Das Zobiris-Pokémon basiert offenbar auf einer gruseligen Alien-Story

Das Pokémon Zobiris scheint es nur deshalb in seiner heutigen Form zu geben, weil eine Familie in Kentucky angeblich von Aliens angegriffen worden sein soll. Das Design orientiert sich an ihren Beschreibungen.

von David Molke,
21.01.2020 11:21 Uhr

Leuchtende Augen, schwankender Gang: Das Zobiris-Pokémon soll sich an einer ganz bestimmten Alien-Sichtung orientieren. Leuchtende Augen, schwankender Gang: Das Zobiris-Pokémon soll sich an einer ganz bestimmten Alien-Sichtung orientieren.

Die Pokémon-Schöpfer suchen sich in den verschiedensten Dingen Inspiration. Zobiris aus den Pokémon-Editionen Saphir und Rubin soll zum Beispiel einer ganz bestimmten Art von Aliens nachempfunden sein. Das Design basiert wohl auf den Beschreibungen einer Familie aus Kentucky, die eines Nachts angeblich von Aliens heimgesucht wurde.

Unheimliche Begegnung der 3. Art hat offenbar Pokémon inspiriert

Darum geht's: Das Pokémon Zobiris sieht nicht von ungefähr so wie ein mysteriöses Alien aus. Der Look orientiert sich angeblich nämlich an einer Alien-Sichtung aus den 1950er Jahren. Die Story genießt wohl insbesondere in Japan größere Bekanntheit und soll unter anderem auch die Alien-Geschichte in Zelda: Majora's Mask inspiriert haben (aber nicht den Look).

Teile der Geschichte wurden von offizieller Seite bestätigt, aber ein Großteil davon bleibt natürlich unklar. Einig sind sich die Berichte von Polizei und lokalen Medien zumindest dahingehend, dass alle Betroffenen dieselbe Story erzählen und offenbar extrem verängstigt bei der Polizei aufgetaucht sind.

Die Kentucky-Goblins: Das sogenannte Kelly-Hopkinsville-Encounter hat sich angeblich auf dem Farmhaus einer Familie in Kentucky zugetragen. Dort sollen 1955 insgesamt elf Menschen Aliens gesehen haben. Nach einem möglichen UFO-Crash seien die Wesen in die Nähe des Hauses gekommen, aufs Dach geklettert, hätten in die Fenster geschaut und alle Anwesenden in Angst und Schrecken versetzt.

Einige der Familienmitglieder haben die vermeintlichen Aliens mit Schrotflinte und Jagdgewehr angegriffen, um sie zu vertreiben, wobei wohl diverse Fenster zu Bruch gegangen sind. Die mysteriösen Wesen wurden als verhältnismäßig klein, krallen-bewehrt und mit kurzen Gliedmaßen beschrieben.

Wenn sie nicht schwebten, hätten sie sich mit schwankend fortbewegt, so als würden sie durch Wasser waten. Die mutmaßlichen Aliens hatten angeblich spitze Ohren und leuchtende, gelbe Augen. Die Menschen gaben an, einige der Wesen mit Schüssen getroffen zu haben, aber das hätte denen nichts ausgemacht.

Letzten Endes sind die Menschen wohl allesamt zum Polizeirevier geflüchtet und anschließend mit rund 20 Beamten zur Farm zurückgekehrt. Die konnten dort aber außer den Spuren der Schießerei nichts finden. Angeblich sollen die Aliens später in der Nacht sogar zurückgekehrt sein, woraufhin die Familien die Flucht ergriffen.

Was verbirgt sich hinter dem Kelly-Hopkinsville-Encounter?

Sicher weiß das niemand. Die meisten Berichte gehen mittlerweile aber offenbar davon aus, dass der UFO-Crash ein Meteorit war. Die Aliens dürften höchstwahrscheinlich eine bestimmte Art von Eulen gewesen sein.

Eulen? Die Beschreibung des Verhaltens und des Aussehens passt wohl ziemlich gut dazu: Die Great Horned Owls aka Virginia-Uhus haben spitze Ohren, gelbe Augen, scharfe Krallen, schweben durch die Nacht und verteidigen aggressiv ihre Nester.

Auch wenn teilweise von 12 bis 15 Aliens die Rede gewesen sein soll, geben die Familienmitglieder wohl auch an, höchstens zwei der mysteriösen Wesen auf einmal gesehen zu haben.

Leuchtpilze? Hinter dem leuchtenden Fleck an einer Stelle, wo ein Alien angeblich von einem Schuss getroffen wurde, könnte sich eine bestimmte Pilz-Art verbergen, die im Dunkeln leuchtet. Der biolumineszente "Herbe Zwergknäueling" leuchtet im Dunkeln teilweise strahlend hell und grün.

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