Animal Crossing ist eine ziemlich spezielle und eigentlich, wenn wir so drüber nachdenken, auch eine ziemlich merkwürdige Lebens-Simulation. Da können wir uns schon mal fragen, was es denn mit all dem auf sich hat. Eine Fan-Theorie könnte vieles erklären, aber dabei wird es ganz schön düster – für ein so gemütliches Spiel.
Ist unser Charakter in Animal Crossing eigentlich tot?
Warum sind wir im Spiel völlig selbstlos und sind immer darauf bedacht, es allen recht zu machen und die Insel zu verschönern? Ist der Unterton mancher Briefe von unserer Mutter nicht teilweise ein wenig seltsam? Fans haben eine Idee, was das und mehr bedeuten könnte.
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Animal Crossing: New Horizons für Switch 2: Das ist alles neu!
Die Theorie besagt: Animal Crossing spielt nicht in der realen "diesseitigen" Welt, sondern nach dem Tod unseres Charakters in einer Art Zwischenwelt, von der er versucht, in den Himmel oder ähnliches aufzusteigen.
Die Überlegung kam bereits im Releasejahr von New Horizons auf, wurde aber von der Community über die Jahre bis heute immer wieder aufgegriffen, diskutiert oder ergänzt.
Ein Punkt, der für die Idee spricht, ist ein mögliches "Wiedergutmachungs"-Motiv. Mit den vielen guten Taten könnte unsere Spielfigur daran arbeiten, für alle Verfehlungen im Leben Buße zu tun. Auch die Schulden bei Tom Nook könnten als Sünden-Konto oder Karma-Ausgleich interpretiert werden.
Wie ein AllAgesOfGeek-Artikel herausstellte, klingen außerdem manche Briefe unserer Mutter nach Meinung einiger Fans, als seien sie zur Trauerbewältigung auf ein Grab gelegt worden; beispielsweise, wenn sie erzählt, sie dachte, sie habe im Wind unsere Stimme gehört und sich dabei ein wenig erschreckt.
Zudem führen Fans weitere Details auf, die die Ideen von einer Übergangszone zwischen Leben und einem "besseren Ort" stützen könnten: Zum einen die Art, wie wir auf der Insel abgeliefert werden, zum anderen beispielsweise, dass wir nicht altern. Und dann wäre da noch der seltsame Fakt, dass alle um uns herum Tiere sind – was zumindest dafür spricht, dass wir uns hier nicht in unserer normalen Welt befinden.
Natürlich lässt sich bei vielen Punkten auch ganz einfach dagegenhalten, zum Beispiel mit dem Totschlagargument: Es ist eben ein Spiel! Nicht alles, was für ein spaßiges Spielerlebnis sorgt oder putzig ist, muss zwangsweise Sinn ergeben oder erklärt werden.
Auch die Briefe der Mutter sind Auslegungssache. Trotzdem ist es spannend, wie die Theorie auf einmal ein ganz neues Licht auf das Inseltreiben wirft. Ob ihr daran glauben wollt oder nicht, ist am Ende euch überlassen.
Habt ihr schon mal von dieser Theorie gehört und was haltet ihr davon?

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