Battlefield 2018 - EA gesteht Fehler ein & will Mikrotransaktionen nicht wieder zum Problem machen

EA gibt zu, dass die Lootbox-Mechanik in Star Wars: Battlefront 2 ein Fehler war. Derartiges dürfe und werde bei Anthem und Battlefield 2018 nicht passieren.

von David Molke,
17.04.2018 12:00 Uhr

Bei Battlefield 2018 darf es mit den Mikrotransaktionen keine Probleme geben, wie es bei Star Wars: Battlefront 2 der Fall war.Bei Battlefield 2018 darf es mit den Mikrotransaktionen keine Probleme geben, wie es bei Star Wars: Battlefront 2 der Fall war.

Electronic Arts bringt bald zwei große Geschütze in Stellung: In Anthem schickt uns Bioware auf futuristische Koop-Ballereien, während sich Battlefield 2018 wieder dem zweiten Weltkrieg widmen soll. Beide Spiele kommen mit hartem Multiplayer-Einschlag daher und werden wohl auch Mikrotransaktionen enthalten.

EA muss aufpassen, dass sich das Lootbox-Debakel rund um Star Wars: Battlefront 2 nicht wiederholt. Aber Electronic Arts zeigt Einsicht und gibt zu, dass das System ein Fehler war. Diesen Fehler dürfe der Publisher bei Anthem und Battlefield 2018 nicht nochmal machen und EA verspricht, dass das auch nicht passieren werde.

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Lootbox-System von Star Wars: Battlefront 2 war ein Fehler

EAs Chief Design Officer Patrick Söderlund erklärt gegenüber The Verge, dass das Ziel des Lootbox-Systems in Star Wars: Battlefront 2 gewesen sei, mehr Leute zum längeren Spielen zu bewegen und damit Geld zu verdienen. Aber EA sei das Ganze falsch angegangen und damit gescheitert. Allerdings gab es offenbar positives Feedback auf die Entscheidung, die Mikrotransaktionen abzuschalten und zu überarbeiten.

"Die Leute scheinen zu schätzen, was wir gemacht haben, Spieler kommen zurück und wir sehen stärkere Zahlen beim Engagement. Die Leute scheinen zu denken, dass wir es jetzt zum Großteil richtig hinbekommen haben."

"Wir werden das Spiel weiterhin verbessern, wir werden diese Dinge auch weiterhin pushen. Wir werden sehr vorsichtig damit sein müssen, was das für unsere zukünftigen Produkte bedeutet."

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EA lernt dazu und will den Fehler nicht nochmal machen

Patrick Söderlund betont, wie wichtig es sei, Fehler zu realisieren, dementsprechend zu handeln und sie zu bereinigen. EA habe sehr viel aus der Lootbox-Kontroverse rund um Star Wars: Battlefront 2 gelernt.

"Wir haben als Unternehmen bedeutende Schritte unternommen, um die Mechaniken rund um Monetarisierung, Lootboxen und andere Dinge in unseren Spielen zu prüfen und zu verstehen, bevor sie auf den Markt kommen. "

"Bei den Spielen, die als nächstes kommen, bei Battlefield oder Anthem, haben die Spieler sehr deutlich gemacht, dass wir es uns nicht leisten können, ähnliche Fehler zu machen. Und das werden wir auch nicht."

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