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Adventskalender 2019

Concrete Genie - Dieses PS4-Exclusive pinselt sich mitten ins Herz

Concrete Genie lässt uns mit einem magischen Pinsel und einer Horde Dschinn die Welt retten. Wir testen, ob das PS4-exklusive Adventure eher Kritzelei oder Meisterwerk ist.

von Ann-Kathrin Kuhls,
08.10.2019 07:01 Uhr

In Concrete Genie erwachen unsere Zeichnungen zum Leben. In Concrete Genie erwachen unsere Zeichnungen zum Leben.

Concrete Genie lässt sich eigentlich in einem Satz zusammenfassen: Mit einem magischen Pinsel und imaginären Freunden retten wir eine verwahrloste Stadt, indem wir im wahrsten Sinne des Wortes die Farbe zurück in den grauen Alltag und an die Wände des Hafenbezirks Denska bringen. Um aber genau zu erklären, was an Sachbeschädigung durch Neongraffiti so herzerwärmend ist, müssen wir ein bisschen weiter ausholen.

PSVR-Optimiert
Concrete Genie ist für die PSVR optimiert und verfügt auch über weitere VR-Features. Sobald wir die Chance hatten, diese auszuprobieren, findet ihr an dieser Stelle eine Einschätzung.

Das Spiel beginnt mit dem Jungen Ash, der sich abends in einen verlassenen Teil der Stadt geschlichen hat, um in Ruhe zu zeichnen und in Erinnerungen zu schwelgen. Früher war der Hafen nämlich ein beliebtes Ausflugsziel für Familien und blühte vor Leben, doch die Menschen verschwanden und der Hafen verwaiste. Zurück blieben beschmierte Wände, halb verfallene Gebäude und eine Horde Rowdys, die auf Krawall gebürstet sind und es vor allem auf Ash abgesehen zu haben scheinen.

Concrete Genie - Neuer Trailer verrät das Release-Datum des PS4-Exklusives 0:30 Concrete Genie - Neuer Trailer verrät das Release-Datum des PS4-Exklusives

Vom Winde verweht

Als sie ihr liebstes Quälobjekt entdecken, reißen sie ihm prompt das Skizzenbuch aus den Händen, zerfetzen die Seiten und lassen sie vom Wind in der ganzen Stadt verteilen. Dass sie ihn dann auch noch in einem gruseligen Leuchtturm aussetzen, erweist sich für Ash jedoch als Glück im Unglück. Dort erwacht nämlich eine seiner Zeichnungen zum Leben.

Luna ist einer von vielen sogenannten Dschinn aus Ashs Notizbuch, die nicht nur den Leuchtturm weniger gruselig macht, sondern auch noch ein ganz besonderes Geschenk für den Jungen hat: Sie händigt ihm einen magischen Pinsel aus, der leuchtende, bewegliche Zeichnungen hervorbringt, was natürlich prompt ausprobiert werden muss.

Denn das Zeichnen übernehmen dank der Bewegungssteuerung des DualShock 4-Controllers wir. Zwar sind die Motive vorgegeben, Größe und Platzierung sind jedoch unsere Sache. Und abgesehen davon, dass es wirklich schön anzusehen ist, wie die leuchtenden Motive einen vorher trostlos wirkenden Raum aufhellen, verändern sich die Zeichnungen, während sie an der Wand sind. Blumen blühen auf, Tannen wiegen sich im Wind, Schmetterlinge flattern quer über das Motiv und dann über angrenzende Wände davon.

Die Kunstwerke sind im wahrsten Sinne des Wortes lebendig. Die Kunstwerke sind im wahrsten Sinne des Wortes lebendig.

Die Steuerung ist dabei sehr intuitiv. In einem Menü, das an die Hubs aus Little Big Planet 3 erinnert, wählen wir ein Motiv und zeichnen es, indem wir X gedrückt halten und unseren Controller bewegen. Ihr braucht kein künstlerisches Talent, denn Größe und Anzahl der Motive werden halbautomatisch geregelt: Drücken wir kurz, erscheint ein Baum oder ein kleiner Pilz. Ziehen wir den Pinselstrich in die Länge, erscheint ein ganzer Wald oder ein Pilz so hoch wie ein Haus.

Graffiti für den guten Zweck

Aber unsere neue Kraft ist nicht einfach nur hübsch, sie hat auch einen Nutzen: Mit den kunterbunt leuchtenden Skizzen soll nach und nach das gesamte Hafenviertel erhellt werden. Und das im wortwörtlichen Sinne: Jeder Pinselstrich an den grauen Wänden bringt versteckte Lichterketten zum Leuchten.

Alle Ketten zusammen vertreiben die Finsternis, die nicht nur Schatten, sondern auch dicke Haufen einer schwarz-glibbrigen Masse bildet, die uns auf unserer Mission, das gesamte Viertel zu erleuchten, im Weg liegen. Und ein leuchtender Hafen bringt am Ende vielleicht auch die Bewohner zurück.

Doch nicht alle Ketten sind problemlos zu erreichen: Manche liegen unter Wasser, andere hinter verschlossenen Toren, und wieder andere können wir auch durch Sprünge und Klettereinlagen nicht erreichen. Dann sind unsere Dschinn gefragt. Genau wie Luna können wir sie an bestimmten Orten zum Leben erwecken, und zwar ganz nach unserem Geschmack: Wir können die hilfreichen Geister nach Gutdünken designen, ihnen Hasenohren, puschelige Schwänze oder ein Geweih aufsetzen oder ein Vogelnest auf den Kopf kleben.

Der düstere Hafen soll in neuem Glanz erstrahlen. Der düstere Hafen soll in neuem Glanz erstrahlen.

Der zum Leben erweckte Dschinn begleitet uns fortan wie Link in The Legend of Zelda: A Link between Worlds, indem er sich entlang der vielen Mauern und Wände bewegt. Und obwohl wir ihm zuvor ein Vogelnest auf den Kopf gesetzt haben, hilft er uns mit seinen jeweiligen Talenten: Rote Feuer-Dschinn brennen Planen weg, die uns den Weg versperren, gelbe Elektro-Dschinn leiten Strom, und so weiter.

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