Crimson Desert-Spieler räumen jetzt schon die komplette Map leer - und beschweren sich, dass sie am Ende ohne Gegner dastehen

Wer die Karte leer räumt, steht irgendwann vor einem unerwarteten Problem.

Die wuchtigen Kämpfe sind das Highlight von Crimson Desert. Später kommt ihr aber kaum noch dazu. Die wuchtigen Kämpfe sind das Highlight von Crimson Desert. Später kommt ihr aber kaum noch dazu.

Crimson Desert wirft euch am Anfang mit Aufgaben, Kämpfen und Möglichkeiten geradezu zu. Stundenlang zieht ihr von Camp zu Camp, räumt Banditenlager aus und sammelt dabei Ausrüstung, Silber und Erfahrung.

Doch wer sich zu schnell durch die Spielwelt arbeitet und viele Gebiete vollständig säubert, stößt später auf ein Problem, mit dem wohl die wenigsten gerechnet haben.

Leere Karte statt Endgame

Immer mehr Spieler*innen berichten, dass ihnen im Endgame schlicht die Gegner ausgehen. Sobald ihr viele Camps einnehmt und wichtige Bereiche befreit, kehren die Feinde nicht mehr zurück.

Video starten 0:31 Crimson Desert Schattenbringer: So bekommt ihr das begehrte Zweihandschwert Darkbringer

Das sorgt dafür, dass große Teile der Karte irgendwann überraschend leer wirken. Wer dann noch gezielt farmen oder bestimmte Herausforderungen abschließen will, hat oft schlicht keine passenden Gegner mehr.

Oder mit den Worten eines Spielers auf Reddit:

"Irgendwann ist einfach nichts mehr da, was man noch bekämpfen kann."

Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil Crimson Desert eigentlich stark vom Kampfsystem lebt – und genau das wird euch im Endgame plötzlich entzogen.

Auch die Story räumt auf

Das Problem betrifft nicht nur optionale Inhalte. Auch die Hauptgeschichte sorgt dafür, dass ganze Gebiete sich verändern.

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Ein gutes Beispiel ist Demeniss. Zu Beginn trefft ihr dort auf zahlreiche starke Gegner, die sich perfekt zum Farmen eignen. Nach einem bestimmten Story-Fortschritt wird die Region jedoch deutlich ruhiger. Für Spieler*innen, die sich dort gezielt Ressourcen erspielt haben, fällt damit eine wichtige Einnahmequelle einfach weg.

Mehr Fortschritt, weniger Möglichkeiten

Unterm Strich entsteht ein seltsamer Effekt: Je weiter ihr im Spiel vorankommt, desto weniger könnt ihr eigentlich tun – zumindest, wenn es ums Kämpfen geht.

Viele wünschen sich deshalb Optionen, um Camps zurückzusetzen oder Gegner wieder erscheinen zu lassen. Gerade für ein Open-World-Spiel wirkt eine dauerhaft leergefegte Karte für viele etwas widersprüchlich.

Zumindest hat Pearl Abyss mittlerweile neue Inhalte für das Endgame angekündigt. So sollen wir zum Beispiel Bosse erneut bekämpfen können oder erleben, wie sich feindliche Fraktionen von uns befreite Gebiete zurückerobern. Mehr dazu in der oben verlinkten Aussicht auf kommende Updates.

Habt ihr Crimson Desert schon so weit gespielt – oder seid ihr noch mitten im Chaos unterwegs?


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