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Bitte spielt Death Stranding immer online (ihr braucht auch kein PS Plus)

Der Multiplayer in Death Stranding ist keine Pflicht. Aber wer offline spielt, beraubt sich einer Menge Spielspaß.

von Hannes Rossow,
07.11.2019 15:17 Uhr

Death Stranding ist das bessere Spiel, wenn ihr online spielt. Death Stranding ist das bessere Spiel, wenn ihr online spielt.

Dass Hideo Kojima sagt, ihr solltet Death Stranding unbedingt online spielen und die Multiplayer-Funktionen nutzen, dürfte niemanden überraschen. Natürlich wird er nichts anderes sagen und sein eigenes Spiel immer ins beste Licht stellen wollen. Aber wir wissen ja, wie das in der Regel mit "Online-Funktionen" aussieht - nettes Beiwerk, aber mehr auch nicht.

Doch im Falle von Death Stranding ist das ganz anders.

Wer Death Stranding offline spielt, tut sich selbst keinen Gefallen

Schon in meinem Death Stranding-Test habe ich den Multiplayer-Aspekt von Death Stranding hervorgehoben und als eines der wichtigsten Features herausgestellt, die das Debüt von Kojima Productions zu bieten hat. Erst durch die Aktivitäten anderer Spieler, die ihr in eurer eigenen Welt entdecken und auch nutzen könnt, entfaltet sich Death Stranding erst so richtig.

Was war noch mal der Multiplayer?
Bevor ich hier erneut aushole und euch lang und breit das Einmaleins des Multiplayers von Death Stranding erkläre, verweise ich euch auf meinen ausführlichen Erklär-Artikel. Dort erfahrt ihr alles über die Funktionsweise der Mehrspielerfunktion:

Hier nur kurz in geraffter Form: In Death Stranding müssen wir oft unwegsames Gelände überwinden und wer offline spielt, muss das komplett allein machen. Wer online spielt, darf anderen Spielern helfen und sich helfen lassen. Das läuft über sogenannte Konstruktionen, also Gerätschaften und Bauten, die das Vorankommen in der harschen Spielwelt leichter machen.

Ihr werdet die Brücken in Death Stranding lieben lernen. Ihr werdet die Brücken in Death Stranding lieben lernen.

So bauen Spieler Brücken, die euch sicher über reißende Flüsse bringen, stellen euch Generatoren zur Verfügung, die eure Akkus laden und spenden euch manchmal sogar wertvolle Ausrüstung. Selbst mit dieser Unterstützung ist das Gameplay von Death Stranding oft mühsam, aber das Gemeinschaftsgefühl ist ungemein motivierend. All die Beschwerlichkeit nur mit den eigenen Möglichkeiten auf sich zu nehmen, ist bestimmte eine spannende Herausforderung für Profis, aber für den Otto-Normal-Spieler geht hier viel an Spielgefühl verloren.

Und falls euch das noch nicht überzeugt hat, hier noch zwei absolute Totschlag-Argumente für euch:

  • Ihr werdet nie einen anderen Spieler sehen müssen und eure Spielwelt bleibt immer eure Spielwelt. Auch sonst ist es nie notwendig, direkt miteinander zu kommunizieren, alles passiert auf eine passive Art und Weise.
  • Ihr braucht kein PS Plus. Da der Multiplayer eher im Hintergrund agiert und asynchron abläuft, scheint Sony keine Notwendigkeit gesehen zu haben, ein kostenpflichtiges PS Plus-Abo als Grundvorraussetzung für den Multiplayer zu fordern.

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