spielwelt von Zelda Ocarina of Time geplant. Zumindest sieht diese frühe Fassung der Weltkarte deutlich anders aus als das, was wir letzten Endes im Spiel zu Gesicht bekommen haben.

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Aber das war natürlich noch nicht alles. Da wäre zum Beispiel eine sehr frühe Version des Dorfes Kakariko. Hier gibt es nicht besonders viel zu sehen und das Ganze wirkt noch ziemlich rudimentär, spannend ist es allemal.

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Es gab wohl auch mal Pläne, einen Bogenschieß-Test auf dem Rücken eines Pferdes zu implementieren.

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Auch das Innere des Deku-Baums und der Wassertempel sind in frühen Entwicklungsstadien enthalten.

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Woher kommen die Infos? Die Zelda-Daten wurden auf einem Nintendo 64-Entwickler*innen-Modul entdeckt. Es handelt sich eigentlich um einen Demo-Build für die Spaceworld 97-Messe, der teilweise mit F-Zero X überspeichert wurde. Ein Teil der Daten blieb aber erhalten und das Modul stammt aus dem Besitz eines Nintendo-Angestellten, der die Spiele-Kassette verkauft hat.

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Falls ihr noch mehr kuriose Zelda-Entdeckungen wollt, seid ihr hier genau richtig. Gerade erst haben wir in diesem Gamepro-Artikel darüber berichtet, dass Dataminer im Spielcode von Breath of the Wild einen komplett neuen Schrein entdeckt haben, den niemand kannte und der im eigentlichen Spiel gar nicht zu sehen ist beziehungsweise ungenutzt bleibt.

Wie gern wärt ihr als Navi durch die Welt von Ocarina of Time geflogen? Was findet ihr an solchen Funden und Entdeckungen am spannendsten?

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