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Seite 2: Dead Cells im Test - Kontrolliertes Chaos

Ein Klumpen und sein Werkzeug

All diese Waffen sowie Baupläne für neue Argumentationsverstärker versteckt das Spiel wahllos in den Gebieten. Was wir finden, ist also maßgeblich vom Zufall abhängig. Zumindest zu Beginn. Denn nach jedem Level landen wir in einer Zwischenzone, in der wir permanente Verbesserungen kaufen und mit den Schemata neue Schwerter und Bögen bauen können - die wir dann beim nächsten Durchgang vielleicht in den Levels finden.

Zu Beginn haben wir etwa keinen Heiltrank. Den schalten wir beim so genannten Sammler (ein skurriler Robo-Händler) in der Zone frei und verarzten uns in Zukunft selbst. Wir sorgen hier auch gegen Gold dafür, dass wir bei jedem Neustart bessere Ausrüstung als das Standardzeug erhalten. Bestimmte Waffen können wir allerdings nicht festlegen, ein bisschen Zufall bleibt also erhalten.

Zeittüren bergen besonders viele Belohnungen, schließen sich aber auch schnell. Nur wer besonnen und risikobereit zugleich ist, schafft es rechtzeitig. Zeittüren bergen besonders viele Belohnungen, schließen sich aber auch schnell. Nur wer besonnen und risikobereit zugleich ist, schafft es rechtzeitig.

Dauerhafte Verbesserungen (die etwa pauschal die Qualität der gefundenen Items erhöhen), bezahlen wir mit Zellen, die wir genau wie das Gold für besiegte Gegner, in Truhen, oder Zeittüren finden. Letztere sind eine Art Herausforderung.

So schließt etwa so ein Tor im zweiten Gebiet "Promenade der Verdammten" nach zwei Minuten Spielzeit. Das fördert einen risikoreichen Spielstil - denn die Belohnungen hinter der Tür sind es wert, es winken neue Schemata und Zellen. Aber Achtung: Sterben wir vor der nächsten rettenden Zone, verschwinden alle Gegenstände.

Mit dem Tod verlieren wir auch die allgemeinen Upgrades für Brutalität (Nahkampf), Taktik (Fernkampf) und Überlebe (Schild und Ausweichen). Die finden wir als Schriftrollen in den Levels und müssen uns bei jedem Fund entscheiden, auf welchen der Bereiche wir sie anwenden. So können wir uns bei einem Durchgang etwa auf den Fernkampf konzentrieren, beim nächsten aber in den Vollkontakt gehen.

Dead Cells - Trailer zeigt Release-Datum für das Roguelike-Metroidvania 1:04 Dead Cells - Trailer zeigt Release-Datum für das Roguelike-Metroidvania

Ein Klumpen und seine Schwächen

Durch die Verschmelzung von Roguelike und Metroidvania schafft es Dead Cells geradezu meisterhaft, die Vorteile der Genres zu kombinieren. Weil wir oft sterben, müssen wir immer wieder durch die gleichen Levels. Weil die sich aber ständig verändern, artet das aber nicht in stumpfes Abarbeiten aus.

Umgekehrt wirkt die Welt nicht komplett willkürlich, da Knotenpunkte und Verbindungen immer gleichbleiben. Auch die Charakterentwicklung findet eine gesunde Balance, auch wenn einige Durchgänge wegen Waffenpech frustrieren können. Wir sind dennoch gewillt, immer wieder loszuziehen. Denn das nächste Upgrade wartet schon!

Doch selbst die Roguelike-Anleihen können nach einigen Stunden nicht kaschieren, dass wir immerzu durch die gleichen Gebiete laufen. Dass wir in etwa wissen, was in den Leveln auf uns wartet, macht das auch nicht besser - im Gegenteil. Nach über zehn Stunden fühlt sich jeder Neustart wie Backtracking an, und jeder Gang durch die Anfangsbereiche wird durch das Durchwürfeln der Struktur nervig. Man weiß eben nie, wohin man gehen muss.

Bis dahin hat man aber viel Spaß mit Dead Cells und wegen der flüssigen Kämpfe und der motivierenden Aufrüst-Spirale lockt der nächste Durchlauf früh oder später dann doch.

Was auf der Insel eigentlich los ist, erfahren wir durch zahlreiche Hinweise. Dennoch steht das Gameplay klar an erster Stelle. Was auf der Insel eigentlich los ist, erfahren wir durch zahlreiche Hinweise. Dennoch steht das Gameplay klar an erster Stelle.

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