007 First Light: Grafik, HDR und Co. - Diese Einstellungen solltet ihr im James Bond-Spiel ändern

Um das beste Spielerlebnis aus dem James Bond-Spiel von IO Interactive herauszuholen, empfiehlt es sich, ein paar Einstellungen anzupassen.

Mit ein paar kleinen Anpassungen wird James neues Abenteuer noch besser. Mit ein paar kleinen Anpassungen wird James' neues Abenteuer noch besser.

Mit 007: First Light hat IO Interactive ein grandioses Action-Feuerwerk hingelegt. Allerdings können einige Einstellungen das tolle Spielerlebnis etwas trüben oder im Umkehrschluss noch besser machen. Wir haben hier ein paar wichtige Punkte aus den Einstellungen gefischt, die ihr unbedingt ändern solltet.

Falls ihr direkt zu einem bestimmten Punkt springen wollt, haben wir hier eine Übersicht für euch:

Da wir 007: First Light auf der PS5 getestet haben, zielen unsere Erfahrungen mit den angepassten Einstellungen auf die PlayStation-Version ab. Sie sind überwiegend auch auf die Versionen für Xbox Series X/S, Steam und Epic Games übertragbar, wobei der PC je nach Spezifikation noch weitere Optionen bietet.

Grafikmodus auf den Konsolen

  • Zu finden unter: Grafik - Grafikmodus
  • Empfehlung:
    • Basis-PS5 & Xbox: Qualität
    • PS5 Pro: Grafik

Um ein möglichst schickes Bild aber auch eine ausreichend flüssige Bildwiederholungsrate zu erhalten, kommt es darauf an, auf welcher Konsole ihr spielt. Um auf der normalen PS5 oder Xbox Series X auf 60 fps zu kommen, müsst ihr den Leistungsmodus (Performance) wählen. Die höhere Framerate ist gerade bei den actionslastigen Abschnitten ein Pluspunkt.

Allerdings müsst ihr dann grafische Abstriche hinnehmen, zum Beispiel im Hinblick auf eine geringere Bildschärfe und weniger präzise geworfene Schatten. Uns haben die optischen Einschnitte auf der Basis-PS5 nicht großartig gestört, aber die höhere Auflösung im 30 fps-Qualitätsmodus kommt ganz klar der Bildqualität und damit dem Kino-Feeling des Agentenspiels zu Gute.

Auf der PS5 Pro sieht die Sache hingegen eindeutig aus: Hier gibt es einen exklusiven Qualitätsmodus, der stabile 60 fps erzielt und ein immenses Plus an Bildschärfe durch eine höhere Auflösung sowie die kompetente KI-Skalierung in Form von PSSR 2 liefert.

HDR

  • Zu finden unter: Grafik - Anzeige
  • Empfehlung:
    • An
    • Helligkeit 250

Die genaue HDR-Helligkeit hängt weitgehend von dem Bildschirm, auf dem ihr spielt, ab, sowie den Lichtverhältnissen in eurem Wohnzimmer. Stellt ihr die Helligkeit höher, werden Farbwerte nach oben geschoben, das Bild blasst aber auch nach und nach aus. Stellt ihr sie runter, dunkelt das Bild im Schnitt aus. Der Referenzwert von 250 sorgt, unserer Ansicht nach, für ein sehr gutes Gesamtbild.

Ihr solltet aber nicht die HDR-Optionen auf der Konsole und dem Fernseher vergessen. Erst wenn alles zusammenpasst, könnt ihr von einer höheren Farbpalette und knalligeren Spitzenhelligkeit profitieren.

Das sieht auch unser Hardware-Experte Chris so, der noch einmal in diesen Artikel genauer erklärt, wie ihr HDR auf der PlayStation oder Xbox einstellt:

Motion Blur

  • Zu finden unter: Grafik - Nachbearbeitungseffekte
  • Empfehlung: Bewegungsunschärfe - Aus

Motion Blur bzw. Bewegungsunschärfe ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Wer durch die viele Action und Bewegung an Motion Sickness leidet, kann durch das Deaktivieren des Effekts das Unwohlsein senken oder ganz verhindern.

Das Ausschalten weiterer Optionen wie "Ruckeln und Verzerren" oder "Vollbild-Unschärfeeffekt" kann ebenfalls helfen, allerdings weist IO darauf hin, dass manche Gameplay-Situationen möglicherweise schwerer von anderen zu unterscheiden sind, wenn diese Punkte inaktiv sind.

Wollt ihr hingegen den maximalen Film-Look behalten und stört euch sonst nicht an der Unschärfe und dem Gewackel, dann lasst die Optionen einfach eingeschaltet.

Das gilt auch für den 30 fps-Qualitätsmodus, der mit aktivierter Bewegungsunschärfe eine Spur weniger hakelig erscheint.

Filmkörnigkeit

  • Zu finden unter: Grafik - Nachbearbeitungseffekte
  • Empfehlung: Filmkörnigkeit-Effekt - Aus

Wo wir gerade schon bei der Film-Optik waren: Der Körnigkeits-Effekt spielt in diesem Punkt wohl die größte Rolle. Der Filter imitiert den krisseligen Look, wie wir ihn von analogen Filmaufnahmen kennen.

Wir empfanden es auf der Standard-PS5 als angenehmer, ihn zu deaktivieren, um ein klareres Bild zu erhalten und einen tieferen Schwarzwert bei eingeschaltetem HDR zu erhalten. Je nach persönlichen Geschmack, holt ihr euch so aber auch mehr Kinogefühl auf den Fernseher.

Audio-Balance

  • Zu finden unter: Audio - Lautstärkeregler
  • Empfehlung:
    • Gesamtlautstärke: 20
    • Effektlautstärke: 15
    • Musiklautstärke: 20
    • Dialog-Lautstärke: 17

Während unseres Durchlaufs haben wir nach nur wenigen Stunden die Lautstärkeregler angepasst. Grund dafür war, dass in einigen coolen Szenen der kultige Bond-Soundtrack zu leise aus unseren Lautsprechern tönte und so die actionreiche Stimmung nicht optimal rüberkam. Außerdem waren so manche Dialoge bei lauter Geräuschkulisse schwerer verständlich.

Mit den oben genannten Werten konnten wir diese Probleme gut lösen. Je nach Audioausgabe-Gerät und persönlicher Präferenz empfiehlt es sich aber, hier und da noch ein oder zwei Punkte anzupassen.

Quick-Time-Events

  • Zu finden unter: Zugänglichkeit - Eingabe
  • Empfehlung: QTE automatisch vervollständigen - an

Ob ihr Quick-Time-Ereignisse eingeschaltet lasst oder lieber deaktiviert, hängt stark davon ab, ob ihr diese Art Eingabe mögt oder motorisch davon profitiert. Da 007: First Light sehr auf eine filmische Inszenierung setzt und die meisten QTE den Spielfluss beeinflussen, solltet ihr aber mal ausprobieren, dass Bond die Handlungen einfach selbstständig tätigt. Es ist jedoch absolut kein Muss.

Fehlende Einstellungen

Wo finde ich die deutsche Sprachausgabe?

IO Interactive hat dem Spiel keine deutsche Sprachausgabe spendiert, ihr sucht also vergeblich, falls ihr James, M & Co. auf Deutsch lauschen wollt. Es gibt lediglich deutsche Untertitel, deren Erscheinungsbild ihr in den Optionen unter "Sprache" noch anpassen könnt.

Wo ist Auto-Aim?

Falls ihr nach einer Einstellung sucht, dass James beim Zielen schon (mehr oder weniger) automatisch einen Feind anvisiert, muss ich euch enttäuschen. Es gibt keine Snap-On-Funktion, also das automatische Anvisieren, sondern lediglich die Option, das Zielen vom Gedrückthalten der Taste zu einem An/Aus-Schema zu wechseln.

Ihr müsst also immer selbstständig zielen. Für eine höhere Zugänglichkeit wurde hier also leider nicht vorgesorgt.

Falls euch jetzt noch gute Anpassungen in den Einstellungen untergekommen sind, dann verratet sie uns gerne in den Kommentaren.


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