Diablo Immortal-Streamer verschleudert 100.000$ für seinen Barbaren und kann jetzt nicht mehr online antreten

Ein Youtuber und Streamer investiert eine Unsumme in seinen Diablo Immortal-Charakter, nur um durch das System vom PvP-Modus ausgeschlossen zu werden.

In Diablo Immortal lässt sich leicht Geld verbrennen. In Diablo Immortal lässt sich leicht Geld verbrennen.

Ein Streamer hat über 100.000 US-Dollar in Diablo Immortal gesteckt, um den Free2Play-Titel mit seinem Clan im PvP zu dominieren. Das Investment fällt ihm nun aber auf die Füße, da sein Charakter offenbar zu mächtig ist und das Spiel deshalb keine Matches gegen andere Leute mehr für ihn finden kann. Sogar die Registrierung für ein anstehendes PvP-Event ist nicht mehr möglich. Mitleid bekommt er von der Community jedoch keines.

Dieser Diablo Immortal-Charakter ist einfach zu stark

Darum geht es: Wie wir vor Kurzem berichtet haben, kostet es im Schnitt 500.000 Euro um einen Charakter in Diablo Immortal zu maximieren. Diese Summe für eine digitale Figur auszugeben, die irgendwann im Äther verschwindet, erscheint absurd, doch Twitch-Streamer und Youtuber jtisallbusiness kommt mit seinen Ausgaben von 100.000 Dollar zumindest in die Nähe dieser Unsumme. Gebracht hat ihm das Investment jedoch nichts, denn sein Barbar ist jetzt offenbar so stark, dass Diablo Immortal keine passenden Gegner mehr für ihn finden kann.

Laut eigener Aussage harrte jtisallbusiness „zwischen 48 und 72 Stunden“ in der Warteschlange aus, nur um am Ende noch immer alleine und ohne Herausforderer dazustehen. Dass es kaum Leute gibt, die mit den Werten des Streamers mithalten können, passt zu Blizzards Aussage, dass die meisten von euch überhaupt kein Geld in Diablo Immortal ausgeben.

Hier seht ihr das Video des Youtubers:

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Der ganze Clan muss leiden: Der Ausschluss vom PvP-Modus trifft übrigens auch das Team von jtisallbusiness, in dem dutzende Mitglieder Geld im vierstelligen Bereich ausgegeben haben, um online dominieren zu können. Eine Anmeldung beim anstehenden Event „Rite of Exile“ ist nicht möglich, und so kann der Clan seinen Status als „Immortals“ nicht verteidigen.

Ist der Streamer selbst schuld? Wenn jtisallbusiness erwartet hat, für sein Dilemma von der Community Unterstützung zu bekommen, hat er sich verschätzt. Der Tenor in den Youtube-Kommentaren ist, dass Spieler*innen, die so viel Geld in einen Titel wie Diablo Immortal pumpen, Teil des Problems seien. „Leute wie du sind der Grund, warum Blizzard weiterhin solche Spiele entwickeln wird“, schreibt ein User. „Stimmt mit eurem Geldbeutel ab.“

Im Video erfahrt ihr mehr zu den Pay2Win-Mechaniken in Immortal:

Diablo Immortal - Unser Fazit nach 30 Stunden 15:26 Diablo Immortal - Unser Fazit nach 30 Stunden

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Bekommt jtisallbusiness sein Geld zurück? Der Streamer ist jetzt natürlich sauer auf Blizzard und überlegt, ob er seine Ausgaben zurückverlangen soll. Die Frage ist, ob das rechtlich überhaupt möglich ist, denn in der Theorie hat jtisallbusiness das bekommen, wofür er gezahlt hat. Oder, wie eine Person unter dem Video schreibt: „Gratulation, du bist der erste Spieler, der einen Free2Play-Titel abgeschlossen hat.“

Sollte der Streamer eurer Meinung nach sein Geld von Blizzard zurückbekommen?

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